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Thema Fahrsport

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Magazin » Ausgabe 486
vom 20.07.2008 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Zwang und Gewalt

Springsport, Stierkampf und Bewußtseinswandel


In den letzten Wochen habe ich Beispiele dafür angeführt, wie das Pferd dem Menschen helfen kann. Der Pferdesport ist die einzige Sportart, in der behinderte Menschen mit Nichtbehinderten direkt konkurrieren können und faire Chancen haben. Irgendwo habe ich sogar formuliert, daß die Nichtbehinderten von den Behinderten eine Menge lernen können – ich finde es nur nicht wieder.

So wird von den behinderten Dressurreiterinnen betont, daß sie keine Gewalt ausüben können und deshalb die Pferde auf andere Art und Weise dazu bringen müssen, sich so zu verhalten, wie die Richter das heutzutage sehen wollen. Na also, es geht doch! Aber im Grunde ist das nichts Neues – Wikipedia-Link» Fredy Knie senior hat schon vor vielen Jahren die Hohe Schule ohne Zäumung vorgeführt, und andere, auch Spitzensportler, haben es ihm nachgetan.

Die Frage ist nur: Kann man auch in der Ausbildung auf Gewalt verzichten? Wenn es der Erwähnung wert ist, daß man keine Gewalt ausüben kann, folgt daraus im Umkehrschluß, daß die Gewaltausübung normalerweise ein fester Bestandteil der "Kommunikation" zwischen Mensch und Pferd ist.

Bekanntlich war dies auch vor nicht allzu langer Zeit zwischen Menschen so üblich. Noch in meiner Schulzeit gab es Lehrer, die regelmäßig Ohrfeigen verteilten, obwohl es damals schon verboten war ("geh her mein Jung, kriegst a Ohrfeig"). Niemand wagte es, gegen diese Praxis aufzumucken. Das ist jetzt mehr als 40 Jahre her – die Opfer dieser "Erziehungsmaßnahmen" haben diese Demütigungen aber bis heute nicht…

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Thema  Dressursport  Fahrsport  Springsport  Tierschutz


Magazin » Ausgabe 481
vom 15.06.2008 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Fahrmeisterschaften in Herford

Sichtung für die Weltmeisterschaft im Einspännerfahren


In der letzten Woche haben wir uns mit Ulrich Meyer zu Bexten aus Herford beschäftigt, der natürlich auch dem lokalen Reitverein eng verbunden ist. Der » Reit- und Fahrverein "von Lützow", Herford ist, wie fast alle Vereine dieser Art, nach dem Ersten Weltkrieg gegründet worden, genauer im Jahre 1920. Der erste Vorsitzende war Gustav Meyer zu Siederdissen. Der jetzige Vorsitzende heißt Gustav Meyer zu Hartum. Sein Hof ist nur ein Katzensprung von den Bexterhöfen entfernt

Die Meyers sind hier in Ostwestfalen offenbar so häufig, daß man sie nach ihrem Wohnsitz bezeichnen mußte. Jedenfalls die großen Meyers, die möglicherweise auch etwas mit den für diese Gegend typischen Wikipedia-Link» Sattelmeiern zu tun haben. Aus der Chronik erfahren wir noch mehr über die "Meyer zu" der Gegend:

Die 50er Jahre: Erste große Erfolge waren in der ländlichen Reiterei unter dem Reitlehrer Heinrich Oberhokamp und den Reitern Werner Meyer zu Siederdissen, Dieter Meyer zu Siederdissen, Ernst Meyer zu Bexten, Fritz Hellweg, Klaus Meyer Heinrich und Walter Strodtholz zu verzeichnen.
[...]

Die 70er Jahre: [...] brachten für den Reit- und Fahrverein „von Lützow“ Herford mehrfache Gewinne der Kreis- und Gaustandarte und Erfolge bei den Provinzialturnieren mit dem Reitlehrer Heinz Stranghöner und den Reitern Gustav Meyer zu Hartum, Ulrich Meyer zu Bexten, Jobst-Hermann Schnasse, Heiner Wemhöner, Klaus und Wolfgang Brinkmann und Heidi Neigenfind. Zum Ersten Vorsitzenden des Reitvereins wird 1972 Gustav Meyer zu Hartum ernannt. Zwei Jahre später belegt Ulrich Meyer zu Bexten beim Springderby in Hamburg die Plätze 3 und 4.

Die 80er Jahre: Mit dem Bau der zweiten Reithalle 1980 auf dem Hof Stranghöner wuchs das Gelände des Reitvereins zu einer stattlichen Anlage. Wolfgang Brinkmann wird Goldmedaillen-Gewinner im Springreiten 1988 in Seoul mit der deutschen Mannschaft. [...] Auch in Herford boomt der Fahrsport, alljährlich im Juni findet an der Planckstraße ein Fahrturnier statt, dass (sic!) sich immer größter Beliebtheit erfreut. [...]

» Wir über uns

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Magazin » Ausgabe 439
vom 26.08.2007 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

7. PferdeStark 2007

Gutes Wetter und voller Erfolg


1995 wurde die » PferdeStark von der » IGZ Interessengemeinschaft Zugpferde e.V. und dem Westfälischen Freilichtmuseum Detmold, das sich jetzt » LWL-Freilichtmuseum Detmold nennt, weil der » Landschaftsverband Westfalen-Lippe der Träger des Museums ist, ins Leben gerufen. In diesem Jahr fand diese Veranstaltung zum siebten Mal statt. Man hat sich inzwischen daran gewöhnt, daß die Leute in Massen zu dieser Schau strömen. Die Verkehrsleitung ist professionell und gelassen; wenn die Parkplätze voll sind, werden eben die Straßenränder zugeparkt. Wer sich auskennt, umfährt die Detmolder Innenstadt, weil durch den starken Andrang der Verkehr sehr in Mitleidenschaft gezogen wird.

Im Schnitt besuchen 16.000 Menschen die PferdeStark, die traditionell an einem Samstag und Sonntag Ende August stattfindet. Das Programm spiegelt die doppelte Trägerschaft wider: Die IGZ stellt die Verwendung der Zugpferde heraus, wie es ihrem Auftrag entspricht, und ist für die Wettbewerbe verantwortlich: Pflügen, Holzrücken, Zugleistung, Schaupflügen, Fahrwettbewerbe einspännig, zweispännig und vierspännig.

Der Rest geht wohl eher auf das Konto LWL und hat starken Showcharakter. Da geht es in der Regel nicht um das Ziehen, sondern um das Reiten, und auf welcher Art von Pferden geritten wird, ist auch nicht so wichtig. Hauptsache Show. Während sich die Veranstaltungen der IGZ eher an die Insider und Fachleute wendet, scheint man sich ansonsten eher an ein allgemeines Publikum zu wenden, das von Pferden und speziell Zugpferden wenig bis gar keine Ahnung hat. Der LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch formuliert im…

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Thema  Fahrsport  Kaltblüter


Magazin » Ausgabe 433
vom 15.07.2007 (Bericht)

von Autorenhinweise Immo Schulte

Kutschfahrt nach Oostkapelle

Allein durch Belgien und die Niederlande an die Nordsee


Kutschfahrt 2007 von Pulheim nach Oostkapelle
Abfahrt Ankunft Distanz Kosten
26.05.200702.06.2007345 km227 €

Vorbereitung

Die Planung für die Kutschfahrt 2007 von Wikipedia-Link» Pulheim nach Wikipedia-Link» Oostkapelle hat diesmal nicht soviel Zeit in Anspruch genommen, wie die Tour 2005. Da es in Wikipedia-Link» Belgien und den Wikipedia-Link» Niederlanden auch noch andere landschaftlich schöne Gebiete gibt, wurde die Route ein bisschen geändert und für uns zwei andere Unterkünfte als 2005 gesucht.

Wir fuhren die Strecke noch einmal vor dem Start ab und stellten dabei fest, daß ein im Internet präsentierter Stall in der dargestellten Form gar nicht vorhanden war. Also, musste vor Ort schnell eine andere Möglichkeit gesucht werden.

Mein Dank gilt vor allen Dingen meinem Sohn Matthias, der mit mir die Strecke abgefahren ist und auch den Rücktransport bei Abbruch der Tour, wegen Krankheit von Pferd oder Fahrer, übernommen hätte.

Acht Wochen vor der Fahrt meldete sich die Wikipedia-Link» WDR-Redaktion, um einen Teil der Tour, wenn möglich teilweise, filmisch zu begleiten.

Meine Marathonkutsche für die Fahrt wieder umzubauen, war diesmal nicht notwendig. Vier Wochen vor der Tour rief Herr » Kühnle bei mir an, um die Fahrt nach Oostkapelle und weitere zukünftige Fahrten mit einer Kühne Allroundkutsche zu sponsern und ich sollte…

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Thema  Fahrsport  Urlaub


Magazin » Ausgabe 416
vom 18.03.2007 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Der Fahrsporttag

Pferdesport der etwas aufwendigeren Art


Mit dem heutigen Sonntag ist die » EQUITANA 2007 zu Ende gegangen. Etwas über 200.000 Besucher wurden gezählt. Eine repräsentative Besucherbefragung soll erbracht haben, daß es auch im Pferdesport wieder aufwärtsgeht:

[...] So stieg der Anteil der Facheinkäufer in diesem Jahr von 20 auf gut 25 Prozent. [...] Über 50 Prozent der Unternehmen rechnen für das kommende Jahr mit einer stark bis leicht steigenden Absatzbelebung; nur zehn Prozent der Betriebe erwarten eine leichte Abschwächung der konjunkturellen Situation. [...] 83 Prozent aller Besucher sind Reiter, fast 75 Prozent von ihnen haben ein eigenes Pferd im Stall, mehr als ein Viertel sogar zwei oder mehr. [...] Auch auf der Messe waren Züchter und Hengsthalter mit einem Anteil von gut 15 Prozent an den Fachbesuchern deutlich stärker vertreten als in den Vorjahren.
» Abschlußbericht

Der Pferdemarkt ist bekanntlich enorm zersplittert. Die Interessen der Pferdefreunde sind sehr weit gestreut. Dem versucht die Messeleitung durch die Einrichtung spezieller Veranstaltungen Rechnung zu tragen, was manchmal mehr und manchmal weniger gut gelingt. So sollte der Mittwoch unter anderem dem Kaltblut gewidmet sein, aber davon war nicht viel zu bemerken.

Desto beeindruckender der Dienstag, der dem Fahrsport galt. Fahrsport ist immer noch eine Disziplin, die bei weitem nicht die Bedeutung anderer Richtungen besitzt. Der Grund dafür liegt eigentlich auf der Hand. Man braucht nicht nur ein Pferd, sondern auch eine Kutsche, und wenn man…

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Thema  Fahrsport  Messebericht


Magazin » Ausgabe 406
vom 07.01.2007 (Bericht)

von Autorenhinweise Eberhard Holin

Fahrsport ... Fürstenauer Frühling

Großer Wurf trotz widrigen Wetters


Vom 20. bis 23. April 2006 hatte der RFV Fürstenau erneut zu einem Fahr-Festival der gehobenen Klasse geladen. Über 110 Zwei- und Vierspänner-Ponys und -Großpferde waren der Einladung zu dem national und international ausgeschriebenen Fahrturnier gefolgt, um auf M- und S-Ebene gegeneinander zu konkurrieren.

Die Kombi-Prüfung S für Großpferde-Vierspänner galt als Einlaufprüfung für das CHIO Aachen und die entsprechende Prüfung für Großpferde Zweispänner wurde als Sichtung für den Donau-Alpenpokal (DAP) gewertet, der alle zwei Jahre als inoffizielle Europa-Meisterschaft veranstaltet wird.

Außerdem zählte das Fürstenauer Turnier als erste Wertungsprüfung für den Nord-West-Deutschen Supercup, die zu Beginn der grünen Saison im Gegensatz zu den Wertungsturnieren in Wettringen, Herford und Stemwede auf M-Ebene ausgefahren wurde. Die Pony-Zwei- und Vierspänner konkurrierten auf nationaler Ebene.

So waren sie denn auch alle gekommen, angefangen von Christoph Sandmann vom PSG Lähden, Rainer Duen vom RFC Thüle bis hin zur nationalen Creme der Pony-Vierspänner, die sich auch international seit Jahren den besten Ruf erworben hat, wie die Westfalen Tobias Bücker, Emsdetten, Martin Thiemann, Saerbeck und Gerhard Gerich aus Klötze, Sachsen-Anhalt.

Natürlich waren auf dem ersten großen Freiland-Turnier zu Beginn der Fahrsaison zahlreiche weitere amtierende oder frühere deutsche und Landesmeister angetreten, die in den vergangenen Jahren sowohl aus Einzelwertungen als auch aus Mannschaftswettbewerben…

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Thema  Fahrsport


Magazin » Ausgabe 402
vom 10.12.2006 (Bericht)

von Autorenhinweise Eberhard Holin

NRW-Fahrmeisterschaften

Auch Welsh-Ponys erfolgreich am Start


Vom 22.-24. September fanden auf dem Gelände des » RV St.Martin-Greven Bockholt die diesjährigen NRW-Fahrmeisterschaften statt. Nur kurz nach den Deutschen Meisterschaften der Pony-Viererzüge in Riesenbeck kam es damit zu einem weiteren fahrerischen Höhepunkt im Pferde- und Ponyland Westfalen.

Ausgetragen wurden die Meisterschaften in Form einer "Kombinierten Prüfung" bestehend aus Dressur, Marathon- und Hindernisfahren für alle Anspannungsarten für Ponys- und Großpferde auf:

  • M-Niveau für die Pony- und Pferde-Einspänner
  • S-Niveau für die Pony- und Pferde-Zweispänner
  • M-Niveau für die Pony- und Pferde-Vierspänner
Seit 2000 finden immer wieder große Fahrturniere auf der Grevener Fahranlage statt, die stets zahlreiche Zuschauer und damit neue Adressaten für den Fahrsport mobilisieren.

Schon länger hat das Grevener Turnier aufgrund seiner günstigen Verkehrsanbindung an die Autobahn, seiner idealen Fahranlage und des starken Engagements und Organisationstalents des gastgebenden Vereins zu den großen Aushängeschildern des "norddeutschen Fahrsports" Riesenbeck und Lähden aufgeschlossen (siehe auch die Berichte vom Donau-Alpen-Pokal 2004:  Fahren in Bockholter Szenarien,  Zugpferde einmal anders,  Vom Fahren auf S-Niveau).

Sechs der acht Hindernisse sind von einem zentralen Zuschauerwall aus nächster Nähe zu beobachten und zwei Dressurplätze, jeweils 60 m x 120 m, stehen zur Verfügung, außerdem ein 80 m x 150 m großer zentraler Abfahrplatz usw.

So freut sich denn auch…

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Thema  Fahrsport  NRW Meisterschaft


Magazin » Ausgabe 313
vom 27.03.2005 (Bericht)

von Autorenhinweise Jutta Lehmeyer

Nachruf auf Karl-Bernd Käsgen

Deutscher Meister für behinderte Einspännerfahrer


Am 09.02.2005 ist Karl-Bernd Käsgen, 2. Vorsitzender unserer » Interessengemeinschaft Fahren für Menschen mit Behinderung e.V. und Fahrersprecher, im Alter von 51 Jahren verstorben.

Er war einer der Engagiertesten unter den behinderten Einspännerfahrern und hat die Entwicklung dieses Fahrsportes entscheidend mitgetragen.

Nach einem Reitunfall 1981 trug er eine Querschnittlähmung (Thorax 10+11) davon und konnte als gelernter Kunststofftechniker seinen Beruf nicht mehr ausüben. Da er schon vor seinem Unfall mit dem Fahren begonnen hatte, konzentrierte er sich nun ganz auf das Fahren.

Zusammen mit einigen Freunden machte er sein Fahrabzeichen, trainierte und war der Erste aus dieser Truppe, der sich auf ein Turnier traute. Mit der Zeit lernte er weitere behinderte Fahrer kennen, Heiner Lehrter und Bernhard Kähny gehörten dazu. Als 1994 das erste internationale Fahrturnier in Großbritannien stattfand, gehörten diese Fahrer auch zum Team. Dort konnten sie sofort den Mannschaftswettbewerb für sich entscheiden.

1995 war Karl-Bernd Käsgen maßgeblich an der Angliederung des Behindertenfahrsportes an das DKThR (Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten) beteiligt, das bis heute als Dachorganisation für die behinderten Einspännerfahrer zuständig ist.

Er legte den Namen für die Fachgruppe fest "Fahren für Menschen mit Behinderung" und bestand darauf, dass dieser Name in unserer Interessengemeinschaft weitergeführt wird.

1996 fand das 2. internationale Fahrturnier für behinderte Fahrer statt, es ging nach Westerborg/Niederlande, und…

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Magazin » Ausgabe 291
vom 24.10.2004 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Hobby oder Beruf?

Von der Freude am Fahren und der Lust am Wettbewerb


Die Fortsetzung des Artikels der letzten Woche hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Ich hatte die phantastischen Erfolge von Vater und Sohn Bücker skizziert und ganz nebenbei festgestellt: Tobias Bücker ist für die FN ein Star der deutschen Fahrerszene (Starportrait » Tobias Bücker).

Vater Bernhard ist aber nicht weniger erfolgreich, und ich mußte feststellen, daß die FN ihn (noch) nicht zu den Stars zählt: unter » Starportraits fehlt sein Name. In der letzten Ausgabe hatte ich diese Sache auf sich beruhen lassen. Jetzt wollte ich es genauer wissen. Und wie so oft, habe ich mehr erfahren und bin tiefer in das Thema eingestiegen, als mir lieb war.

Ich hatte bereits erwähnt, daß kein einziger behinderten Fahrer aufgeführt wird. Es handelt sich also nicht um einen Affront gegen Bernhard Bücker. Diese Ignoranz hat Methode. Auch keiner der behinderten Reiter wird von der FN gewürdigt. Der ganze Behindertensport ist nicht vorhanden, wenn man der FN glauben will.

Auf der Seite » Kader Fahren, wo die Nationalmannschaften vorgestellt werden, kommt der Fahrsport für behinderte Menschen ebenfalls nicht vor. Offiziell gibt es angeblich auch keinen » Bundestrainer für die behinderten Fahrer. Ist das nicht unerhört?

Wir wissen es besser. Der Bundestrainer für die Fahrer mit Behinderung heißt Ulrich Hengemühl ( Welt- und Vizeweltmeister). Die Nationalmannschaft wurde von Jutta Lehmeyer ausführlich vorgestellt ( Bücker, Borgmann,  Lehrter, Harde,  Käsgen, Beerhues).

Aber auch sonst gibt es im ganzen Internet keine einschlägigen…

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Thema  Behindertensport  Fahrsport


Magazin » Ausgabe 290
vom 17.10.2004 (Bericht)

von Autorenhinweise Werner Popken

Faszination Fahren

Die Erfolgsgeschichte einer Familie


Schon lange hatte ich vor, Vater und Sohn Bücker zu besuchen, um einen Bericht zu schreiben. Am 18. September war ich anläßlich der 4. Deutschen Meisterschaft für Gespannfahrer mit Behinderung und des 25. Donau-Alpen-Pokals in Greven-Bockholt ( Fahren in Bockholter Szenarien,  Zugpferde einmal anders,  Vom Fahren auf S-Niveau) und habe dabei die persönliche Bekanntschaft mit Bernhard Bücker gemacht, der diesmal wider Erwarten nicht einmal in seiner Paradedisziplin, der Dressur, brillieren konnte.

In allen drei Einzelprüfungen (Dressur, Hindernisfahren, Marathon) belegte er jeweils den fünften Platz, was ihm in der kombinierten Wertung den vierten Platz einbrachte, wie schon bei der Weltmeisterschaft in Edinburgh ( Die Ergebnisse,  Welt- und Vizeweltmeister ). Bernhard Bücker sah die ganze Angelegenheit sehr gelassen: "Ich bin sozusagen mitten aus einer geschäftlichen Besprechung auf den Bock gestiegen. Man kann es sich nicht immer aussuchen." Und freute sich trotzdem – denn der Sport soll vor allen Dingen Spaß machen.

"Ich habe mich für die Sieger gefreut. Besonders für Karl-Bernd Käsgen, der damit die Erfolge dieses Jahres krönen konnte: Weltmeisterschaft Einzel Grad I und Mannschaft in Schottland und nun die Deutsche Meisterschaft!" (Siehe  Hopetoun House,  Marathon und Kegelfahren).

Und dann deutete er an, daß manche Fahrer eben zusätzliche Handicaps haben: "Albert Sahle ist auch in letzter Minute aus dem Büro gestürmt und auf den Bock gestiegen." Da bekam ich schon eine erste Ahnung, daß ich es in diesen Fällen mit erfolgreichen Geschäftsleuten zu tun haben, die sehr wohl…

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Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 290 vom 20.05.2012
Hauptartikel  Faszination FahrenPferdemesse  Messe: TierheilpraxisEditorial  Editorial: PferdekaufvertragRezension  Rezension: FjordpferdeTip  Tip: Robusthaltung
Poster  Poster: Tobias BückerPferdemesse  Messe: AnhängerteileLeserbriefe  Leserbriefe 2 Angebote der WochePferdemesse  Messe: Hippoflex
Gesuche  GesucheAngebote  AngebotePferdeanzeigen  PferdeanzeigenPferdemesse  Messe: StahlTermine  Termine
Presseinfos  MitteilungenLinks  LinksGesamttext   Gesamttext  

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