» Ausgabe 429
vom 17.06.2007 (Bericht)
von Werner Popken | Der Erfolg ist vorprogrammiert
Rabea Schmale macht es mit einem Lächeln
"Ich hasse es, wenn man die Leute dumm hält. Wie oft hört man auf Kursen, daß man auf manche Sachen selber kommen muß? Die Teilnehmer zahlen doch schließlich dafür, daß sie was lernen!" » Rabea Schmale weiß, wovon sie redet, denn bevor sie selber Kurse gab, hat sie an vielen Kursen teilgenommen. Und noch jetzt bildet sie sich regelmäßig weiter.
Noch mehr lernt sie aber von den Pferden und den Teilnehmern ihrer Kurse. Rabea Schmale ist wach und offen und professionell, wenn es um den Unterricht geht. Sie kommt zum Beispiel niemals mit einem vorgefaßten Programm. "Das wäre fatal, denn es sind ja immer ganz unterschiedliche Teilnehmer, jung und alt, mit mehr oder weniger gut ausgebildeten Pferden, mit diesen oder jenen Fragen und Problemen."
Ein typischer Wochenendkurs beginnt am Freitagnachmittag mit der Vorstellung der Teilnehmer im dreißig Minuten-Takt. Rabea Schmale möchte dabei nicht sehen, was Pferd und Reiter können, sondern wo die Schwierigkeiten liegen, woran gearbeitet werden soll, wo Fortschritte erzielt werden müssen. Dabei macht sie sich Notizen, und abends trifft sich die Gruppe beim Italiener. Jeder erzählt ein bißchen über sich, damit man sich kennenlernen kann. Nach dem Essen holt sie dann ihre Notizen hervor und gibt ihre Eindrücke wieder. Dann wird das Programm festgelegt und die Ziele für das Wochenende definiert.
"Ich muß die Leute doch da abholen, wo sie sind, damit ich sie ein Stück weit begleiten kann. Deshalb werden die Trainingsziele individuell erarbeitet. Ich mache…
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