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› CENTAURON – Losgelassener Gleichgewichtssitz von Verantwortlich reiten: Leichttraben Reiten ist der „Ernstfall“ , der mir meinen Status quo deutlich vor Augen führt und wo ich die Effizienz meiner Aktions-Reaktions-Konzepte überprüfen kann. Würde ich, selbst bei täglichem Reiten, nur von der rein praktischen Erprobung profitieren wollen, so müsste ich eine mindestens dreimal längere (Beobachtungserfahrung in 25 Jahren Ausbildertätigkeit) Entwicklungszeit einberechnen, als Reiten mit den oben erwähnten „Ergänzungsmaßnahmen“ ! In so vielen anderen Sportarten ist der theoretische und Begleitmaßnahmenanteil so wesentlich, dass kein Leistungssportler auf die Idee käme, er könnte ernsthaft ein anspruchsvolles Leistungsniveau erzielen, indem er nur „praktiziert“ . Es verhält sich hier wie beim Medizinstudium: Bevor der angehende Arzt auf die Menschheit losgelassen wird, muss er sich sorgfältigst und umfassendst informieren und instruieren lassen! Warum soll das beim Reiten eigentlich anders sein? Ist der Schüler nun tatsächlich in der Lage in den Grundbelangen (Halten, anreiten, antraben, angaloppieren, wenden, beliebige Hufschlagfiguren zumindest im Trab absolvieren und all dies mit einem verträglichen Gleichgewichtssitz versehen) sein Pferd zu führen, dann kommt er endlich in die freie Gruppenarbeit. Und hier lernt er anhand der „primären“ Lektion des „Gewichtsweichens“ , wie treibende, verwahrende und verhaltende Hilfen das Pferd formen. Bis jetzt hat er sein Pferd quasi nur „verwaltet“ , hat im passiven Sinne das, was er an Form und Leistungsqualität vorgefunden hat regelgerecht verwenden gelernt. Ab jetzt gestaltet er die Form und damit die Leistungsqualität seines Pferdes aktiv mit! Eine neue Stufe der Verantwortung, denn so, wie er durch korrektes Einwirken die Konstitution seines Pferdes verbessern helfen kann, so kann er sie durch unsachgemässes Einwirken drastisch verschlechtern! Um den noch unerfahrenen Reiter von Kontrollaufgaben zu entlasten, die er bei dem derzeitigen Ausbildungsstand gar nicht leisten kann, kommt er an die Longe.… |
› Projektion von In der Rezension Wir projizieren nämlich immer und ständig, und zwar unsere eigenen Vorstellungen auf die gesamte Welt, insbesondere unsere Nächsten, denen wir unterstellen, sie seien genauso wie wir, sie müssten genauso denken und fühlen, handeln und urteilen wie wir selbst. Das ist aber ein großer Fehler. Niemand ist so wie ich und niemand ist so wie Sie. Niemand kann also so denken, fühlen, urteilen und handeln. Schon gar nicht Angehörige anderer Spezies. Ja selbst die Übertragung kultureller Prägungen ist unzulässig. Was wissen wir schon von der Welt eines Buschmanns, eines vietnamesischen Bauern, eines chinesischen Milliardärs, eines japanischen Taxifahrers, eines amerikanischen Cowboys oder eines englischen Schriftstellers? Selbst innerhalb Europas sind die kulturellen Unterschiede gewaltig, und obwohl der Erste Weltkrieg eine Fülle von Ursachen hatte, war einer davon die gefühlte grundsätzliche Unvereinbarkeit französischer und deutscher Denkungs- und Lebensart. Wenn wir uns alle so gut verstehen würden, könnten wir dann Hass empfinden und uns töten? Krieg Im Zentrum des Buchs und infolgedessen auch des Filmes, der sich auf dieses Buch bezieht, steht der Erste Weltkrieg, der völlig überraschend die Welt des neunzehnten Jahrhunderts total zertrümmerte, der die Menschen am Ende ohne Hoffnung und Ziele dastehen ließ. Die Begeisterung auf allen Seiten zu Kriegsbeginn ist heute kaum noch nachvollziehbar; es dauerte nicht lange, bis die Verzweiflung sich durchgesetzt hatte, bis der bodenlose Irrsinn dieses Krieges für jedermann offensichtlich war. In Filmen und Romanen geht es so gut wie immer um Gut und Böse; und auch in der Geschichte fi… |
› Tipps für eine erfolgreiche Pferdebeobachtung und -beurteilung Teil 44 Von Sie haben Ihr Pferd innerhalb seiner Herde genauestens beobachtet und dabei festgestellt, dass es ganz eindeutig die Rolle des Leittieres innehat, mit all den körperlichen und charakterlichen Eigenschaften, die ich in meinen letzten beiden Tipps beschrieben habe? Glückwunsch! Dann haben Sie nämlich einen Reitpartner, um den man Sie wirklich nur beneiden kann! Oder auch nicht, denn diese Schlussfolgerung kommt ganz darauf an, welcher Reitertyp Sie sind und welchen Verwendungszweck das betreffende Tier erfüllen soll. Sie besitzen nun nämlich ein Pferd mit extrem hoher Leistungsfähigkeit, viel Kraft, Mut und Ausdauer, aber auch besonderer Sensibilität und nicht zu vergessen beachtlicher Intelligenz, die es ihm ermöglicht, gegebene Situationen aus seiner Sicht klug zu beurteilen und blitzschnelle Entscheidungen zu seinem eigenen Wohle und dem seiner Herde – zu der im weiteren Sinne nun letztendlich auch Sie als Reiter gehören – zu treffen. Alle diese Punkte klingen in den Ohren ambitionierter Reiter sicher sehr viel versprechend und können in der Tat die Beschreibung hervorragender Spitzensportpferde darstellen, aber sie können genauso gut der ‘Steckbrief’ eines so genannten Problempferdes sein, da Tiere mit diesen Eigenschaften nur unter dem richtigen Reiter ihre vollen Qualitäten entfalten und diese auch im Sinne des Reiters einsetzen. Um ein Leitpferd zu Höchstleistungen animieren zu können, müssen Sie nicht nur ein technisch sehr guter Reiter sein, sondern es ist auch unbedingt nötig, dass Sie selbst über eine ausgeprägte Führungspersönlichkeit mit selbstbewusstem, sicherem Auftreten, aber auch verständnisvoller Einfühlsamkeit verfügen, denn nur damit sind Sie in der Lage auf die Eigenheiten Ihres Tieres einzugehen und es auf pferdefreundliche Art von Ihrer Vormachtstellung bzw. freundschaftlichen Partnerrolle zu überzeugen. Pferde, die daran gewöhnt sind, bei ihren Artgenossen den Ton anzugeben, ordnen sich nämlich nur dann freiwillig einem Menschen unter, wenn dieser sie mit seinen Führungsqualitäten beeindruckt, und sie deshalb erkennen, dass sie sich in seinen Händen sicher fühlen können. Außerdem sollten Sie ausreichend rasche Reaktionsfähigkeit und ein intuitives Gespür für die zu erwartenden Handlungen Ihres Pferdes besitzen (Letzteres wird durch intensive Beobachtunge _… |
Das geht schief! Glücklicher Schuss! Wout-Jan van der Schans Eurocommerce Seoul Reiter geb. 1961 Pferd geb. 2002, BWP München 2010 Großer Preis, DKB Riders Tour Teilnehmer Seoul 1988 1988 Fünfter im Team Na also, geht doch! Wird wohl klappen... |
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