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Magazin » Ausgabe 403
vom 17.12.2006 (Bericht)

von Autorenhinweise Eberhard Holin

Royal Welsh Show 2006

Die Royal Welsh Show 2006 brach Rekorde


Die Zahl der Besucher und die Sommertemperaturen erreichten in diesem Jahr auf dem Ausstellungsgelände während des Vier-Tage-Events Höchststände. Die höchste erreichte Besucherzahl betrug im Jahr 1995 232.814 Menschen. Sie verblasste in diesem Jahr am letzten Tag der Schau, als die Tore geschlossen wurden und die letzte Zählung einen Rekord von 240.140 Besuchern erreichte.

Eine stechende Sonne trieb die Temperaturen bis zu einer Höhe von 37 Grad Celsius, und der Besucherandrang am Eröffnungstag übertraf den ersten Schau-Tag des letzten Jahres um 10.000 und erreichte 55.482 Eintritte. Am zweiten Tag steigerte sich diese Zahl auf 63.766 Besucher und 16.000 Autos parkten auf den großen Parkflächen rund um den Schaugrund. Am dritten Tag kamen 67.311 Besucher und es zeichnete sich ab, dass die führende landwirtschaftliche Schau Großbritanniens mit ihren für Jedermann zugänglichen Attraktionen einen neuen Besucherrekord aufstellen würde.

Dies ist ein spektakuläres Ergebnis“ , sagte der Royal Welsh Chief Executive David Walters, „Noch höhere Zahlen konnten wir nicht erwarten, zumal die Aussteller mit der schier unerträglichen Hitze besonders in den Ställen für die Tiere zurecht kommen mussten, und trotz dieser Bedingungen gab es keine unlösbaren Probleme mit den Tieren. So unterstützte uns die Bevölkerung, die in großer Zahl gekommen war, und wir hatten unsere Freude an der wohl am besten gelungenen Royal Welsh Show, die jemals veranstaltet worden ist.

Unter den Besuchern, die zum…

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Magazin » Ausgabe 286
vom 19.09.2004 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Wir wollen besser werden!

Qualitätsmanagement auf Vereinsbasis


Die Interessengemeinschaft Shetland e.V. existiert laut Friedrich-Wilhelm Schöneberg noch nicht allzu lange, vielleicht 20 Jahre. Seit drei Jahren bekleidet einer seiner Söhne, Sieghard Schöneberg, das Amt des 1. Vorsitzenden. Die Schönebergs, so hatte ich in der letzten Woche ausgeführt, betreiben in Herford und Umgebung florierende Unternehmen der Verpackungsindustrie (» www.wellteam.de). Ich hatte den Eindruck, daß der Verein unter der neuen Leitung mit den Mitteln modernen Managements vorangebracht werden soll.

Serviceteam
Schriftführer Rüdiger Deeke betreute am vergangenen Wochenende den Infostand auf dem IGS Festival 2004 in Bad Harzburg. Ich bewunderte die Organisation und das Marketing, sichtbar an den Emblemen der Interessengemeinschaft, die überall zu sehen waren, auf Polo- und Sweatshirts, Westen, Baseballkappen, Krawatten – sogar die freiwilligen Helfer hatten Schürzen mit dem IGS-Logo und dem Aufdruck "Serviceteam...".

Sehr viele der Besucher und Teilnehmer trugen diese Kleidungsstücke voller Stolz, wodurch die Zugehörigkeit zum und die Verbundenheit mit dem Verein sichtbar zum Ausdruck gebracht wurde – man kann sich offenbar gut mit dem Verein identifizieren.

Als ich diese Erfolge würdigte, erklärte der Schriftführer, man bemühe sich, Bewegung in die Organisation zu bringen und Anreize zu schaffen, sich anzustrengen und zu engagieren. Der neue Vorstand habe in dieser Hinsicht eine ganze Reihe von Initiativen entwickelt, die sehr gut angenommen würden.

Der…

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Magazin » Ausgabe 285
vom 12.09.2004 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Das Fest der Shetlandfreunde

Wo die Kleinen ganz groß rauskommen


Eigentlich hatte ich schon lange vor, einen Bericht über die kleinen Shetlandponies zu bringen, die in Herford von Wilhelm Schöneberg gezüchtet werden. Vor Jahren hatte ich ihn voller Stolz erzählen hören, daß seine Pferde auf der Equitana ein römisches Wagenrennen gegen Großpferde gewonnen haben.

Bei einem Zweispänner-Turnier in Herford wurde ich Zeuge, wie sein Gespann mit den niedlichen Ponies alle anderen Sportler, die Großpferde einsetzten, im Hindernisparcours auf die Plätze verwies. Ich war schwer beeindruckt.

Für längere Zeit ergab sich kein Termin, doch in dieser Woche sollte es wohl möglich sein -aber leider hatte ich wieder Pech! Die Sekretärin hielt es nicht für möglich, daß in dieser Woche noch etwas vereinbart werden könnte. Man sei doch in den Vorbereitungen für das große Festival am Wochenende in Bad Harzburg!

Mehrere Lastzüge müßten beladen werden, ob ich mir einen Begriff davon machen könne, welcher Aufwand das sei? Nein, das konnte ich nicht. Aber ich konnte mir vorstellen, daß ein Bericht über dieses Festival interessant sein könnte. Warum also nicht nach Bad Harzburg fahren und den Bericht noch einmal verschieben?

Wider Erwarten rief Sieghard Schöneberg doch noch zurück und schwärmte von diesem Fest, dem Höhepunkt aller Veranstaltungen der IG Shetland e.V. Man habe im vergangenen Jahr einen neuen Wettbewerb gestartet, der ähnlich gewertet werden wie die Formel Eins: die IGS-Tour.

Auf Anhieb habe man 66 Teilnehmer gewinnen können. Die meisten von ihnen hätten…

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Magazin » Ausgabe 266
vom 02.05.2004 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Jubiläum: Die Messe im Norden

Zum 10. Mal die Hansepferd


Die Equitana ist die berühmteste Pferdemesse und die größte der Welt. Sie wurde 1971 das erste Mal abgehalten und findet alle zwei Jahre in Essen statt. Weil die Equitana ein so großer Erfolg war, haben andere Messegesellschaften dieses Konzept mehr oder weniger kopiert. Die Eurocheval in Offenburg z. B. wurde 1976 gegründet und findet dieses Jahr zum 15. Mal statt.

Die Hansepferd in Hamburg wurden 1984 gegründet und wird ebenso wie die Eurocheval jeweils in den Jahren mit gerader Jahreszahl abgehalten, während die Equitana immer in den Jahren mit ungerader Jahreszahl stattfindet. Der ideelle Träger der Ausstellung Hansepferd ist der Landesverband der Reit- und Fahrvereine Hamburg e.V.

Als Stadtstaat kann Hamburg hinsichtlich der Mitgliederzahlen innerhalb der 16 Landesverbände der Bundesrepublik nicht auftrumpfen. Während die Messe in Friedrichshafen mit Baden-Württemberg als führendem Pferdeland, dem angrenzenden Bundesland Bayern und den Nachbarländern Schweiz und Österreich auf ein ungleich höheres Potential zurückgreifen kann, tut sich die Messe in Friedrichshafen wesentlich schwerer (» Interessanter Einzugsbereich: DACH, » Im Takt der Pferde).

Das liegt unter anderem daran, daß die Pferd Bodensee eine relativ junge Messe ist, die zudem mit der Eurocheval in Offenburg, der Pferd International in München, der Hippo Straubing, der Americana in Augsburg und der Pferd Wels reichlich Konkurrenz hat.

Die Hansepferd hat im Norden Konkurrenz durch die Nordpferd, die allerdings in den Jahren mit ungerader Jahreszahl in Schleswig-Holstein…

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Magazin » Ausgabe 256
vom 22.02.2004 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Im Takt der Pferde

Der große Showabend auf der PFERD BODENSEE



In der letzten Woche habe ich über die Messe PFERD BODENSEE an sich berichtet – ein durchaus interessantes Thema, wie ich finde, jedoch mit geringem Unterhaltungswert (» Interessanter Einzugsbereich: DACH, » PFERD BODENSEE). Glücklicherweise kann ich auch über Unterhaltung berichten: das Abendprogramm.

Eine Messe ohne Showprogramm kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Die Equitana hat, wie fast überall, die Entwicklung bestimmt und die Erwartungshaltung definiert. Und jedesmal muß sich noch eine Steigerung ergeben – die Organisatoren stehen unter einem hohen Erwartungsdruck.

Natürlich erwartet das Publikum auch während des Messebetriebs Show, Unterhaltung und Information; das Abendprogramm stellt aber eine Klasse für sich dar. Manchmal kann man heute schon zwischen Musical und Messeshow kaum noch unterscheiden.

Natürlich versuchte man auch in Friedrichshafen, einen gemeinsamen Nenner zu finden, aber der ergab sich mehr oder weniger dann doch nur durch die Pferde. Der Titel der Show: "Im Takt der Pferde" wurde in einer Nummer zwar durchaus sinnfällig dargestellt, der Bezug zu den anderen Nummern konnte aber kaum hergestellt werden.

Das machte aber gar nichts. Warum sollte man auch künstlich einen Zusammenhang stiften, der sich nicht von selbst ergibt. Letzten Endes will das Publikum schöne Pferde, anmutige Bewegungen, sensationelle Bilder genießen, und ob die einzelnen Nummern untereinander ein Bezug haben oder nicht, ist ziemlich belanglos.

Für die Überleitungen hat man einen Moderator, der, wie üblich, mit mehr oder…

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Magazin » Ausgabe 177
vom 17.08.2002 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Clownerie, Hohe Schule, Fahrkunst

Der letzte Teil des Friesenfestes 2002


Ein Fest lebt von Kontrasten, und nun kam nach der strengen spanischen Kunst der Doma Vaquera der holländische Humor zum Zuge.

Marjolijn Kylstra, die im ersten Teil bereits eine Nummer mit Pferd und Hund zum Besten gegeben hatte, trat nun als dumme Augustine auf, die mit ihrem Haflinger Wouter zur Zuchtschau will.

Oder sollte man besser sagen: Wouter wollte mit seiner Besitzerin zur Zuchtschau? Denn ganz so sah es aus, er schubste die gute Frau so deutlich und hartnäckig über den Platz, daß es schon die ersten Lacher gab.

Ein neuer Moderator trat auf, der hier Ordnung schaffen wollte: Wouter sollte sofort verschwinden, denn das war offensichtlich die falsche Veranstaltung.

Aber der hatte die Rechnung ohne Wouter gemacht. Wouter wollte einfach nicht. Er ließ sich nicht ziehen, er ließ sich nicht schieben, und bei Gewaltanwendung wurde er rabiat und stieg.

Der Moderator mußte einsehen, daß die arme Frau machtlos war. Also riet er ihr, sie solle Wouter doch herausreiten. Es mußte ein Sattel her und der fand sich auch. Leider durchschaute Wouter die Sache und sabotierte das Satteln, bis endlich der Moderator mithalf.

Kaum gesattelt, fiel Wouter um. Da mußte nun schnell der Notarzt her, gespielt von Günter Fröhlich, der mit einem Kinderroller über den Platz juckelte und bald seine Diagnose stellte: "Da ist die Luft raus!"

Also: muß die Luft wieder rein - nur wie? Glücklicherweise fand sich eine überdimensionierte Luftpumpe, eine Öffnung fand sich auch, und mit vereinten Kräften wurde…

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Magazin » Ausgabe 176
vom 10.08.2002 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Sport, Spiel und Spaß

Vielseitige Friesen und andere Pferde


Nach der Pause (siehe Bericht » Jubiläum mit Kaiserwetter) wurde ein kleines Turnier inszeniert: der Festplatz war zugleich Hindernis- und Springparcours, die Teams bestanden jeweils aus Vierergespann und jugendlichem Springreiter (oder besser Springreiterin) auf einem mehr oder weniger großen Pony.

Die Aufgabe bestand zunächst darin, möglichst schnell und fehlerfrei das Springen zu bewältigen, dann mußte die Reiterin absitzen und als Passagier auf die Kutsche wechseln, die dann den Hindernisparcours ohne Fehler in Rekordzeit abfahren sollte.

Natürlich war die Sache nicht ganz ernst gemeint, es handelte sich schließlich um eine Einlage im Festprogramm: vornehmlich ging es um den Spaß. Den Anfang machte ein schickes Gespann mit braunen Warmblütern und Marathonwagen, das eine gute Zeit vorlegte. Dann rollte eine Wagonette mit imposanten Friesen auf den Platz.

Der Moderator fragte die Reiterin, ob ihr Team sich eine Taktik überlegt habe, wie die vorgelegte Zeit unterboten werden könnte, und sie war um eine Antwort nicht verlegen: neben den üblichen Leistungen komme es auch darauf an, möglichst schnell vom Pferd auf die Kutsche zu wechseln, und in der Tat legte sie dann auch einen rasanten Sprint hin.

Nun sind Friesen bekanntlich keine nervösen Tiere, sie lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn jemand völlig außer Atem von vorne angelaufen kommt und von hinten auf die Kutsche springt – das schätzen wir an diesen Pferden.

So wurde es denn eine ruhige und überlegte Fahrt, die vor allen Dingen durch die unglaubliche…

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Magazin » Ausgabe 175
vom 03.08.2002 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Jubiläum mit Kaiserwetter

Die Friesenfreunde feiern das Friesenfest


In den letzten Wochen haben wir uns mit schwierigen Themen befaßt und sind damit noch nicht einmal fertig.

So etwas ist natürlich interessant und auch wirklich nötig, aber bei der Vorbereitung der letzten Ausgabe hatte ich den Eindruck, daß es höchste Zeit ist für eine angenehme Unterbrechung. Man muß ja nicht alles auf einmal erledigen, die schwierigen Fragen bleiben uns.

Irgendwie fehlte mir der konkrete Bezug zu den Tieren, zum wirklichen Erleben. Die ganze Diskussion war so theoretisch. Tiere sind doch etwas sehr Schönes, die Menschen haben Freude mit ihnen, und viele sind sich sicher, daß die Tiere auch Freude mit uns haben.

Da entdecke ich in meinem Kalender: Sonntag Friesenfest in Dillenburg. Das hört sich doch gut an! Davon habe ich schon oft gehört, war aber noch nie da. Dillenburg? Wo liegt denn das?

Also schnell "Friesenfest" an Google übergeben und siehe da:

Termine
... Mehr Informationen zum Friesenfest folgen in Kürze und sind ebenfalls über die Homepage: www.friesenfest.de abrufbar. ... Friesenfest. 27./28. ...
www.friesenpferde-zuchtverband.de/termine.html – 21k -


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