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Thema Hofreitschule

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Magazin » Ausgabe 301
vom 02.01.2005 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Ziele und Geschichte einer Hofreitschule

Von Fürsten, Westernreitern und Pferderassen


Geschichte wird von Menschen geschrieben, von Menschen, die die Initiative ergreifen und Fakten schaffen, die wiederum andere wahrnehmen und zum Anlaß nehmen, ihrerseits aktiv zu werden. Mit Leidenschaft, Durchhaltevermögen, Ausstrahlungskraft, Fleiß und Initiative kann man viel bewegen. Aber ein bißchen Glück gehört auch noch dazu.

Ein solcher Glücksfall ergab sich für die Eheleute Krischke, deren "Fürstliche Hofreitschule Bückeburg" ich in der letzten Woche vorgestellt habe ( Wiederbelebung einer Tradition). Der Marstall, der besichtigt werden kann und ein kleines Museum enthält, und das Reithaus auf dem Gelände des Schlosses in Bückeburg, in denen die Vorführungen stattfinden (» Reitkunstvorführungen), wurden Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut.

Im 16. Jahrhundert gestaltete der damals regierende Graf Otto IV. von Schaumburg die im 14. Jahrhundert errichtete Wasserburg Bückeburg zu einem Schloß im Stil der Weserrenaissance um. Anfang des 17. Jahrhunderts erhob Graf Ernst Bückeburg zur Residenz und ließ Stadtkirche, Marstall, Schloßtor und Ballhaus erbauen; aus letzterem wurde später das Reithaus (» Geschichtliche Hintergründe).

Seit 1946 hatte der Reitverein Bückeburg diese Gebäude benutzt. Ende 2003 löste sich der Reitverein auf, und damit ergab sich eine unglaubliche Perspektive. Anfang 2004 begannen die Krischkes, die Gebäude für den neuen Zweck herzurichten. Am 7. Mai konnte Alexander, Fürst zu Schaumburg-Lippe, die » Fürstliche Hofreitschule Bückeburg eröffnen.

Damit besitzt Bückeburg eine neue…

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Magazin » Ausgabe 300
vom 26.12.2004 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Wiederbelebung einer Tradition

Die Fürstliche Hofreitschule in Bückeburg


Auf jeder Pferdeshow fallen sie besonders auf: die Barockreiter. So auch auf der opulenten Show der Pferd & JAGD 2004, über die ich in den letzten beiden Ausgaben berichtete ( Die Nacht der Pferde – MAMBOLEO,  Sensationen, Sensationen).

An mehreren Schaubildern waren die » Tjoster beteiligt, namentlich Wolfgang Krischke, der als einziger das Schlußbild mit seinem Pferd bereicherte und dazu die kleine Bühne nutzte.

Bei der Vorbereitung für besagte Artikel suchte ich Informationen im Internet über Herbert Stein, der mit Wolfgang Krischke und einer Perkussionstruppe ein vollkommen neues Bild entwickelt hatte, und seine Firma "El Caballo SAS International GmbH". Ich fand sehr wenig über Herbert Stein, über die Firma rein gar nichts.

So kam ich auf die Seite » Reiter der » Fürstlichen Hofreitschule Bückeburg, wo Herbert Stein als "Hofreitmeister" geführt wird:

Die Equipe der Fürstliche Hofreitschule
Hofreitmeister
Christin Krischke, Berufsreiterin, 37 Jahre
Wolfgang Krischke, Berufsreiter, 42 Jahre
Herbert Stein, Pferdewirtschaftsmeister aus Duisburg
Hofbereiter
Diana Krischke, Medienmanagerin, 24 Jahre
Susanne Helga Gniech, Theaterwissenschaftlerin, 32 Jahre

Und damit hatte ich mein Thema für die 300. Ausgabe zu Weihnachten 2004: Die Fürstliche Hofreitschule in Bückeburg – ein würdiges Thema zum Jahresende. Hofreitschule? Bückeburg? Christin und Wolfgang Krischke waren mir bekannt, aber von der Hofreitschule in Bückeburg hatte ich noch nichts…

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Magazin » Ausgabe 199
vom 19.01.2003 (Bericht)

von Autorenhinweise Claudia Ansorena

Lipizzaner in Berlin

Die Spanische Hofreitschule auf Tour



Wer hat nicht schon von Ihnen gehört, den Lipizzanern der Spanischen Hofreitschule Wien?

Jeder, der reitet oder sonst mit Pferden zu tun hat, kennt sie und ihren legendären Ruf. Doch den wenigsten ist es vergönnt, sie live zu erleben. Schließlich müsste man dafür ja nach Wien fahren.

Doch in diesem Winter waren sie auf Tour in Deutschland. Im November und Dezember 2002 gastierten sie je vier Tage in Köln und Berlin. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, obwohl die Eintrittspreise schon recht hoch waren. Ich war gespannt, ob die vielgefeierten Lipizzaner tatsächlich so eine Augenweide sein würden.

Am 5.12.02 ging ich daher in die Berlin-Arena, um sie mir anzuschauen. Bei eisiger Kälte marschierte ich über eine riesige Freifläche zu der eher unterirdisch angelegten ovalen Halle aus Stahlrohr. Über große Treppenhäuser aus Metallgitter gelangte man nach unten in den Eingangsbereich.

Das Ganze war eher abschreckend, sah es doch aus wie die Feuertreppe eines amerikanischen Mietshauses. Die Arena selbst, eine ehemalige Radsporthalle, sah ebenfalls sonderbar aus. Steile Ovalbahnen waren mit riesiger schwarzer Plane abgedeckt, das Ganze wirkte im ersten Moment wie eine Baustelle oder ein Monumentalkunstwerk, über das sich streiten lässt.

Erst in der Mitte fand das suchende Auge des Pferdefreundes etwas Vertrautes, zwischen schmalen Raseneinfassungen befand sich das mit hellem Sand bedeckte Dressurviereck. Weiße Begrenzungsgitter, wie bei Turnieren üblich, und kleine Blumenrabatten rundeten das Ganze ab.

Ich…

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