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› CENTAURON – Diagonale Hilfengebung von Verantwortlich reiten: UN-Hilfe, Arret, Halbe Parade Nun gilt es sich verschiedene Situationen mit den Variationen des vereinzelten und/oder kombinierten Gerteneinsatzes vorzustellen und im Zeitlupentempo die Bewegung auszuführen (blind!!! – damit keine geistigen Verarbeitungs-Kapazitäten durch optische „Beschlagnahme“ auf Kosten des Erfühlens verloren gehen!!!.) Beim erfolgreichen Ausführen – an die Gertenspitze lässt sich ein kleiner metallischer Gegenstand anbringen, der mit deutlichem Klicklaut die erfolgreiche Aktion „kommentiert“ – spürt man kinesiologisch (also bewegungsbezogen) dieser Ausführung nach und verinnerlicht das damit verbundene Körpergefühl. Dies wird solange wiederholt, bis man quasi „im Schlaf“ auf Zuruf maximale Schnelligkeit und Sicherheit in der Anwendung entwickelt hat. Selbstverständlich lassen sich alle drei Grundübungen (Gewicht, Gerte, Zügel) kombinieren! Erst der kombinierte Gerteneinsatz mit hoher Präzision und Schnelligkeit besitzt diese „zwingende“ Wirkung, die gleichwohl vom Pferd nicht als solche empfunden wird; zumal, wenn der Reiter nach jedem Gerteneinsatz sofort(!!!) beruhigend und/oder belobigend sein Handeln kommentiert, es dadurch sozusagen „entschärft“ . Das Pferd muss die Gerte als Motivationshilfe verstehen lernen und auch als solche begreifen können! Daher ist es tunlichst, so weit wie möglich und geboten, zu vermeiden, der Gerte schwerpunktmäßig einen „bestrafenden Charakter“ zukommen zu lassen! Das Pferd soll wohl Respekt vor der Gerte haben, aber keine Angst! Generell gilt: Gewicht vor Gerte! (siehe auch: Bügel vor Zügel = Gewichtseinwirkung vor Handeinwirkung!) Soll heißen: Die Gerte ist immer „nur“ Ergänzung zu den eigentlichen Hilfen Gewicht und Zügel. Erst wenn deren Einwirkungskraft sich als nicht ausreichend erwiesen hat, kommt die Gerte als „Verstärker“ derselben ins Spiel. Sie soll dem Pferd verdeutlichen a) Dass es besser auf die Vorzeichen der Gerte, nämlich Gewichts- und Zügelimpulse achten sollte, da andernfalls sich diese durch die Gerte in Erinnerung rufen lassen und Zu empfehlen ist unbedingt der erzieherische Dreischritt: 1.) „Stumme“ Gewichts- und/oder Zügelhilfe Zu empfehlen ist desgleichen die erzieherische Eskalation der Einwirkung: 1.) Minimaler Einsatz Denn jede Korrekturaktion, die über Gebühr dauert bis sie Wirkung zeigt, wenn überhaupt, stumpft das Pferd ab, bzw. hebt die Reizschwelle an, anstatt in einer Senkung derselben die gewünschte Sensibilisierung des Pferdes zu erzeugen. Außerdem ist ein unerwünschter Nebeneffekt, dass Ihr Pferd Ihre Ansprüche nicht mehr ernst zu nehmen beginnt und zusehends die Leistungsbereitschaft aufkündigt! Aufwandsniveau… |
› Netzwerke von Jetzt leben wir schon jahrelang im Web 2.0, und die Prophezeiungen der Internet-Trendforscher und Web-Gurus haben sich voll bewahrheitet: Die Welt ist im Netzwerk-Fieber. Angeblich soll Wer glaubt, dass man solche Netzwerke braucht, ist selbstverständlich auf jeden Fall Mitglied beim Original, so dass abzusehen ist, dass die Kopien auf lange Sicht keine Chance haben. So ist das im Internet: Im Grunde braucht man nur das Original. Ich brauche nur eine Suchmaschine: Was aber die sozialen Netzwerke betrifft, so glaube ich nicht, dass sie sich lange halten können. So interessant sind die ja nicht, sondern im Gegenteil eigentlich langweilig. Interessiert es mich wirklich, ob jemand, der sich als mein Freund bezeichnet, den ich aber eigentlich gar nicht kenne, heute morgen gut gefrühstückt hat oder seinen soundsovielten Urlaub in diesem Jahr da und da verbringt? Was hat derjenige, der solche Botschaften in die Welt setzt, davon? Fühlt der sich irgendwie besser? Und alle die Leute, die netzwerken, um beruflich voranzukommen: Glauben die wirklich, dass man auf diese Weise Kontakte schaffen kann, die etwas wert sind? Kontakte Im Grunde ist diese ganze Euphorie über die sozialen Netzwerke ein alter Hut. Angeblich soll schon |
› Tipps für eine erfolgreiche Pferdebeobachtung und -beurteilung Teil 41 Von Wie ich in meinen letzten Tipps gezeigt habe, lassen sich Krankheiten physischer und psychischer Natur bei unseren Pferden sehr viel leichter konkretisieren, wenn wir als deren Besitzer uns die Zeit nehmen, um dahingehende Beobachtungen auch auf den Weide- bzw. Koppelaufenthalt zu erweitern. Im allgemeinen Auftreten und im Umgang mit den Artgenossen werden hierbei manche Verhaltensstörungen weitaus besser erkennbar als unter dem Sattel, wo so viele andere Faktoren einen Einfluss auf das Tier ausüben, dass man nicht mehr eindeutig sagen kann, wo der tatsächliche Ursprung der Probleme liegt. Hier ein Beispiel zum besseren Verständnis: Ein Pferd verhält sich während der reiterlichen Arbeit häufig widersetzlich und stellt seinen Besitzer damit vor die oft schwierige Frage, wo dafür die Ursache liegt. Die wahrscheinlichste Antwort lautet, dass sich das Tier gegen irgendwelche Schmerzen wehrt, die ihm beim Reiten absichtlich oder zumeist eher unabsichtlich zugefügt werden. Ein drückender Sattel, ein zu scharfes Gebiss und falsche oder grobe Einwirkungen des Reiters sind tatsächlich die häufigsten Gründe für Widersetzlichkeiten bei unseren vierbeinigen Reitpartnern, wobei besonders sensible Tiere auch bereits auf geringfügigeres Unbehagen äußerst heftig reagieren können. Solche Reaktionen müssen aber keineswegs immer in körperlichen Schmerzen begründet liegen, sondern können ebenso die Folge momentaner oder ständiger geistiger bzw. seelischer Verwirrung sein. Vor allem größere Missverständnisse zwischen Pferd und Reiter sowie ungerechtfertigte Strafen können das Tier kurzfristig sehr verwirren bzw. frustrieren und damit Panik- oder Abwehrreaktionen auslösen. Aus der Sicht des Pferdes wird übrigens auch der unüberlegte und/oder zu häufige Einsatz jeglicher reiterlichen Hilfen, ganz besonders aber natürlich jener von Sporen und Gerte, zu den Strafen gezählt und je nach Ausmaß entsprechend bekämpft. Gibt es viele solcher Situationen innerhalb kürzester Zeit, kann die Zusammenarbeit unter Umständen in einen andauernden Machtkampf ausarten und damit in einem Teufelskreis enden, der oftmals sogar von professionellen und geduldigen Ausbildern nur noch schwer durchbrochen werden kann. Das Pferd wird dann vielfach generell als Spinner bezeichnet und für den Reitsport als ungeeignet eingestuft, obwohl _… |
Simone Wettstein Leszek DKB Riders Tour Auftritt München 2010 Schweizer Talent Mischt vorne mit Professionelle Springreiterin Betreibt ein Rehabilitationszentrum Hannoveraner Wallach Simone Wettstein Cash and Go |
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