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Hauptartikel   Magazin Magazin, Ausgabe 639, erschienen am 27.06.2011

Magazin  Ausgabe 639

Seitengänge mit der Chefin
Christin Krischke, Hofreitschule Bückeburg

Foto: Autorenhinweise m_red  » Werner Popken
Abschnitt Abschnitte Hauptartikel:
  1. Abschnitt  Die Seitengänge
  2. Abschnitt  Renvers
  3. Abschnitt  Galoppwechsel
  4. Abschnitt  Zeitlupe
  5. Abschnitt  Täuschung
  6. Abschnitt  Quellen / Verweise
  Inhaltsverzeichnis  Inhaltsverzeichnis
Teil Teil 1, Ausgabe Magazin 637:
Hauptartikel  Barocke Reitkunst in Wort und Bild

Teil Teil 2, Ausgabe Magazin 638:
Hauptartikel  Rekonstruktion und Abweichung

Teil Teil 3
Die Seitengänge

Teil Teil 4, Ausgabe Magazin 640:
Hauptartikel  Die Kunstgangarten

Teil Teil 5, Ausgabe Magazin 641:
Hauptartikel  Passage, Piaffe, Tummeln

Teil Teil 6, Ausgabe Magazin 642:
Hauptartikel  Die Courbetten: Galoppfiguren

Teil Teil 7, Ausgabe Magazin 643:
Hauptartikel  Angewandte Reitkunst

Teil Teil 8, Ausgabe Magazin 644:
Hauptartikel  Reitkunst und Reitsport

Teil Teil 9, Ausgabe Magazin 645:
Hauptartikel  Falknerei und Schulen über der Erde

Teil Teil 10, Ausgabe Magazin 646:
Hauptartikel  Einige Schulsprünge

Teil Teil 11, Ausgabe Magazin 647:
Hauptartikel  Bonus: Die Schulhengste
http://www.equivox.de/Hauptartikel

Hauptartikel oben 

Das Travers – mit überdeutlichem Hufschlag
Dieselbe Übung in der Hofreitschule
Die Seitengänge

Rekonstruktion und Bewertung alter Methoden

Zu den Themen
Thema  Barockreiterei  Geschichte  Reitkunst



von Autorenhinweise m_red  » Werner Popken


Manche der alten Stiche, die die » Fürstliche Hofreitschule Bückeburg in ihrer DVD EquiVoX-Link Schulen und Touren der barocken Reitkunst verwendet, sind ganz offensichtlich zu Unterrichtszwecken angefertigt worden. So sieht man beispielsweise bei dem Stich, der die Abteilung Travers einleitet, die vier Spuren des Hufschlags überdeutlich. Die Stellung des Pferdes tut ihr übriges, um unzweifelhaft deutlich zu machen, worum es bei dieser Übung geht.

Möglicherweise mussten die Bückeburger längere Zeit nach einer solchen Abbildung suchen, denn aus dem Off kommentiert Christin Krischke, die Direktorin:

Nur wenige historische Stiche zeigen uns das Pferd im Travers, im Kruppeherein mit dem Blick zur Wand, was die Pferde spürbar verbremst, mehr als das anschließend beschriebene Renvers.

Manuskript

Nun möchte man doch gerne wissen, warum das so ist – warum wurde diese Figur so selten gezeigt?

Handelt es sich um eine Illustration zum Unterricht und ist dieser an sich selten, während Abbildungen sonst anderen Zwecken dienten, etwa die dargestellten Personen zu feiern, und eine Figur wie das Travers wäre deshalb dort nicht in Frage gekommen, weil sie sich zu diesem Zweck nicht so gut eignet?

Dazu müsste man jetzt wissen, von welcher Art die historischen Quellen sind, und welche Funktion die Illustrationen, mit denen hier gearbeitet wird, innerhalb dieser Werke hatten.

Umgekehrt könnte man aus einem Standbild dieses Films nicht unbedingt auf den Stellenwert der dadurch dokumentierten Figur zurückschließen. Das zeigt einige der Schwierigkeiten auf, historische Sachverhalte korrekt zu rekonstruieren.

Aber solche Fragen werden in diesem Film nicht behandelt und können auch gar nicht behandelt werden – der soll erst einmal nur Lust machen auf die barocke Reitkunst als solche und außerdem informieren. Mehr darf man nicht verlangen.

Christin Krischke hatte ja betont, dass es sich hier eher um Kunst und sicher nicht um Sport handelt, insofern nämlich nicht, als es nicht um Wettbewerbe und Noten gehen kann, sondern um Leichtigkeit und Anmut, Qualitäten, die man zwar deutlich empfinden und auch unterscheiden, mithin werten kann, aber nicht werten will.

Damit wir uns nicht missverstehen: Auch bei der Reitkunst geht es darum, immer besser zu werden, als Reiter und als Pferd, Leichtigkeit und Anmut zu steigern, aber solange man dies gewissermaßen im luftleeren Raum tut, in der eigenen Reithalle, ohne Konkurrenz, arbeitet man nur gegen sich selbst und gegen die historischen Vorbilder, die es nachzueifern gilt.

Anders als im Schulterherein wölbt das Pferd seinen Leib im Travers und Renvers dem Reiterschenkel entgegen. Dies ist ein Meilenstein in der Ausbildung eines Pferdes zur Hohen Schule barocker Reitkunst.

Manuskript

Renvers  oben 



Travers im Galopp um den Pylon
Renvers
Renvers
Solche reiterliche Fachsprache muss der Betrachter auf Anhieb verstehen – warum das ein Meilenstein in der Ausbildung ist, hingegen nicht. Dies bliebe zu begründen und ist vielleicht erst zu verstehen, wenn man selbst diesen Weg gegangen ist.

Das haben die Reiter der Hofreitschule Bückeburg, und sie fühlen sich nicht nur frei, einen Teil der damals angewandten Methoden und Hilfsmittel aus tierschützerischen Motiven zu verbannen, wie in der letzten Woche dargelegt, sondern auch einige der Übungen zu vernachlässigen, weil sie sich im modernen Nachvollzug als hinderlich oder gar schädlich erwiesen haben.

Bei Renvers und Travers handelt es sich um die exakt selbe Bewegung, allein ihre Ausrichtung zur Bande bestimmt, ob es sich um ein Kruppeherein (Travers) oder ein Kruppeheraus (Renvers) handelt.

Schenkelweichen und Konterschulterherein haben Ähnlichkeit mit den hier gezeigten Seitengängen, haben jedoch sich im Ausbildungskonzept der Hofreitschule nicht bewährt. Beim Schenkelweichen entsteht eine unzuträgliche Gegenbiegung der Längsachse, im Konterschulterherein suggeriert der Blick gegen die Wand dem Pferd das ansonsten unerwünschte Ausbrechen über die Schulter.

Manuskript

Bei diesen Worten müssen Sie sich nicht nur ständig wechselnde Bilder und fließende Bewegungen vorstellen, sondern auch einschmeichelnde Barockmusik.

Und da wir noch einiges im Programm haben, geht alles ziemlich schnell, wenn auch gemächlich und gelassen. Kaum hat man ein Gefühl für die vorgeführte Bewegung bekommen, zunächst an der Bande, dann um den Pylon herum, geht es schon zur nächsten Übung: Die Traversale.

Zu dieser Übung gibt es aus verständlichen Gründen keine historische Vorlage, da es sich um eine Abfolge von drei Übungen handelt, die man in einem Bild nicht gut darstellen kann – wir kommen deshalb gleich zur zeitgenössischen Vorführung.

Die Traversale ist eine Bahnfigur in Seitengängen.

Sie kombiniert zu Beginn das Schulterherein, dann verbleibt das Pferd zur alten Bande im Schulterherein und wird doch dem Schenkel entgegengewölbt in einer Traversbewegung durch die Diagonale geführt. Es kommt im Renvers an der neuen Bande an, aus dem es optimalerweise wieder ins Schulterherein umgestellt wird.

Manuskript

Zu diesen Worten sieht man zunächst nur den Bauch und die Beine eines Schimmels in der genannten Bewegungsfolge, dann eines Braunen.

Schließlich sieht man die ganze Figur unter dem Meister Krischke selbst auf einem gepunkteten Schimmel, wobei kurz vor der Ankunft an der neuen Bande in Zeitlupe umgeschaltet wird.

Zum Abschluss das Ganze noch einmal in Echtzeit mit einer jungen Reiterin auf einem Schimmel, möglicherweise demselben, und dann noch mal auf dem gefleckten Schimmel, mit dem sie schon im Renvers zu sehen war.

Man möge mir die laienhafte Bezeichnung nachsehen – vermutlich haben diese barocken Zeichnungen, die man vor allem von Knabstruppern kennt (vielleicht handelt es sich bei diesen Pferden auch um Knabstrupper), ganz genaue Bezeichnungen – jedenfalls weiß ich von den Amerikanern, dass die für Pferdefarben eine ganze Palette von Ausdrücken pflegen, von denen viele gar nicht übersetzbar sind.

Galoppwechsel  oben 



Galoppwechsel
Überblendung
Überblendung
Wie festgeklebt
Wie jedes Kriegspferd vermochte auch das Ringfertige Pferd der Reitkunst eigenständig den Galopp zu wechseln, wenn es die Übung erforderte.

Manuskript

Das ist wieder ein gutes Beispiel, mein Bedürfnis nach weiterer Erläuterung zu illustrieren: Was ist ein Kriegspferd?

Ob nun wie hier als einfacher Wechsel oder fliegend, der Wechsel war selbstverständlich und die Buchautoren der Barockzeit widmen ihm leider nur wenig Worte.

Manuskript

Wenn man nur wenig darüber findet – woher weiß man dann, welche Art Wechsel selbstverständlich war?

Auf die Idee, Galoppwechsel in Serie aneinanderzufügen um des hübschen Aussehens willen kam erst im 19.Jhd Reitmeister Francois Baucher, der die Serienwechsel als Kunstgangart für den Zirkus entwickelte.

Manuskript

Gut, das leuchtet mir ein, aber dann gehören diese Art der Galoppwechsel doch nicht mehr zur Reitkunst des Barock, oder?

Aber solche Fragen sind müßig, wenn man sich diesen Film so anschaut, wie ich das gemacht habe. Auf der Suche nach passenden Illustrationen gehe ich den Film Bild für Bild durch, wobei dieser Ausdruck vermutlich falsch ist. Jeder hat eine Vorstellung davon, wie ein analoger Film aussieht: Das ist einfach ein Streifen mit Einzelbildern, die so schnell projiziert werden, dass das Auge diese Einzelfolge nicht mehr auseinanderhalten kann.

Ein digitaler Film ist etwas komplizierter aufgebaut; wenn man jedes einzelne Bild eines analogen Filmes scannen würde, kämen ungeheuere Datenmengen zusammen – diese Unmenge an Daten bewältigt man durch Komprimierung.

Dazu nutzt man wiederum aus, dass man das Auge täuschen kann. So werden nach komplizierten Berechnungen nur Teilmengen der Daten gespeichert, nämlich signifikante Daten, die sich geändert haben, und ab und zu mal ein vollständiges Bild (wenn ich die Sache richtig verstanden habe).

Dieses vollständige Bild nennt man Frame. So hat man also viel weniger Frames als im analogen Film Einzelbilder, dafür aber sind die Datenmengen so reduziert, dass man sie handhaben kann.

Wenn ich eine Illustration suche, kommt also nur ein Frame in Frage. Mein Videoprogramm kann nun einen Frame nach dem anderen zeigen und ich kann mir dann den passenden heraussuchen; ich könnte die Frames auch automatisch herausziehen und abspeichern.

Dabei ist mir nun aufgegangen, dass Wolfgang Krischke einen unglaublichem Sitz hat – der Mann klebt förmlich im Sattel. Nur an einer Stelle erhebt er sich einmal, und diese Stelle ist wiederum sehr interessant – merkwürdigerweise ist mir das beim Anschauen gar nicht so deutlich geworden: Zwei Sequenzen sind überblendet worden, und zwar eine Galoppsequenz mit einem Braunen und eine mit einem Schimmel, und man hat den Eindruck, dass der Mann sich nicht verändert, das eine Pferd löst sich in das andere auf.

Zeitlupe  oben 



Dynamische...
....Sitzposition
Dabei wurde mir deutlich, dass ich diese Sequenz eigentlich gerne in Zeitlupe sehen würde, und ich glaube, mein Videoprogramm kann das auch – ich habe es noch nie probiert und werde es jetzt einmal tun.

Das war nicht ganz so einfach, und deshalb will ich es hier beschreiben, falls Sie auf ähnliche Probleme stoßen. Ich benutze verschiedene Videoprogramme, hierfür aber den KMPlayer, weil der der einzige ist, der die Frames herausziehen kann.

Um das zu ermöglichen, muss man allerdings in den Einstellungen etwas verändern – und ich bin schon fast ein halbes Dutzend Mal fast verzweifelt, weil ich mir das nicht merken und diese Einstellung nicht rekonstruieren konnte.

Natürlich habe ich in diesen Fällen im Internet recherchiert und bin immer wieder auf dieselben Foren gestoßen, in denen andere Leute wie ich verzweifelt versuchten herauszubekommen, wie man das anstellen kann. Keiner wusste eine Antwort.

Inzwischen weiß ich es und konnte es mir merken: Rechte Maustaste, Options, Häkchen bei Advanced Menu setzen. Erst dann bekommt man die Möglichkeit, mit der rechten Maustaste Capture anzuwählen.

Aber darum geht es hier ja nicht. Ich musste etwas Neues finden. Also wieder rechte Maustaste, Playback – da wurde ich fündig.

Man sollte die Geschwindigkeit mit Hilfe von Tasten regeln können, was sinnvoll erscheint, damit man im laufenden Film schneller oder langsamer einstellen kann.

Das funktionierte aber nicht. Was nun? Die Tastenkombination sollte sein: Shift(Umschalt) und dazu jeweils + oder – auf dem Zahlenblock; das wäre ja einigermaßen intuitiv. Nur dass es nicht funktionierte.

Da hatte ich die Idee, die Tastenbelegung umzudefinieren; dazu ruft man mit F2 die Einstellungen auf und kann dann unter General-Keys/Global Control alles neu belegen. Ich habe dieselben Tasten genommen, nur nicht auf dem Zahlenblock, und schon geht es: Ich kann die Geschwindigkeit beliebig rauf- und runterregeln.

Nur ist jetzt der Ton entsprechend langsamer oder schneller, was natürlich einen sehr eigenartigen Effekt ergibt. Bei dieser Gelegenheit bin ich auf einen Begriff gestoßen, den ich noch nicht kannte: Timestretching.

Google und Wikipedia halfen weiter. Das ist ein Trick, mit dem man den langsamer oder schneller laufenden Ton, der dadurch in der Tonhöhe verändert wird, wieder künstlich an die normale Lage angepasst. Das ist ein Schalter; man kann das also an- oder abwählen. Mit Timestretching klingt der Ton nicht weniger merkwürdig, da ja ganz einfach alles viel langsamer kommen muss, aber es ist nicht ganz so irritierend. Aus einer Frauenstimme wird nicht ein kellertiefer Bass. Am besten stellt man den Ton einfach aus.

Und jetzt kommt's: Wolfgang Krischke sitzt keineswegs wie angeklebt im Sattel; wenn der Film langsam genug läuft, sieht man sehr deutlich, wie er im Gegenteil ziemlich hin- und hergeworfen wird. Wie kann man das verstehen?

Täuschung  oben 



Vorwärts – rückwärts im Galopp
Ich bekam es mit Hilfe der Zeitlupe nicht heraus. Es war einfach nur verwirrend. Schließlich habe ich doch zum Capture gegriffen und mir alle Frames abgespeichert; das waren so etwa 350.

Anschließend habe ich das Bildbetrachtungsprogramm XnView auf das Verzeichnis angesetzt, das erste Bild vergrößert und dann mit der Bild-Taste durchgeblättert.

Wenn die Bilder alle im Speicher sind, geht das sehr schnell. Man kann dann eine Art Film-Effekt erzielen. Da erst habe ich begriffen, wie die Täuschung zustande kommt.

Natürlich wollte ich Ihnen diese Täuschung sichtbar machen. Dazu habe ich aus diesen Bildern ungefähr 35 ausgewählt, die hintereinander lagen, am Ende der Sequenz.

Aus früheren Erfahrungen wusste ich, dass die Datei, die ich daraus basteln wollte, viel zu groß sein würde und viel zu viele Informationen enthielte. Also habe ich jede zweite Datei rausgeworfen.

Diesen Prozess habe ich wiederholt, bis ich nur noch acht Bilder hatte. Diese Bilder habe ich dann zugeschnitten, verkleinert, geschärft und in mein Animationsprogramm geladen.

Damit man den Vorgang genau beurteilen kann, habe ich die Bilder noch einmal verdoppelt, und zwar in der umgekehrten Reihenfolge, so dass die gif-Datei, die ich daraus machen wollte, wie in einer Schleife läuft, so wie ich das vorher in XnView manuell ausprobiert hatte.

Das Ergebnis sehen Sie links oben. Es besteht aus 15 Bildern, weil das mittlere Bild nicht verdoppelt werden musste, sondern einfach nur doppelt so lange angezeigt wird wie die anderen. Die Datei ist immerhin fast ein halbes Megabyte groß.

Zunächst sieht man den Galopp vorwärts, dann wird die gesamte Bewegung noch einmal zurückgespult, um sich dann zu wiederholen. Man sieht sehr schön, welche gewaltigen Bewegungen das Pferd unter dem Reiter macht und welche kompensierenden Bewegungen der Reiter synchron zu den Bewegungen des Pferdes macht.

Achten Sie beispielsweise auf seine Beine in Relation zum Sattelgurt und sein Gesäß in Bezug auf die Sattelfläche. Es gibt auch andere Aufnahmen, wo andere Bewegungsabläufe deutlicher werden, aber ich musste eine Auswahl treffen und diese ist genauso gut wie andere.

Das Verblüffende ist, dass der Oberkörper trotz der enormen Bewegungen so gut wie unbeweglich ist. In dieser Folge gibt es eine leichte Kippbewegung nach vorne, was ein Ausreißer ist – normalerweise sitzt Wolfgang Krischke wirklich absolut unbeweglich und senkrecht, egal was das Pferd unter ihm macht. Und das nimmt unser Auge so wahr, als ob er sich überhaupt nicht bewegen würde, sondern „wie angeklebt“ auf dem Pferd sitzt.

Zufällig hat der Spiegel in dieser Woche unter dem Thema » Optische Täuschungen einige Videos veröffentlicht, die auf teilweise verblüffende Weise zeigen, wie das Auge sich täuschen lässt. Die Versuchsanordnungen dazu sind manchmal sehr trickreich.

Hier geht es aber natürlich nicht eigentlich um eine optische Täuschung, sondern um die Täuschung der Wahrnehmung. Unser Auge möchte glauben, der Reiter sei völlig unbewegt auf dem sich bewegenden Pferd. In Wirklichkeit ist es aber höchstens sein Oberkörper, der sich nicht bewegt, und auch der nur in einer Richtung.

Das ist es vielleicht, was den Eindruck der Harmonie und des Einklangs erzeugt. Daneben beeindrucken natürlich auch die Pferde – sie sind extrem versammelt, konzentriert, kräftig und – ist geschmeidig das richtige Wort?

Inhaltsverzeichnis Magazin oben 

Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 639 vom 20.05.2012
Hauptartikel  Die SeitengängePferdemesse  Messe: NiederhofEditorial  Editorial: TestRezension  Rezension: Pferde gut in FormTip  Tip: Pferdebeobachtung XXV
Poster  Poster: Marcus EhningPferdemesse  Messe: CillbarraLeserbriefe  LeserbriefeAngebot_der_Woche  Angebot der WochePferdemesse  Messe: Knabstrupper
Gesuche  GesucheAngebote  AngebotePferdemarkt  PferdemarktPferdemesse  Messe: KeppelTermine  Termine
Presseinfos  MitteilungenGesamttext   Gesamttext   

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