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› CENTAURON – Sturz von Verantwortlich reiten: Hufschlagfiguren, Gymnastizierung des Reiters Im Falle des Unvermeidlichen muss der Reiter die eingangs erwähnten zwei Falltechniken beherrschen: · Fallen mit Abrunden · Fallen mit Flächenverteilung Hier ist reine Physik im Spiel und die besagt, dass eine auf einen Körper wirkende Kraft dadurch verringert werden kann, dass sie umgeleitet oder möglichst großflächig verteilt wird. Die „Kugelform“ im Abrunden des Reiterkörpers dient dazu, punktuelle Überlastung infolge des Sturzes schnellstmöglich weiterzuleiten, bis sich die Energie ( „Wucht“ ) des Sturzes soweit verringert hat, dass sie keine Schaden mehr anrichten kann, weil der Körper der statischen Belastung gewachsen ist. Dies geschieht am besten mit Abrunden und folgendem Abrollen, soweit, wie die Energie des Sturzes einen zu tragen vermag. Hier ist bei entsprechendem flachem Fallwinkel, ca. < 70°, eine größere Fallgeschwindigkeit sogar von Vorteil, weil hier mehr Zeit dank des Schwungs zur Verfügung steht, um die Bewegungsenergie des Sturzes abzubauen. Die zweite Variante ist gefährlicher und erfordert mehr Körperbeherrschung (hier gilt es notfalls eine Drehung zur „Bauchlandung“ zu bewerkstelligen! Ist dies nicht möglich, so muss der Rücken erst gerundet und dann schlagartig verflacht werden!), sowie einen kühlen Kopf. Sie sollte nur im Falle der Unvermeidbarkeit, – sprich: Unmöglichkeit der ersten Variante -, angewandt werden! Dies wird meist dann der Fall sein, wenn wir einen steilen Fallwinkel haben, der die 70° überschreitet! In der Flächenverteilung nimmt der Reiter einen möglichst grosse Aufprallfläche mit seinem Körper in Kauf, damit die punktuelle Belastung sich durch die erhöhte gleichzeitige Lastaufnahmeverteilung in der Fläche verringert. Kurz: Ein steiler Sturz im Schritt ist verletzungsgefährlicher als ein flacher Sturz aus dem Galopp!… |
› Sturz von Der Auszug aus dem Buch » Centauron von Nick Mott, den ich diese Woche bringe, spricht zwei Themen an, die normalerweise gar nicht diskutiert werden; zum einen das Thema der Konditionierung des Reiters, das ich in der In diesem Jahr sind wieder viele Menschen durch einen Sturz vom Pferd gestorben – wie viele es sind, werden wir nicht erfahren, aber es sind zwei Prominente dabei, die in der einen oder anderen Zeitung erwähnt worden sind: Nick Mott schreibt aus eigener Erfahrung; er ist so offen und listet genau auf, welche Stürze und Verletzungen er selber erlitten hat. Die Liste ist lang, und die Verletzungen sind schwerwiegend. Man wundert sich, wie der Mann weitermachen konnte. Seine Warnungen und die Vorbereitung auf den Ernstfall sind also wohlbegründet und aus eigenem Erleben geschrieben. Meine Kinder sind in der Reitschule damit aufgewachsen, dass ihnen beigebracht wurde, dass der Sturz zum Reiten gehört und man davon kein Aufhebens macht. Ich habe es von ihnen gelernt. Ein Sturz Im Rückblick wundere ich mich, wie leichtfertig und zuversichtlich ich die ganze Sache angefasst habe. Hätte ich die Checkliste von Nick Mott abgearbeitet, wäre mir mindestens ein schwerer Sturz erspart geblieben. Aber auch dabei habe ich enorm viel Glück gehabt. Hätte ich seine Liste der Maßnahmen gekannt, wäre mir sofort klar gewesen, wie ich mich zu verhalten habe. Glücklicherweise habe ich mich wohl nicht so ganz dumm angestellt. Trotzdem war ich mehrere Ta… |
› Tipps für eine erfolgreiche Pferdebeobachtung und -beurteilung Teil 46 Von In meinen letzten Tipps habe ich bereits die wichtigsten Eigenschaften typischer Leitpferde beschrieben, und die meisten Menschen werden mir wohl zustimmen, dass solche Tiere wirklich zu außergewöhnlichen Leistungen fähig sind, nur wenige werden sich allerdings vorstellen können, dass sich solche Kraft- und Energiebündel auch als Schulpferde bestens bewähren können. Obwohl unsere diesbezüglichen Anschauungen mittlerweile doch schon weitaus fortschrittlicher sind als noch vor wenigen Jahren, sehen nämlich immer noch viele Reiter die Tätigkeit des Reitens als eine Beherrschung des Pferdes an, was von professioneller Seite aus oftmals zusätzlich stark gefördert wird, indem man immer wieder predigt, der Mensch müsse in einer Reiter-Pferd-Beziehung stets die Vorrangstellung innehaben, müsse als so genanntes Alpha-Tier andauernd die Führungsrolle übernehmen und dürfe sich diese Position auch nicht eine Sekunde lang erfolgreich streitig machen lassen. Deshalb wird bereits den Reitanfängern eingetrichtert, dass sie sich beim Pferd in erster Linie ständig durchsetzen müssen, notfalls mit Gerte oder anderen Hilfsmitteln, ohne nach den Gründen einer Verweigerung bzw. Widersetzlichkeit zu forschen, ohne Rücksicht auf die Wünsche und Bedürfnisse ihres vierbeinigen Reitpartners, dem beim Reiten jegliche Rechte auf einen eigenen Willen oder auch nur auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit strikt verweigert werden. Gut erkennbar wird dies ebenso an der Verwendung diverser Hilfszügel im Rahmen der Reitausbildung, die dem Reitschüler angeblich seine Lernaufgabe erleichtern sollen, im Grunde aber einfach nur jegliches Aufbegehren des Pferdes verhindern, obwohl solche Reaktionen für den Schüler eigentlich sehr lehrreich wären, da sie ihm genau zeigen, wann er einen Fehler in der Hilfengebung macht oder sein Sitz nicht ordentlich ist und er das Pferd damit irritiert. Leider ist diese ‘interaktive’ Ausbildung fast überall unerwünscht, da sie vom Reitlehrer erhöhte Aufmerksamkeit erfordert, denn natürlich muss er in diesem Zusammenhang prompt mit den richtigen Erklärungen und Hilfestellungen eingreifen, um rasch wieder die gewünschte Harmonie zwischen Reiter und Pferd herzustellen und mögliche grobe Widersetzlichkeiten von Seiten des Pferdes zu vermeiden. Reitunterricht in größeren Gruppen ist so _… |
Denise Sulz Acara NH Championat DKB München 2010 Lächelnd und konzentriert Reiten macht Spaß! Hier sieht man's deutlich: Ein wahrhaft langes Pferd. Forscher Blick Viel Selbstvertrauen Mit Hackamore... ... und Wassertrense? |
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