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» Ausgabe 286
vom 19.09.2004 (Bericht)
von Werner Popken | Wir wollen besser werden!
Qualitätsmanagement auf Vereinsbasis
Die Interessengemeinschaft Shetland e.V. existiert laut Friedrich-Wilhelm Schöneberg noch nicht allzu lange, vielleicht 20 Jahre. Seit drei Jahren bekleidet einer seiner Söhne, Sieghard Schöneberg, das Amt des 1. Vorsitzenden. Die Schönebergs, so hatte ich in der letzten Woche ausgeführt, betreiben in Herford und Umgebung florierende Unternehmen der Verpackungsindustrie (» www.wellteam.de). Ich hatte den Eindruck, daß der Verein unter der neuen Leitung mit den Mitteln modernen Managements vorangebracht werden soll.
 Serviceteam |
Schriftführer Rüdiger Deeke betreute am vergangenen Wochenende den Infostand auf dem IGS Festival 2004 in Bad Harzburg. Ich bewunderte die Organisation und das Marketing, sichtbar an den Emblemen der Interessengemeinschaft, die überall zu sehen waren, auf Polo- und Sweatshirts, Westen, Baseballkappen, Krawatten – sogar die freiwilligen Helfer hatten Schürzen mit dem IGS-Logo und dem Aufdruck "Serviceteam...".
Sehr viele der Besucher und Teilnehmer trugen diese Kleidungsstücke voller Stolz, wodurch die Zugehörigkeit zum und die Verbundenheit mit dem Verein sichtbar zum Ausdruck gebracht wurde – man kann sich offenbar gut mit dem Verein identifizieren.
Als ich diese Erfolge würdigte, erklärte der Schriftführer, man bemühe sich, Bewegung in die Organisation zu bringen und Anreize zu schaffen, sich anzustrengen und zu engagieren. Der neue Vorstand habe in dieser Hinsicht eine ganze Reihe von Initiativen entwickelt, die sehr gut angenommen würden.
Der…
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» Ausgabe 285
vom 12.09.2004 (Bericht)
von Werner Popken | Das Fest der Shetlandfreunde
Wo die Kleinen ganz groß rauskommen
Eigentlich hatte ich schon lange vor, einen Bericht über die kleinen Shetlandponies zu bringen, die in Herford von Wilhelm Schöneberg gezüchtet werden. Vor Jahren hatte ich ihn voller Stolz erzählen hören, daß seine Pferde auf der Equitana ein römisches Wagenrennen gegen Großpferde gewonnen haben.
Bei einem Zweispänner-Turnier in Herford wurde ich Zeuge, wie sein Gespann mit den niedlichen Ponies alle anderen Sportler, die Großpferde einsetzten, im Hindernisparcours auf die Plätze verwies. Ich war schwer beeindruckt.
Für längere Zeit ergab sich kein Termin, doch in dieser Woche sollte es wohl möglich sein -aber leider hatte ich wieder Pech! Die Sekretärin hielt es nicht für möglich, daß in dieser Woche noch etwas vereinbart werden könnte. Man sei doch in den Vorbereitungen für das große Festival am Wochenende in Bad Harzburg!
Mehrere Lastzüge müßten beladen werden, ob ich mir einen Begriff davon machen könne, welcher Aufwand das sei? Nein, das konnte ich nicht. Aber ich konnte mir vorstellen, daß ein Bericht über dieses Festival interessant sein könnte. Warum also nicht nach Bad Harzburg fahren und den Bericht noch einmal verschieben?
Wider Erwarten rief Sieghard Schöneberg doch noch zurück und schwärmte von diesem Fest, dem Höhepunkt aller Veranstaltungen der IG Shetland e.V. Man habe im vergangenen Jahr einen neuen Wettbewerb gestartet, der ähnlich gewertet werden wie die Formel Eins: die IGS-Tour.
Auf Anhieb habe man 66 Teilnehmer gewinnen können. Die meisten von ihnen hätten…
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» Ausgabe 212
vom 20.04.2003 (Bericht)
von Werner Popken | Mini-Pferde – eine große Liebe
Besuch auf der Mini-Farm am Rosenberg
Der Name Julia Loose ist mir mehrfach zufällig ins Auge gesprungen, als ich die Pferdeanzeigen durchgeblättert habe. Da gab es ein Gestüt in Bielefeld für Mini-Pferde (); sollte das nicht eine Geschichte wert sein? Warum beschäftigt man sich mit Mini-Pferden? Wie kommt man dazu? Welche Ziele verfolgt man? Oder besser gesagt: was bewegt Julia Loose?
Ich kenne Bielefeld ganz gut; der Rosenberg liegt südlich des Teutoburger Waldes im Ortsteil Brackwede. Am Rosenberg gibt es eine große Klinik und einen großen Friedhof, der Rosenberg ist daher als Begriff bekannt. Es war nicht schwer, den Weg zu finden. Wo sollte dort ein Gestüt sein?
Der Treffpunkt war ein Reihenhaus; in der Garage ein Suzuki mit Hinweis auf die Mini-Farm auf dem Ersatzrad. Das mußte es also sein. Wo waren die Pferde? Aber erst gab es Kaffee und Kuchen und die Vorgeschichte konnte geklärt werden. Wie nicht anders zu erwarten, war Julia Loose bereits seit früher Kindheit von Pferden fasziniert.
Die Eltern kauften den beiden Töchtern ein Welsh Pony; da war Julia zehn Jahre alt. Das Pony stand mit einem anderen Pony zusammen, so daß die Geschwister gemeinsam ausreiten konnten. Eine Idylle also. Vor 16 Jahren galoppierten die beiden eine Straße hinauf. Der eine Sattelgurt war nicht richtig angezogen, die 12jährige Schwester rutschte und fiel auf die Straße.
Dieser Unfall war ihr Ende. Eine schwere Kopfverletzung führte dazu, daß sie sofort ins Koma fiel und nach wenigen Tagen starb. Sie hatte keinen Helm getragen, aber die Ärzte…
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