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Hauptartikel   Magazin Magazin, Ausgabe 651, erschienen am 18.09.2011

Magazin  Ausgabe 651

Architekturbegriff: Brückenkonstruktion
Ermöglicht gleichmässige Lastenverteilung

Foto: Autorenhinweise m_red  » Nick Mott
Abschnitt Abschnitte Hauptartikel:
  1. Abschnitt  CENTAURON - Brückenkonstruktion
  2. Abschnitt  Korrektur
  3. Abschnitt  Biegung
  4. Abschnitt  Hinterbeine
  5. Abschnitt  Hebel
  6. Abschnitt  Quellen / Verweise
  Inhaltsverzeichnis  Inhaltsverzeichnis
Teil Teil 1, Ausgabe Magazin 648:
Hauptartikel  CENTAURON

Teil Teil 2, Ausgabe Magazin 649:
Hauptartikel  CENTAURON – Gleichgewicht

Teil Teil 3, Ausgabe Magazin 650:
Hauptartikel  CENTAURON – Schwerpunkt und Hankenbeugung

Teil Teil 4
CENTAURON - Brückenkonstruktion

Teil Teil 5, Ausgabe Magazin 652:
Hauptartikel  CENTAURON – Hebeltechnik

Teil Teil 6, Ausgabe Magazin 653:
Hauptartikel  CENTAURON – Fussfolge

Teil Teil 7, Ausgabe Magazin 654:
Hauptartikel  CENTAURON – Hilfengebung

Teil Teil 8, Ausgabe Magazin 655:
Hauptartikel  CENTAURON – Diagonale Hilfengebung

Teil Teil 9, Ausgabe Magazin 656:
Hauptartikel  CENTAURON – Stellung, Zügel, Becken

Teil Teil 10, Ausgabe Magazin 657:
Hauptartikel  CENTAURON – Bewegung beginnt im Kopf

Teil Teil 11, Ausgabe Magazin 658:
Hauptartikel  CENTAURON – Kauen, Longe

Teil Teil 12, Ausgabe Magazin 659:
Hauptartikel  CENTAURON – Losgelassener Gleichgewichtssitz

Teil Teil 13, Ausgabe Magazin 660:
Hauptartikel  CENTAURON – Hilfen

Teil Teil 14, Ausgabe Magazin 661:
Hauptartikel  CENTAURON – Sturz

Teil Teil 15, Ausgabe Magazin 662:
Hauptartikel  CENTAURON – Übungen zu Pferde

Teil Teil 16, Ausgabe Magazin 663:
Hauptartikel  CENTAURON – Reiten als offenes System

Teil Teil 17, Ausgabe Magazin 664:
Hauptartikel  CENTAURON – Lösung

Teil Teil 18, Ausgabe Magazin 665:
Hauptartikel  CENTAURON – Rahmenrichtlinien

Teil Teil 19, Ausgabe Magazin 666:
Hauptartikel  CENTAURON – Mitteltrab, Starker Trab

Teil Teil 20, Ausgabe Magazin 667:
Hauptartikel  CENTAURON – Versammelter Galopp

Teil Teil 21, Ausgabe Magazin 668:
Hauptartikel  CENTAURON – Mittelgalopp, Starker Galopp

Teil Teil 22, Ausgabe Magazin 669:
Hauptartikel  CENTAURON – Zusammenspiel der Hilfen

Teil Teil 23, Ausgabe Magazin 670:
Hauptartikel  CENTAURON – Eskalationsleiter

Teil Teil 24, Ausgabe Magazin 671:
Hauptartikel  CENTAURON – Einreiten, Halten

Teil Teil 25, Ausgabe Magazin 672:
Hauptartikel  CENTAURON – Traversale, Kontergalopp

Teil Teil 26, Ausgabe Magazin 673:
Hauptartikel  CENTAURON – Kontergalopp

Teil Teil 27, Ausgabe Magazin 674:
Hauptartikel  CENTAURON – Schaukel, Volte

Teil Teil 28, Ausgabe Magazin 675:
Hauptartikel  CENTAURON – Fliegender Wechsel

Teil Teil 29, Ausgabe Magazin 676:
Hauptartikel  CENTAURON – Ein-Hand-Reiten

Teil Teil 30, Ausgabe Magazin 677:
Hauptartikel  CENTAURON – Lernen: Adaption + Adoption

Teil Teil 31, Ausgabe Magazin 678:
Hauptartikel  CENTAURON – Reiter + Pferd

Teil Teil 32, Ausgabe Magazin 679:
Hauptartikel  CENTAURON – Black-box

Teil Teil 33, Ausgabe Magazin 680:
Hauptartikel  CENTAURON – Emergenz

Teil Teil 34, Ausgabe Magazin 681:
Hauptartikel  CENTAURON – Intervalltraining

Teil Teil 35, Ausgabe Magazin 682:
Hauptartikel  CENTAURON – Mentales Training

Teil Teil 36, Ausgabe Magazin 683:
Hauptartikel  CENTAURON – Schenkeleinsatz

Teil Teil 37, Ausgabe Magazin 684:
Hauptartikel  CENTAURON – Mentale Fraktale

Teil Teil 38, Ausgabe Magazin 685:
Hauptartikel  CENTAURON – Cavaletti

Teil Teil 39, Ausgabe Magazin 686:
Hauptartikel  CENTAURON – Tierschutz
http://www.equivox.de/Hauptartikel

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Die Brückenkonstruktion stabilisiert unter Belastung das Pferd.
CENTAURON – Brückenkonstruktion

Verantwortlich reiten: Biegung, Stützbein – Schwungbein, Hebeltechnik

Zu den Themen
Thema  Ausbildung  Persönlichkeitsentwicklung  Reitunterricht



von Autorenhinweise m_red  » Nick Mott


Brückenkonstruktion:

Der Begriff stammt aus der Architektur.
Genauer eben aus den statischen Konstruktionsgesetzen beim archaischen Brückenbau.
Jeder hat schon einmal eine alte Bogenbrücke aus Stein gesehen.
Diese Bogenkonstruktion ermöglicht eine gleichmässige Lastenverteilung auf die Gesamtlänge der Brücke, ohne punktuelle Spitzenbelastung.

Für die Brückenkonstruktion muss das Pferd in der absoluten Aufrichtung verkürzt, das Genick höher gestellt werden bei gleichzeitig vermehrtem Heranführen der Hinterhand unter den Schwerpumkt durch Absenken der Kruppe über ein Abwinkeln der Lendenwirbelsäule.
Dabei verkürzt sich das Pferd relativ, nimmt mehr Schluss zum Schwerpunkt auf, ist so ausbalancierter und wendiger (Vergleiche Mensch mit ausgestreckten Armen und angezogenen Armen auf Drehteller!!)

Die Wirbelsäule des Pferdes ist an der Stelle der Reiterbelastung quaiskonkav, also eher nach unten gewölbt als nach oben gegen die Last gerichtet.
Dies hat zur Folge, dass hier eine Spitzenbelastung auf diesen Punkt der Wirbelsäule ausgeübt wird.

Man kann am Skelett unschwer erkennen, dass der Reiter in der tat an der statisch ungünstigsten Stelle sitzt und dort die Dornfortsätze unter seinem Gewicht denn auch teilweise zu „kissing spines“ macht, diese sich also aneinander reiben und so schmerzauslösend wirken.

Des weiteren kann man die Bedeutung der "Türklinken-Form" der Halswirbelsäule beim Pferd für den Grad maximaler Aufrichtung und die nötigen Voraussetzungen dafür (Starke S-Form, flache S-Form, hoch angesetzt, tief angesetzt, Bemuskelung, Länge im Verhältnis zu Kopfgrösse/Gewicht und Rückenlänge etc.) gut ablesen.

Wird hier nicht ausreichend Rücksicht auf anatomische Voraussetzungen genommen, wird der Halshebel in seiner „Kranausleger-Funktion“ zum Anheben der Dornfortsätze für die Brückenkonstruktion sich gegen den Reiter wenden und dieser Anlehnung und Rücken des Pferdes verlieren – somit „zwischen den Stühlen“ (Vor-und Hinterhand wirkungsgetrennt) sitzen.

Beispiel „Falscher Knick“ :
  • Das Genick ist nicht der höchste Punkt des Pferdes
  • Der Knick liegt am 3. Halswirbel
  • Das Pferd geht eingerollt

Dadurch geht die Spannung über das lange Nackenband für die Brückenkonstruktion verloren.
Paraden bleiben auf Höhe des Knicks „stecken“ , erreichen in ihrer Wirksamkeit die Hinterhand nicht..

Korrektur  oben 



Das Pferd neigt dazu entweder sich auf den Zügel zu legen und wegzurennen (mangels Eigenbalance wegen Vorhandbelastung) oder sich aus dem brustbeinbereich heraus zu drücken mit der Folge eines durchgedrückten Rückens und einem ebenfalls unter dem Reiter weglaufenden Pferdes.

Korrektur:
  • Pferd am langen Zügel im Schritt (im Gelände, wenn möglich) wieder zur vertrauensvolleren Dehnungshaltung verleiten
  • Hinterhand aktivieren
  • Mit beiden Händen Zügel am Mähnenkamm entlang vorwärts-aufwärts führen
  • Eventuell mit Gerte an Kinnspitze touchieren (Nur für sehr sichere Gertenführung zu empfehlen!)
  • Über Stangen aussitzen (nur für sehr gut sitzende Reiter zu empfehlen!)
  • Auf Halfter reiten (nur alleine in der Halle, um nicht zwangsweise begrenzen zu müssen!)
  • Wassertraining (tiefes Wasser! Muss mindestens bis zur Brust gehen!)

Ein Pferd, das bereits gelernt hat, sich zu verkriechen, stellt die höchsten Anforderungen an den korrigierenden Reiter!
Es ist eine ausgesprochen undankbare Aufgabe und oftmals (je nach Schwere und Dauer des Verrittenseins) nicht ohne zwischenzeitliche reittechnische „Kompromisse“ zu bewältigen.

Ein rein bedingungsloses Vorwärts nämlich wird die Vorlastigkeit nur noch erhöhen – Stolperer, Rumpler, Weglaufen mit Wegdrücken nach unten, ggf. sogar Buckler bei nachtreibendem Einsatz sind die Folge.

Die Brückenkonstruktion stabilisiert unter Belastung das Pferd

Um sich und seine Wirbelsäule einigermaßen zu schützen, muss das Pferd daher seine Muskulatur stützend, die eben so genannte


Stützmuskulatur:

Also hauptsächlich Teile der
  • Rückenmuskulatur
  • Rippenmuskeln
  • schrägen Bauchmuskulatur

einsetzen.

Biegung  oben 



Dieser stützende Einsatz der Muskulatur hat aber auch den Nachteil, dass das Pferd rasch ermüdet, verkrampft und natürlich insgesamt an Beweglichkeit verliert. Das wiederum führt dazu, dass

Biegung:
ausgeschlossen ist, da zum seitlichen Ausdehnen der Rippen eben die beteiligte Muskulatur entspannt sein muss!
Die Biegung aber ist unersetzlich, wenn es darum geht, das Pferd bestmöglich ins Gleichgewicht zu stellen, sobald es von der rein geradeaus führenden Bewegungslinie abweicht.

Warum ist das so?
Nun, damit das Pferd die Hinterhand den Schwerpunkt maximal unterstützend einsetzen kann, muss die Wirkungslinie der Hinterhand Richtung Schwerpunkt ausgerichtet bleiben.
(Anm.d.Verf.: „Korrektur“ kommt übrigens aus dem lateinischen und bedeutet: „etwas ausrichten, gerade richten“ !)
Dies ist auf einer gebogenen Linie oder in bestimmten Seitengängen nur möglich, wenn das Pferd aus der Rippe heraus die Hinterhand seitlich winkeln kann. Ausschlaggebend dabei ist insbesondere, dass dabei das äußere Hinterbein, auch „Stützbein“ genannt, Richtung Schwerpunkt fußt.

In der Biegung hat das Pferd nur Spielraum im Bereich des Halses und der falschen Rippen.
Die wahren Rippen sind fest am Brustbein verwachsen und können nicht verstellt werden.
Das Becken ist nur im Bereich der Lendenwirbelsäule zu kippen.

falsche, weil anatomisch nicht mögliche „Längsbiegung

Die sogenannte Biegung ist eigentlich lediglich das seitliche Abwinkeln der Kruppe aus dem Lendenwirbelbereich heraus. Das Pferd verhält sich dabei eher wie ein Knicklader denn wie eine gebogene Gerte. Der Brustkorb ist weitestgehend steif, was jeder leicht an sich selbst nachvollziehen kann, indem er sich zur Seite beugt und dabei beobachtet, wie die seitliche Krümmung hauptsächlich durch einen Knick in der Taille (= Lendenwirbelsäulenbereich) statt findet.

Hinterbeine  oben 



Biegungshaltung wie sie beim Angaloppieren, Zirkelreiten, Voltenreiten, Schulterherein, Travers-Renvers, Traversale, Pirouette im Prinzip unverändert verwendet wird – lediglich durch nuancierte Veränderungen im Zusammenspiel von Gewicht und Zügeln ergeben sich die verschiedenen Variationen!
Stützbein – Schwungbein:

Die Hinterbeine werden unterschiedlich bezeichnet nach der schwerpunktmäßigen Aufgabenteilung:

  • äußeres Hinterbein = Stützbein
  • inneres Hinterbein = Schwungbein
Ausschlaggebend für jede Veränderung im Bewegungsverhalten ist das Stützbein.
Von ihm wird jede Veränderung in der Bewegung ausgesteuert.

Je schlechter dabei das Stützbein Richtung Schwerpunkt positioniert ist, desto schlechter kann sich das Pferd vom Stützbein ausgehend austarieren. Mithin verliert das Pferd dadurch zusehends an Raumgriff, Schwung, Balance, Wendigkeit.
Das sogenannte Schwungbein ist direkt von dem Stützbein abhängig.

Das heißt, dass der durch das innere Hinterbein schwunggebende Raumgriff direkt proportional abhängig ist von der Position des äußeren Stützbeins.
Der Scherenwinkel zwischen Stützbein und Schwungbein seitlich betrachtet verändert sich proportional nämlich nicht – bleibt das Stützbein aus, kann das Schwungbein nicht isoliert davon ausgleichend mehr untergreifen, es wird ebenfalls zweiter zurück aufgesetzt werden!

Das innere Schwungbein heißt so, weil es von der gut plazierten Stützposition des äußeren Hinterbeines vermehrt nach vorne unter den Schwerpunkt ausgreifen kann, also sich dadurch auch eine vermehrte Hankenbeugung ergibt, welche letztlich in ihrer Winkelung die Kraft zur Schwungentfaltung findet.
Natürlich sind jeweils beide Hinterbeine stützend wie schwungentfaltend beteiligt, aber innerhalb der Biegung verschieben sich jeweils die Akzente!

Man kann das auch gerne an sich selbst ausprobieren, indem man „mit sich selbst galoppiert“ wie Kinder das schon mal tun und beobachtet, wo Gleichgewichtssteuerung und Schwungentfaltung vorrangig erzeugt werden!
Man wird dabei unschwer erkennen können, dass es sich so verhält wie hier beschrieben.
Außerdem fällt zusätzlich auf, dass jegliche seitliche Abweichung von der gedachten idealen Unterstützungslinie eine Verkürzung des Vorwärts zur Folge hat!
Daher ist der geschlossene (seitlich begrenzte) Tritt ein Muss, um maximales Vorwärts des Pferdes zu garantieren.

Je mehr Biegung, also Dehnung auf die äussere Seite bei Wendungen(Volte bis Pirouette) kommt, desto leichter fällt sie dem Pferd. Je gerader es nämlich in die Wendung geführt wird, desto mehr Scherkräfte wirken als Hebel gegen die Führung und so kommt es zu den bekannten Ausfallserscheinungen als Kompensationreaktion!

Biegung erleichtert die innere Schulter (weniger gebunden durch weniger Belastung) und somit das Wenden selbst.

Gibt das Pferd in der Rippe nach, gibt es vorne wie hinten nach!!!
Denn nur in der Rippe kann sich das Pferd so festhalten, dass Hals oder Hinterhand sich mit sperren können.
Ohne den "Hebelansatz" in der Rippe kann das Pferd nur noch nachgeben.

Also eine angenommene gleichmäßige Längsbiegung der Wirbelsäule vom Genick zum Schweif ist eine idealisierte Vorstellung, die sich in der Realität so nicht nachweisen lässt.
Es gibt also für die Biegung zwei Schlüsselpunkte:
  • Schulteransatz
  • Rippenbogen

Der Schulteransatz ist deshalb als Schlüsselpunkt zu begreifen, weil hier der Hebelansatz für den Hals gegeben ist.

Hebel  oben 



Hebeltechnik:

Um das Pferd zu formen braucht der Reiter Hebeltechniken, da die Bewegungs-Anatomie des Pferdes ebenfalls vorwiegend auf mechanischen Hebelgesetzmäßigkeiten beruht.

Es gibt folgende Hebel, die reiterlich-technisch nutzbar sind:
In sagittal-vertikaler Ebene:
  • Maul-Genick-Linie
  • Genick-Widerrist-Linie
  • Oberschenkellinie

In lateraler Ebene:
  • Maul-Genick-Linie
  • Genick-Widerrist-Linie ( „Halshebel“ über die Rückenwirbelsäule auf die Hinterhand)
  • Oberkörperhebel des Reiters

Indem der Reiter sein Pferd im Genick stellt, übt er Druck auf die Ganaschen und die dahinter liegende Ohrspeicheldrüse aus.
Um den Druck zu mindern kann das Pferd dem Stellungsdruck nachgeben durch Abspannen der Kaumuskulatur, wodurch über die nachfolgende leichte Massierung der Ohrspeicheldrüse diese ihren Dienst versieht und vermehrt Speichel produziert, welcher wiederum das Pferd veranlasst mehr zu kauen und so eine Fixierung der Kaumuskulatur, mithin ein Sperren gegen das Gebiss, die führende Hand des Reiters verhindert.

Das Nachgeben des Pferdes beruht auf dem Druck durch das Abstellen in den Ganaschen (nicht Halses!) auf die Schilddrüse.
Deshalb darf dieser Druck nicht ruckartig aufgebaut werden, da sonst das Pferd schutzreflektorisch den Hals versteift und somit das Gegenteil erreicht wird.
Der Druck wird langsam gesteigert durch vermehrtes seitliches Abstellen entweder auf dem inneren Zügel alleine oder unter Konterung durch den zuerst festgestellten äußeren Zügel, der den Hals gerade macht und hält, bevor der innere die Ganasche kippen lässt.
Das Nachgeben wurde erst dann korrekt erzielt, wenn der Mähnenkamm dabei mitumkippt.
In den meisten Fällen reicht ein ausdauerndes Aushalten der Stellung mit Abwarten bis zum Nachgeben aus.

Falls nicht, wird der Zügel vibrierend-massierend eingesetzt, sodass das vibrierende Gebiss zum Lösen vom Festbeißen führt und das Pferd zu kauen anfängt, wodurch wiederum die Ganaschenmuskulatur beweglicher und somit „stellbarer“ wird.

Außen vor innen: Soll heißen – wenn ich korrekte Stellung haben möchte, muß immer zuerst der äußere Zügel das Pferd in Hals und Kopf gerade machen, bevor der innere Zügel durch Verkürzen und/oder Anhebeln nach oben die Stellung zu erreichen sucht!

wird fortgesetzt

Quellen / Verweise  oben 

  1. » Centauron Rigge mööt mer künne! 340 Seiten, Juni 2011. €14, 99
  2. Magazin  CENTAURON, Verantwortlich reiten
    EquiVoX-Link Ausgabe 648 · Teil Teil 1
  3. Magazin  CENTAURON – Gleichgewicht, Verantwortlich reiten – physikalische Grundlagen
    EquiVoX-Link Ausgabe 649 · Teil Teil 2
  4. Magazin  CENTAURON – Schwerpunkt und Hankenbeugung, Verantwortlich reiten – Sehnen, Bänder, Gelenke, Relative Aufrichtung, Dehnungshaltung
    EquiVoX-Link Ausgabe 650 · Teil Teil 3


Abbildungen
Autorenhinweise m_red  » Nick Mott


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Inhaltsverzeichnis Magazin oben 

Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 651 vom 20.05.2012
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