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Magazin » Ausgabe 599
vom 19.09.2010 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Eternity: Cavaletti, Springen, Gelände, Turnier

Das Dressurpferd wird der Öffentlichkeit vorgestellt


In der letzten Ausgabe habe ich Ihnen die ersten 15 Minuten der Dressurarbeit von » Eternity aus der DVD EquiVoX-Link Das 4-jährige Pferd, dem ersten Teil der Reihe » DVD-Set Grundausbildung für Reitpferde 1-3, von » Ingrid Klimke mitprotokolliert; es geht noch fünf Minuten so weiter, bis Paul Stecken erklärt, dass die junge Stute nun genug geleistet habe. Ingrid Linke befindet: „Die Stute sieht zufrieden aus.

Anschließend blättert der Film das nächste Kapitel auf: Cavaletti. Der Film ist eine Stunde dreiunddreißig Minuten lang, jedem Pferd wird etwa gleich viel Zeit gewidmet; für die letzten drei Abschnitte bleiben also noch 10 Minuten; damit sind sie vergleichsweise kurz. Das ist aber sicher gerechtfertigt, denn Eternity wird in der Dressur vorgestellt – die Arbeit mit den Cavaletti, das Springen und der Geländeparcours sind für sie nicht so relevant.

Die Cavaletti sollen nun den Schritt und den Trab auf geraden Linien verbessern. Die Abstände der Cavaletti sind wichtig, und hier wird auch gezeigt, wie zwei Helferinnen dem Bandmaß nachmessen. Es werden vier Cavaletti für den Trab aufgebaut (Pläne: PDF-Datei» Pläne für die Aufstellung der Cavalettis und der Hindernisse), wobei der Abstand zwischen den beiden mittleren etwas größer ist. Dadurch kann das Pferd in der Mitte etwas ausgleichen. Eine solche Anordnung empfiehlt sich laut Sprecher auch bei mehreren Pferden mit unterschiedlichen Schrittlängen.

Wiederum beginnt Ingrid Klimke mit einer Übung, die es dem Pferd leicht machen…

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Magazin » Ausgabe 598
vom 12.09.2010 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Eternity: Trakehnerstute im Rechteckmodell

Das dritte Beispiel: Dressurstunde mit Major a.D. Paul Stecken


Das letzte Beispiel auf der ersten EquiVoX-Link DVD der Reihe » „Grundausbildung für Reitpferde& von » Ingrid Klimke ist einem Pferd gewidmet, das sich besonders für die Dressur eignet: » Eternity. Ingrid Klimke stellt sie wie folgt vor: „Die 4-Jährige typvolle Rappstute ist eine Tochter des Hengstes Hohenstein aus einer Anduc Mutter. Eternity steht im Rechteckmodell, sie ist leichtrittig und sehr ausbalanciert.

Die Stute gehört Ingrid Klimke und sie bildet sie seit dem Herbst 2008 aus. Eternitys Stärken liegen in der Dressur, aber auch im Gelände und beim Springen zeigt sie, dass sie willig und motiviert ist.
» Wir stellen vor: Eternity, 4-jährige Stute

In der Buchbesprechung dieser Woche (EquiVoX-Link Dressurpferde in Bewegung), auf die ich Sie in diesem Zusammenhang ausdrücklich aufmerksam machen möchte, geht es um die grundsätzliche Beurteilung der Fähigkeiten eines Pferdes aus der Sicht eines Züchters, dessen Ehrgeiz dahin geht, die bestmöglichen Pferde für einen bestimmten Zweck zu züchten.

Zweifellos betrachtet auch Ingrid Klimke ebenso wie deren Besitzer die ihr anvertrauten Pferde mit den Augen eines Fachmanns, der genau sieht, welche Möglichkeiten in einem Pferd verborgen sind und welche nicht, was man also aus einem Pferd machen kann und was diesem Pferd immer verschlossen bleiben wird.

Bei Eternity sieht sie die Möglichkeiten im Bereich der Dressur, aber selbstverständlich kann sie auch springen und hat auch…

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Magazin » Ausgabe 597
vom 05.09.2010 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Callas im Gelände

Von Menschen und Pferden, Erwartungen und Absichten


Wer eine Methode entwickelt, verfeinert diese bis zur Perfektion. Sie soll immer und überall funktionieren, was nicht bedeutet, dass alles über einen Kamm geschoren wird. Im Gegenteil muss die Methode so angelegt sein, dass sie auch bei den unterschiedlichsten Pferden in den unterschiedlichsten Situationen wirkt. Nur so kann man effektiv arbeiten.

Genau darum geht es ja eigentlich bei der Pferdeausbildung, wie auch bei der Pädagogik des Menschen. Pferde und Menschen sind Individuen, wir sind alle sehr verschieden, wir haben alle höchst unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Wollte man aus diesen Voraussetzungen ableiten, dass es gar keine für alle gültige Methode geben kann, so würde einen die Realität schnell eines Besseren belehren. Sowohl Pferde als auch Menschen werden seit jeher erfolgreich ausgebildet, das ist gar keine Frage; auf ihrer » DVD-Serie führt uns » Ingrid Klimke vor, wie sie persönlich Pferde ausbildet, und wie sie ihre Methode auf die je unterschiedlichen Pferde anwendet.

Es hat sich zwar erwiesen, dass allzu starre Regeln durchaus nicht ganz unwirksam sind, der Preis jedoch in vielen Fällen viel zu hoch sein kann. Bei Pferden äußert sich das üblicherweise in Widersetzlichkeiten und gesundheitlichen Problemen, die schnell zur Unbrauchbarkeit führen können. Wenn man dann nicht gleich aufgeben will, bedarf es eines einfühlsamen Pädagogen, der das Pferd individuell behandelt und heilt.

Davon erzählen natürlich die schönsten Geschichten; auf eine davon habe ich bereits…

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Magazin » Ausgabe 596
vom 29.08.2010 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Callas: Cavaletti und Baumstämme

Das zukünftige Vielseitigkeitspferd beweist sich


» Callas, das zweite Pferd auf der ersten EquiVoX-Link DVD der Lehrreihe von » Ingrid Klimke, soll ein Vielseitigkeitspferd werden. Callas ist eine braune Hannoveranerstute von Chico's Boy aus einer Mutter von Lafontaine.

Callas ist seit Anfang des Jahres zur Ausbildung bei Ingrid Klimke und gehört Gerhard Fröhlich aus Kassel. Callas ist eine hübsche Stute mit viel Charakter, sie ist eifrig, willig und mutig, braucht immer neue Aufgaben, so dass die vielseitige Ausbildung genau das Richtige für sie ist. Bei den Dreharbeiten konnten wir beobachten, dass sie vor allem beim Springen ehrgeizig und geschickt ist und schnell lernt.

» Wir stellen vor: Callas, 4-jährige Stute

Wie die anderen Pferde auch, wurde Callas zunächst in der Dressur vorgestellt. Danach folgt die Arbeit mit den Cavaletti. Bei den Cavaletti kommt es sehr darauf an, wie man diese auf dem Platz anordnet. Glücklicherweise kann man unter PDF-Datei» Pläne für die Aufstellung der Cavalettis und der Hindernisse die genauen Pläne herunterladen.

Während bei » Danaro die Arbeit zu Beginn der Ausbildung vorgestellt wurde, wird uns Callas als schon erfahrenes Pferd vorgestellt, das beim Longieren sofort mit Hilfe der Dreieckszügel gearbeitet wird. Begründet wird dies damit, dass Callas schon viel Erfahrung gesammelt und sich dabei sehr anstellig erwiesen hat. Sie braucht auch kein Führpferd mehr. Tatsächlich scheint sie sich an den Zügeln nicht zu stören. Sie geht auch zunächst sehr willig im mittleren Zirkel, der gar keine Cavaletti enthält.…

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Magazin » Ausgabe 595
vom 22.08.2010 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Danaro: Cavaletti und Baumstämme

Das volle Programm der Vierjährigen: Danaro und Callas


Alle drei vierjährigen Pferde werden auf der ersten DVD von Ingrid Klimke (EquiVoX-Link Rezension: Klimke, Ingrid, DVD-Set Grundausbildung für Reitpferde 1-3, Teil 1: Das 4-jährige Pferd) zunächst in der Dressur vorgeführt, dann beim Springen, schließlich im Gelände.

» Danaro ist das erste Pferd, am wenigsten ausgebildet, mit diesem beginnt die Reihe. Ich habe der letzten Woche darüber geschrieben, wie das junge Pferd in der Dressur vorbereitet wird, wie Ingrid Klimke die Fehler als typisch und altersbedingt einstuft und diese ganz gelassen akzeptiert. Schließlich lässt sie die Dressurarbeit ausklingen, damit das junge Pferd nicht überfordert wird.

Der Sprecher erklärt, dass junge Pferde leicht übermütig sind, aber die Grenzen sehr schnell sichtbar werden können, sobald das Pferd seine Verspannung abbaut. „Für junge Pferde sind kurze Reprisen entscheidend, nicht zu lange am Stück arbeiten“ , sagt er. Ingrid Klimke dann: „Auch das Umspringen beim Übergang kann ein Zeichen dafür sein, dass die Muskulatur ermüdet.“ Zügel aus der Hand kauen lassen, zum Schritt durchparieren, mit hingegebenem Zügel die Stunde beenden.

Das Pferd bekommt dann eine Pause, im Film bekommen wir einen Schnitt: Die zweite Arbeitseinheit wird vorgestellt, Arbeit mit Cavalettis. An dieser Stelle bemerkt der Sprecher, dass man sich die PDF-Datei» Pläne für die Aufstellung der Cavalettis und der Hindernisse herunterladen kann.

Hier führt Ingrid Klimke zum ersten Mal ein Führpferd ein, das dem jungen Pferd Vorbild sein und es beruhigen soll. Sie beginnt ganz einfach und steigert die Anforderungen, sobald es sinnvoll erscheint.…

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Magazin » Ausgabe 594
vom 15.08.2010 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Ingrid Klimke zeigt alles

Ein Blick in die Ausbildungsmethoden für Vierjährige


In dieser Woche habe ich als Rezension den ersten Teil einer dreiteiligen DVD-Serie vorgestellt, die Ende letzten Jahres erschienen ist: EquiVoX-Link Rezension: Klimke, Ingrid, DVD-Set Grundausbildung für Reitpferde 1-3, Teil 1: Das 4-jährige Pferd.

Eine Rezension in der Pferdezeitung ist an sich schon ungewöhnlich lang; Printmedien können sich so etwas nicht leisten. Um einen Film wirklich würdigen zu können, ist eine Rezension aber doch wieder viel zu kurz.

Deshalb möchte ich diese DVD und die beiden anderen ähnlich ausführlich untersuchen, wie ich das mit den DVDs von Hans-Jürgen Neuhauser und Johann Riegler bereits getan habe:  Kommunikation: Flüstern oder signalisieren?,  Sitzschulung als Lösung.

Der Film von und mit Ingrid Klimke ist eigentlich die filmische Umsetzung des Buches booklooker-Link» Grundausbildung des jungen Reitpferdes ihres Vaters, das sie inzwischen in überarbeiteter Form selber neu herausgegeben hat; ihr Vater hatte schon daran gedacht, einen Film daraus zu machen. Nun ist auch die Tochter zeitlich sehr eingebunden; welchen Aufwand muss sie für einen solchen Film treiben? Jeder der drei Teile hat 90 min, das sind insgesamt viereinhalb Stunden produziertes Material, wobei das gedrehte Material sicherlich ein Vielfaches davon ist.

Glücklicherweise hat » pferdia tv uns verraten, wie der Film zustande gekommen ist:

Der Buchklassiker schlechthin, ist Dr. Reiner Klimkes „Die Grundausbildung des jungen Reitpferdes“ . Es war damals schon seine Idee, aber auch schon immer ein Traum von pferdia tv, diese Lehre filmisch umzusetzen. Von Anfang an war klar, dass Tochter Ingrid, selbst Olympiasiegerin und Weltmeisterin, in die großen Fußstapfen ihres Vaters passen würde und man mit ihr ein so wertvolles Projekt umsetzen könnte, denn wenn man an ein korrekt ausgebildetes Pferd denkt, wenn man die „Richtlinien“ als Leitfaden dafür wirklich ernst nimmt, wenn man ein frisch vorwärts, bergauf gehendes, motiviertes Dressurpferd vor Augen hat, das reell „durchs Genick“ geht, fällt einem sofort ihr Name ein. Sie hat richtiges Reiten von der Pike auf gelernt, praktiziert es bis heute unbeirrt, leidenschaftlich und glücklicherweise mit größtem Erfolg in allen Sätteln.


Aber wie bringt man eine Top-Reiterin, deren Terminkalender eigentlich keine Zeit zum schnaufen lässt, dazu, dass sie sich zu einer Drehbuchbesprechung hinsetzt, dass sie zehn Pferde aller Altersstufen organisiert, dazu noch acht Akteure dirigiert und motiviert, dass sie fünf Tage lang konzentriert vor der Kamera reitet, unterrichtet, Vierecke, Parcours und Cavaletti-Reihen auf- und abbaut, dass sie den Transport der Pferde zu verschiedenen Drehorten managt, für leckere Spargelpizza, Erdbeeren und Kaffee sorgt und dabei immer noch gut gelaunt, natürlich und unendlich engagiert ist? Man weiß es nicht, es ist eben so bei Ingrid Klimke. Wenn sie etwas anpackt macht sie es ganz und richtig. Es hat zwar einige Jahre Beharrlichkeit und Überredung gekostet, aber jetzt entsteht etwas „Wichtiges“ , ein Standardwerk für jeden, der sein Pferd richtig ausbilden will.

» Ingrid Klimke: eine Lehrfilmreihe entsteht


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