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» Ausgabe 473
vom 20.04.2008 (Bericht)
von Werner Popken | Pferde sind auch nur Menschen
Über den Umgang miteinander
Nun hatte ich mich schon daran gewöhnt, völlig ohne Resonanz zu schreiben, und dann so etwas! Sieben Leserbriefe zum Artikel der letzten Woche ( › Leserresonanz)! Dabei hatte ich diesmal ausnahmsweise wenig Worte gemacht – der Bericht hat kaum 50% des sonstigen Umfangs – und dafür mehr Bilder gebracht, aber die haben offenbar desto deutlicher gesprochen und angesprochen.
Es waren wohl vor allem die Bilder des letzten Abschnitts, die aufrüttelten: Rollkur. Dabei hatte ich vorher reichlich Bilder vom Springen gezeigt, die – wenn man genauer hinsah – in gewisser Weise den anstößigen Bildern widersprachen. Die Pferde sprangen vollkonzentriert, schienen hellwach und wirkten durchaus vital, keineswegs geknechtet oder gar gebrochen.
Dieser Gegensatz ist von mir sehr stark empfunden worden und sollte auch deutlich herausgearbeitet werden. Ich wollte keineswegs blind auf die Sportler eindreschen – das wäre mir zu billig erschienen. Im übrigen hätte ich den Eindruck erweckt, als läge beim Springsport besonders viel im argen, wo doch bekannt ist, daß im Dressursport und beim Westernreiten mindestens genauso viel Übles passiert, von der Vielseitigkeit ganz zu schweigen. Und wie sieht es beim Freizeitsport aus? Ist dort alles in Ordnung? Was haben beispielsweise die Pferdeflüsterer zu diesem Thema zu sagen?
Es ist schwer vorstellbar, daß im Freizeitbereich oder bei den Pferdeflüsterern Methoden wie bei der Rollkur eingesetzt werden, aber das heißt ja nicht, daß damit schon alles in Ordnung wäre. Ich erinnere mich noch sehr gut an…
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» Ausgabe 396
vom 29.10.2006 (Bericht)
von Licorno | Neue Schuhe braucht das Pferd
Old Macs, Turf King und Swiss Horse Boots
Wie schon berichtet (Ausgabe 154: › Schuhe fürs Pferd und Ausgabe 242: › Drehende Schuhe) waren mein Pony und ich offenbar an einem Punkt angelangt, wo wir mit den Hufschuhen keine Probleme mehr hatten. Dachten wir...
Unsere Old Macs liefen bis zum Herbst 2005 ohne nennenswerte Probleme. Das hinten verwendete Paar mußte allerdings nach dem Herbst 2004 neu besohlt werden, auf einem Wanderritt zeigte sich, daß das Profil so abgelaufen war, daß die Schuhe gefährlich glatt wurden.
Es dauerte Wochen, bis ich eine Möglichkeit fand, die Schuhe reparieren zu lassen. Ein Bericht in der » Freizeit im Sattel half mir weiter. Die dort genannte Firma » Hufschuhdoktor reparierte die Schuhe in Rekordzeit. Die Schuhe wurden mit » Trotters neu besohlt und liefen wieder perfekt. Woran man sich allerdings gewöhnen mußte, war ein quietschendes Geräusch, da das verwendete Gummimaterial anders abrollte.
Die Reparatur kostete 40, - Euro, weitere Reparaturen sind etwas teurer, weil es sehr schwer ist, die Trotters wieder herunterzubekommen.
Bedingt durch diese Reparatur und den daraus resultierenden Änderungen an der Sohle funktionierte der Trick, die Schuhe im Kochwaschgang wieder in ihre alte Forum zu bringen, allerdings nicht mehr. Bonny verlor die hinteren Schuhe immer häufiger. Bei einem Wanderritt im Herbst 2005 verlor sie beide hintere Schuhe vor dem Start und wir machten den Wanderritt nur mit zwei Schuhen.
Ein weiteres Problem blieben die Socken, sie waren schlichtweg Verbrauchsmaterial. Meine Mutter strickte einen Satz graue aus…
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» Ausgabe 242
vom 16.11.2003 (Bericht)
von Licorno | Drehende Schuhe
Neue Erfahrungen und Problemlösungen
Wie schon berichtet (» Schuhe fürs Pferd), machte ich mich an das spannende Abenteuer "Hufschuhe", weil ich mein Pferd unbeschlagen lassen wollte, aber die Wege bei uns recht hart und vor allem steinig sind.
Bis zum Winter 2002 hatte ich durch Garantieschäden mehrere Paar Schuhe verbraucht und schien nun bei der richtigen Größe angelangt. Nach dem Winter benutzte ich die Schuhe öfter.
Vorne klappte es gut, aber hinten trat das alte Problem wieder auf, daß die Schuhe drehten. Dadurch stand Bonny auch falsch in den Schuhen – was man ihnen ansah. Obwohl sie jünger waren, sahen sie wesentlich strapazierter als die Schuhe, die an den Vorderhufen benutzt wurden.
Die Situation frustrierte mich. Dazu kam dann der neue Krämer-Katalog, in dem sich ein kleiner, aber feiner Hinweis fand: die Schuhe sind nicht geeignet, wenn das Pferd auf den Hufen beim Auffußen dreht. Aha! Bei kritischen Blicken auf den Gang meines Pferdes fiel mir allerdings nichts auf, aber – ehrlich gesagt – das muß nichts heißen. Es ist gut möglich, daß ich das nicht sehe.
Wenn es die Bodenverhältnisse erlaubten, zog ich nur an die Vorderhufe Schuhe auf und ließ die Hinterhufe frei. Da es häufig regnete, konnte ich öfters auch ganz "ohne" gehen. Die angestrebte Ideallösung war es so aber nicht.
Der Querspalt in Bonnys Huf, den der Schmied nach dem Hufgeschwür im Oktober 2001 in den Huf geschnitten hatte, wuchs langsam, aber stetig nach unten. Noch immer war der Huf die meiste Zeit zugeklebt, aber durch den Pflasterklebstoff war der Huf spröde und das…
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» Ausgabe 155
vom 16.03.2002 (Bericht)
von Tina Sogaa | Ärger und Sorge statt Freude
Problematischer Pferdekauf
Ein zweites Pferd kaufen wollte ich schon seit dem 01.10.2001. Ich hatte mir die verschiedensten Pferde und Ponys angesehen, doch keines wollte mir so richtig gefallen.
Dann hatte ich mir überlegt, was für Ansprüche stellst du an dein zukünftiges Pferd und welche Pferderasse soll es dann überhaupt sein. Ich hatte mich an meine Reitbeteiligung an einem Dülmener in der Horremer Mühle erinnert. Welches Vertrauen ich zu dem Pferd hatte und was wir alles erlebt hatten.
Z.B. dass ich, wenn ich alleine ausgeritten bin, die ersten ca. 50 Meter rückwärts reiten musste, weil das Pferd den Hof nicht alleine verlassen wollte. Mit diesem Dülmener hatte ich eine schöne und lustige Zeit erlebt.
Am Dienstag den 05.02.2002 kaufte ich mir an der Tankstelle die Zeitung Marktplatz und schaute mir die Rubrik "Pferde" an. Auf einmal fiel mir die Anzeige eines Dülmeners auf.
Sofort griff ich zum Telefon, ohne Rücksicht auf meinen Vorgesetzten zu nehmen, der mit mir im Büro saß, und rief dort an. Die Frau am Telefon klang sehr nett und wir haben einen Besichtigungstermin für Freitag vereinbart.
Doch dann kam mir der Gedanke, vielleicht ist das Pferd bis dahin schon weg und ich rief ein zweites Mal an. Wir vereinbarten, dass ich am Mittwoch, den 06.02.2002 vorbeikommen soll.
Mein Freund, der sich nicht so sehr für Pferde interessiert, kam zu meiner Überraschung mit. Als wir auf dem Hof angekommen waren, haben wir zunächst niemanden vorgefunden und wir schauten uns ein wenig um.
Die Pferde standen gut im Futter und die…
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» Ausgabe 154
vom 09.03.2002 (Bericht)
von Licorno | Schuhe fürs Pferd
Ein Erfahrungsbericht
Als ich mit dem Reiten anfing, hatte ich mir über den Hufschutz noch nie Gedanken gemacht. An den Hufen waren halt Eisen dran.
Mit zunehmendem Wissen und der Übernahme eines privaten Pflegepferdes begann ich jedoch nach Alternativen Ausschau zu halten. Letztendlich ist es ja so, daß das Eisen zwar den Huf schützt, den Hufmechanismus aber behindert.
Als ich meine eigene Ponystute Ende 1995 kaufte, trug sie Vollbeschlag, sogar mit Bohrungen für Schraubstollen. Zunächst ließ ich alles, wie es war.
Zunehmend kritischer beobachtete ich jedoch an Bonnys rechtem Hinterhuf einen durchgehenden Spalt, der sich durch den Beschlag immer mehr aufspreizte und verästelte.
Außerdem geriet unser damaliger Hufschmied jedesmal gehörig ins Schwitzen, wenn er Bonny ausschnitt - die Hufe waren einfach sehr hart.
Im November 1996 fragte ich daher unverblümt, ob man die lästigen Eisen nicht weglassen könnte. Er meinte, einen Versuch wäre es wert, also kamen die vier Eisen runter - oder vielmehr rauf, denn sie hängen bis heute alle vier über meiner Tür.
Etwa ein Jahr - so warnte der Schmied mich vor - müßte ich sehr vorsichtig reiten. So lange dauere es, bis sich das Hufmaterial umgestellt hätte.
So ähnlich hatte ich es auch in Büchern gelesen. Er überließ mir eine Hufraspel, damit ich kleinere Schäden selbst begradigen konnte.…
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