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» Ausgabe 478
vom 25.05.2008 (Bericht)
von Werner Popken | Grand Prix de Dressage
Die 16 Besten unter sich in Bad Salzuflen
Vor zwei Wochen ging das große Dressurturnier in Bad Salzuflen zum zwölften Mal über die Bühne (siehe › Dressur Special: Pfingsten in Salzuflen). Trotz angespannter Finanzlage und Konkurrenz durch das große Turnier in Wiesbaden hatten die meisten Spitzenreiter erneut zugesagt.
Glücklicherweise gibt es so viele Turniere, daß nicht immer dieselben Sportler aufeinandertreffen und sich so immer wieder neue Siegeschancen ergeben. Isabell Werth hat von Beginn der Turnierserie im Jahre 1995 bis 2000 in Bad Salzuflen ununterbrochen den Grand Prix und den Grand Prix Special gewonnen; als Spitzenreiter ist sie anschließend fast immer von » Nadine Capellmann abgelöst worden, die ihrer Favoritenrolle auch in diesem Jahr gerecht werden konnte:
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| 1995 | Isabell Werth | Nobilis Gigolo FRH | Nicole Uphoff | Rembrandt Borbet | |
| 1996 | Isabell Werth | Nobilis Gigolo FRH | Isabell Werth | Nobilis Gigolo FRH | |
| 1997 | Isabell Werth | Nobilis Gigolo FRH | Isabell Werth | Nobilis Gigolo FRH | |
| 1998 | Isabell Werth | Gigolo FRH | Isabell Werth | Gigolo FRH | |
| 1999 | Isabell Werth | Nissan Gigolo FRH | Isabell Werth | Nissan Gigolo FRH | |
| 2000 | Isabell Werth | Nissan Gigolo FRH | Isabell Werth | Nissan Gigolo FRH | |
| 2001 | Nadine Capellmann | Gracioso | Nadine Capellmann | Gracioso | |
| 2002 | Nadine Capellmann | Farbenfroh | Nadine Capellmann | Farbenfroh | |
| 2003 | Nadine Capellmann | Gracioso | Ann Kathrin Linsenhoff | Renoir-Unicef | |
| 2004 | Hubertus Schmidt | Wansuela Suerte | Ann Kathrin Linsenhoff | Renoir-Unicef | |
| 2005 | Martin Schaudt | Weltall VA | Martin Schaudt | Weltall VA | |
| 2006 | Nadine Capellmann Martin Schaudt | Elvis VA Weltall VA | Nadine Capellmann | Elvis VA | |
| 2007 | Nadine Capellmann | Elvis VA | Nadine Capellmann Monica Theodorescu | Elvis VA Whisper | |
| 2008 | Nadine Capellmann | Elvis VA | Nadine Capellmann | Elvis |
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› Dressursport › Sport |
» Ausgabe 475
vom 04.05.2008 (Bericht)
von Werner Popken | Dressur Special: Pfingsten in Salzuflen
Über die Probleme eines Veranstalters
Am Mittwoch habe ich zum erstenmal eine Pressekonferenz für ein Turnier besucht, und zwar für das » Dressur Special vom 10.-12.05.2008 in » Bad Salzuflen, am Rande des » Teutoburger Waldes. Bad Salzuflen ist gar nicht so weit von » Bad Oeynhausen entfernt, ganze 21 Kilometer (» Route Bad Oeynhausen / Bad Salzuflen). Beide Kurorte sind Mineralheilbäder; bei Bad Salzuflen erkennt man es schon am Namen. Die » Salze vereinigt sich in Bad Salzuflen mit der » Bega, die kurz darauf in die » Werre mündet, die wiederum kurz hinter Bad Oeynhausen in die » Weser fließt.
Mitte des 11. Jh. werden die Siedlung „Uflon“ und eine dort befindliche Salzstätte erstmals erwähnt. Die Nutzung der salzhaltigen Paulinenquelle führte im Mittelalter zur Errichtung der ersten Gradierwerke. Diese Salzwerkstätten befanden sich an einem Ort, der noch heute „Salzhof“ genannt wird und dessen Brunnen im Wappen der Stadt dargestellt wird. [...]
Das Bad Salzufler Stadtwappen zeigt in Blau einen sechseckigen roten Brunnenschacht mit zwei silbernen (weißen) Galgenbäumen, an denen vorn ein steigender, hinten ein sinkender goldener (gelber) Eimer hängt, darüber ein goldener (gelber) achtstrahliger Stern. Der Stern weist auf die ehemalige Zugehörigkeit zur Grafschaft Sternberg hin.
» Bad Salzuflen |
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Vor einigen Wochen habe ich über das Springturnier in Bad Oeynhausen berichtet (› Start in die grüne Saison), in Bad Salzuflen steht die Dressur an. Obwohl der Ort praktisch vor…
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› Dressursport › Organisation › Sport |
» Ausgabe 323
vom 05.06.2005 (Bericht)
von Agata Macek | Sigurbjörn Barðarson Diddi
Der weltbeste Island-Reitsportler aller Zeiten
Frage: Diddi, Sie sind der erfolgreichste Reiter isländischer Pferde aller Zeiten; irgendwie übertreffen Sie alle Konkurrenten. Führen Sie das auf mehr Kenntnisse und Erfahrungen zurück oder vielleicht auf ein Ihnen eigenes äußerst raffiniertes Gefühl und Gespür für Pferde?
Antwort: Ich habe relativ spät begonnen, mit Pferden zu arbeiten. Ich bin ein Stadtkind, geboren in Reykjavik. In Island ist es Sitte, daß die Kinder aus den Städten in ihren Ferien aufs Land gehen, um dort auf den Bauernhöfen zu helfen. Das habe ich auch getan. Und da habe ich mich in die Pferde verliebt. Ich war vollkommen überwältigt. Es war wie eine Art von Virusinfektion.
Als ich 13 Jahre alt war, wurde ich konfirmiert, und bei dieser Gelegenheit bat ich alle meine Verwandten, die mir zur Konfirmation etwas schenken wollten, mir Geld zu geben, damit ich mir ein Pferd kaufen könnte. Und das habe ich dann getan. Es war ein sehr einfaches und nicht sehr teures Pferd, aber es bestärkte mich in meiner Entscheidung, daß ich in meinem Leben mit Pferden arbeiten wollte.
Ich bin 52 und habe jetzt 36 Jahre mit Pferden gearbeitet. Meine Karriere hat sich ganz langsam entwickelt. Ich mußte sehr viel arbeiten, um Erfolg zu haben. Ich begann als Stiefeljunge für die besten Reiter der damaligen Zeit. Sehr lange habe ich deren Pferde geputzt, bis sie mich schließlich akzeptierten und an ihren Unterrichtsstunden teilnehmen ließen.
Als ich dann selbst an Wettbewerben teilnahm, habe…
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› Isländer › Sport › Zucht |
» Ausgabe 322
vom 29.05.2005 (Bericht)
von Agata Macek | Landsmót, isländisches Pferdefestival
Isländische Staatsmeisterschaft der Pferdezucht und des Sportreitens
Zwischen dem 28. Juni und dem 4. Juli 2004 wurde in Hella im Süden Islands die isländische Staatsmeisterschaft der Pferdezucht und des Sportreitens ausgetragen.
Das erste Festival wurde von 54 Jahren in Thingvellir veranstaltet, gefolgt von weiteren, die alle vier Jahre stattgefunden haben. Seit 1995 wird » Landsmót alle zwei Jahre veranstaltet.
In Hella fand diese Meisterschaft zum dritten Mal statt (1986, 1994 und 2004). Für die Isländer hat Landsmót einen hohen Stellenwert – es gilt als eines der meistbesuchten Sportereignisse im Land.
Das Icelandair Pferdefestival ist weltweit auch die größte Pferdeveranstaltung für Islandpferde und stellt manchmal sogar Weltmeisterschaften im Reiten von Islandpferden, die alle zwei Jahre stattfinden (abwechselnd mit Landsmót), in den Schatten.
Das Festival ist eine Gelegenheit zur Begegnung von Züchtern aus aller Welt, denn es werden die besten Sport- und Zuchtpferde aus Island vorgeführt. Bei Landsmót kann man die besten Reiter antreffen, es werden aber auch die erfolgreichsten Zuchtzentren vorgestellt. Alle, die die echten Islandpferde und wahres Reiten kennenlernen möchten, sollen sich Landsmót nicht entgehen lassen.
Die Islandpferde sind ein Wahrzeichen Islands und sicherlich die besten Botschafter ihres Landes. Jeder, der Island besucht, trifft ganz bestimmt auf Pferde, da es sie zu Tausenden gibt (80.000).
Und mit ihrem Aussehen, entzückenden Charakter und unermesslicher Neugier wachsen sie jedermann…
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