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Magazin » Ausgabe 420
vom 15.04.2007 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Ein Mann kämpft sich voran

Der systematische und zähe Aufstieg des Vollblut-Experten Spengemann


Der Traum der Freiheit der Berufswahl, über den ich in der letzten Woche berichtet habe, wird vielleicht noch eine Weile Traum bleiben. So lange wird man nicht warten wollen, wenn man sich umorientieren muß, freiwillig oder unfreiwillig. Der Mediziner » Dr. med. Eckart von Hirschhausen, den ich in der letzten Woche zum Thema "Glück" zitiert habe, nutzte seine Chance, als seine Stelle in der Klinik wegrationalisiert wurde: Die Umstände als Entscheidungshilfe. So ein Sprung in unbekannte Gewässer ist aber nicht einfach. Man fängt praktisch wieder von vorne an.

Bei Kai Jasper Spengemann war es der Besuch der Rennbahn, der ihm deutlich machte, wo seine wirklichen Leidenschaften liegen. Zwar hatte er jahrelang um Pferde einen großen Bogen gemacht, was nach den großen Hoffnungen und Chancen, die durch seine gesundheitlichen Probleme zerstört wurden, durchaus verständlich war, aber dann hat es ihn wieder gepackt: die Pferdeleidenschaft. Man bot ihm am Telefon einen günstigen Vollblüter an, der an Chips leiden sollte, und er schlug zu. Als er dann sein Pferd holen wollte, frohlockte er ein ums andere Mal ob der schönen Rennpferde, die vorbeigeführt wurden, aber die waren es alle nicht. Es war ein enttäuschendes Erlebnis, als sein Pferd um die Ecke kam. Aber gekauft ist gekauft, auch unbesehen.

So ließ er das Pferd zunächst gesundheitlich überprüfen. Es hatte keine Chips, sondern einen Bruch im Karpalgelenk. Und dieser heilte durch die richtige Unterstützung vollständig aus. Das Pferd konnte wieder auf die…

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Magazin » Ausgabe 419
vom 08.04.2007 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Ein Herz für Vollblüter und Menschen

Überlegungen zur Selbstfindung am Beispiel Spengemann


In der letzten Woche habe ich Kai Jasper Spengemann vorgestellt, der sich mit » Partner Vollblut als Ansprechpartner und Spezialist für Vollblüter empfiehlt. Seine Laufbahn als Pferdemann begann sehr vielversprechend. Der Vater war Trakehner-Züchter und als Starter fest in der Rennsportszene verwurzelt. Ein Engagement im Rennsport lag deshalb nahe, fand jedoch durch das jugendliche Wachstum ein schnelles Ende. Wer zu groß und zu schwer wird, ist für diesen Beruf nicht geeignet. Rennreiter – von mir in der letzten Ausgabe irrtümlich mit dem Begriff "Jockey" gleichgesetzt – war also nicht die Zukunft, die dem jungen Spengemann in die Wiege gelegt worden war. Was dann? Wie sollte sich seine berufliche Laufbahn gestalten? Sollte es unbedingt etwas mit Pferden sein oder etwas ganz anderes? Aber halt: Was interessiert Sie das?

Die Frage nach der beruflichen Ausrichtung stellt sich immerhin in jedem Leben neu und heutzutage sogar zunehmend mehrfach im Laufe eines Berufslebens – also vielleicht auch für Sie oder Ihre Kinder. Deshalb nehme ich mir die Freiheit, diesen Sachverhalt heute etwas genauer zu untersuchen. Da man einen Großteil des Lebens im Beruf verbringt, ist die Berufswahl von erheblicher Bedeutung und für einen jungen Menschen meistens gar nicht leicht zu beantworten. Außerdem ist das Problem der Berufsfindung auch noch vielschichtig. Man kann es ganz nüchtern und zweckmäßig betrachten: Jeder Mensch muß leben, also braucht er die entsprechenden Mittel dazu, namentlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, …

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Magazin » Ausgabe 418
vom 01.04.2007 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Ein Partner – nicht nur für Vollblut

Kai Jasper Spengemann – die zweite Karriere eines Pferdemanns


"Ein leerer Wagen klappert laut". Dieses chinesische Sprichwort gab mir Kai Jasper Spengemann am Schluß unseres Gesprächs mit, um die Problematik bei der Öffentlichkeitsarbeit zu charakterisieren. Das soll wohl heißen: Wer viel Krach macht, hat nichts zu bieten. Damit spielte er auf ein bekanntes Dilemma an. Man muß auf sich aufmerksam machen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Dabei darf man jedoch auf keinen Fall zu laut klappern, denn das wirkt schnell unseriös – wie die chinesische Weisheit sehr schön veranschaulicht. Wer wirklich etwas kann, wird das nicht allzu laut herausposaunen.

Wenn man anfängt, muß man sich aber doch irgendwie bekanntmachen. Eine Zwickmühle, in der sich viele befinden, auch der Vollblut-Experte Spengemann. Vor zwei Jahren erst hat er sich nämlich mit einem besonderen Dienstleistungsangebot selbständig gemacht: » Partner Vollblut. Kurz darauf bin ich wohl schon auf ihn aufmerksam geworden und hatte ein Interview ins Auge gefaßt. Doch erst jetzt ist etwas daraus geworden. Gut so, denn inzwischen hat Kai Jasper Spengemann so beeindruckende Erfolge vorzuweisen, daß er gar nicht mehr in die Gefahr gerät, zu laut klappern zu müssen. Man nimmt ihn allenthalben als ernstzunehmenden Gesprächspartner wahr. So war er zum Beispiel Held einer Story über Vollblüter im schweizerischen Pferdemagazin Pegasus (Ausgabe März 2007) und auf der gerade abgelaufenen Equitana als Gesprächsteilnehmer eingeladen. Eine Laufschrift auf seiner Web-Seite verkündet stolz:

Der Thementalk der Reiter-Revue am 14.3.2007 auf der Equitana mit Ingrid Klimke, Frank Ostholt, Dr. Schade und mir war ein voller Erfolg, da wieder etwas für den "GUTEN RUF DER VOLLBLÜTER" getan wurde!
a.a.O.


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