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![]() Pferde im Schnee: ein Stück Natur |
Kann ich meinen Körper und meine Gefühle bewusst wahrnehmen? ... Fühlen Sie in sich hinein:
Alles ist Miteinander verbunden: indem Sie ihre Körperhaltung positiv verändern, verändern Sie auch Ihr Lebensgefühl – und umgekehrt, wenn Sie frei und glücklich sind, wird Ihre Körperhaltung auch genau dieses ausdrücken. Bin ich bereit, unabhängig zu sein von der Meinung und der Wertung anderer?
Wenn die Kraft und Energie aus Ihnen selbst heraus kommt, haben Sie es auch nicht nötig, die Energie anderer Lebewesen durch Manipulation, Gefühlsverletzungen, Rachegelüste, Gemeinheiten und Drohungen an sich zu binden. Geistig frei zu sein ist ein großer Schritt hin zu innerer Zufriedenheit. Dadurch, dass ich „geistig frei“ bin, kann ich mich auch abgrenzen von den Urteilen anderer – ich nehme nichts persönlich, sondern ich nehme zur Kenntnis – mehr nicht. Ganz frei werden wir Menschen wohl nie sein, von der Meinung anderer Lebewesen, es ist ein soziales Bedürfnis „wichtig“ zu sein – doch wir können daran arbeiten, freier zu sein von Meinungen anderer. Wir können lernen, diese Meinungen als das zu sehen was sie sind, nämlich nur persönliche Meinungen, weder Urteile noch Wertungen, kein Mensch muss sich bewerten, abwerten oder verurteilen lassen – wir selbst bestimmen, welche Meinung wir „an uns heran lassen“ . Indem wir unseren eigenen Wert anerkennen, haben wir es nicht mehr nötig, andere Lebewesen „klein“ zu machen, um uns „groß“ zu fühlen. Indem wir unsere eigenen inneren Energien aktivieren und uns selbst Achtung entgegen bringen werden wir zu einer geistig freien Persönlichkeit voll innerer Stärke, ganz in Einklang mit uns selbst. (Hinweis! Es gibt viele Bücher und CDs zur „Energieaktivierung“ – besonders empfehlen möchte ich ihnen die Arbeit mit den Chakren und die Autosuggestion. Direkte Buchempfehlungen möchte ich zu diesem Thema nicht abgeben, da jeder Mensch andere Bedürfnisse hat und anderen „Methoden“ bevorzugt. Sehen Sie sich einfach ein paar Bücher und Übungen an und finden Sie heraus, womit Sie am Besten arbeiten können. Im Anschluss an meinen Text finden Sie ein paar Vorschläge zum Weiterlesen und Üben.) |
Besonders glücklich macht mich auch immer wieder die Tatsache, wie sehr mir das positive Selbstbild hilft, meine Vergangenheit positiv zu sehen: sämtliche Schwierigkeiten und Probleme sind – im Nachhinein betrachtet – die größten Wachstumschancen. Was ich durch den liebevollen Blick auf unsere Welt auch gelernt habe, ist das Verzeihen. Wie oft sagt uns jemand, dass wir vielleicht nicht gut sind, oder schlimme Erlebnisse hängen in unserem Unterbewusstsein fest. Indem ich die Kraft entwickle zu verzeihen, gelingt es mir, glücklich in meine Vergangenheit zu sehen. Verzeihen ist auch sehr wichtig in Bezug auf sich selbst: Lernen Sie, sich selbst zu verzeihen! Es gibt immer wieder Situationen im Leben, in denen ich besser anders gehandelt hätte – das ist kein Grund mir selbst Vorwürfe zu machen, im Gegenteil: indem ich meinen „Fehler“ bemerkt habe, habe ich den ersten Schritt dazu getan, mein Verhalten bewusst wahrzunehmen und dann entsprechende Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Auch wenn es mir nicht immer gelingt positiv zu denken, so versuche ich dennoch stets meine Energie in die richtige Richtung zu lenken. Die Welt um uns herum: Wie nehme ich die Welt um mich herum wahr?
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Warum habe ich mir ausgerechnet ein Pferd als Partner ausgesucht?
Das ist eine sehr wichtige Frage, die Sie sich ehrlich beantworten sollten, auch wenn es mitunter etwas länger dauert bis Sie die wahre Antwort in Ihrem Inneren finden. Machen Sie sich Ihrer Motivation bewusst, nur so können Sie ihren Traum, der dahinter steht verwirklichen. Für mich verkörpern Pferde Wildheit, Freiheit, Eleganz, Bewegung, Stärke und Macht gleichzeitig auch Sanftheit, Hingabe, Fürsorge und Vertrauen – Pferde sind soziale Wesen, die mit sich selbst und der Natur verbunden sind. Das ist eine meiner tiefsten Sehnsüchte: Verbundenheit mit mir selbst und allem was mich umgibt, das und noch viel mehr kann ich von den Pferden lernen. Welchen „Problemen“ also Herausforderungen muss ich mich im Umgang mit Pferden allgemein und durch den Umgang mit meinen Pferden stellen?
Was kann ich von meinen Pferden lernen? ... vielleicht Entschlossenheit, Konsequenz, Loslassen, Hingabe, Vertrauen, Zusammenhalt, Gelassenheit, Ruhe, ...
Von Pferden lernte ich, dass gute Beziehungen in der Freiheit ankern, einander vertrauensvoll loslassen zu können. Ich lernte, niedere Gefühle wie Jähzorn, Geltungsdrang, Rachegelüste und Egoismus abzulegen. Ich lernte, geistig frei zu sein. Meine Pferde konfrontieren mich immer wieder mit meiner manchmal aufkommenden Kontrollsucht – das ist für mich eine große Herausforderung und ich wachse stetig daran. „Loslassen-können“ ist für mich ein wichtiger Schlüssel zu meinem persönlichen Glück. Lernen passiert nicht von heute auf morgen, doch der Weg führt in die richtige Richtung – und das zählt. |
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Was ist meine Motivation? Warum tue ich etwas gerade so, wie ich es tue?
Was sind die positiven Charaktereigenschaften meines Pferdes?
Ist das Pferd mein Spiegel oder lehrt mich mein Pferd Gegensätze anzunehmen? Welche Eigenschaften habe ich mit meinem Pferd gemeinsam – wo zeigt mir mein Pferd Charakterunterschiede? ... Oft ist es so, dass ich Dinge, die ich an mir selbst nicht besonders gut leiden kann, an anderen auch nicht mag – da gilt es an mir selbst zu arbeiten. Wenn mir mein Pferd hier den Spiegel vorhält, ist es wichtig, diese Botschaft ernst zu nehmen und daran zu arbeiten. Eigenschaften, die in meinem Leben noch nicht so sehr verwirklicht sind, kann ich von meinem Pferd lernen, es zeigt mir ohne Wertung, welche Eigenschaften für mich erstrebenswert sind. Erstellen Sie doch einmal eine Liste mit den Charaktereigenschaften von sich selbst und denen Ihres Pferdes – wo und wie können Sie von und mit Ihrem Pferd lernen? |
Nun möchte ich die Gefühle und Bedürfnisse Ihres Pferdes in den Vordergrund stellen.
Welche Wünsche und Bedürfnisse hat mein Pferd an mich als (Lebens-)Partner?
Welche „Probleme“ unterstelle ich meinem Pferd, die in Wirklichkeit ich selbst zu lösen bereit sein muss? Oft höre ich auf Reitplätzen folgende Dinge, die die Reiter scheinbar sich selbst und Ihren Pferden in Form einer Frage stellen: z.B. „Jetzt gehst Du heute schon wieder so verspannt? Kannst Du nicht mal locker den Rücken schwingen lassen und flott vorwärts gehen?“ – Erkennen Sie in diesen Fragestellungen einen Lösungsansatz? Ich nicht. Wäre es nicht besser, Fragen so zu formulieren, dass sich eine Lösung finden kann! z.B. „Wie kann ich Dir (meinem Pferd) helfen locker zu werden und entspannt zu laufen?“ Suchen Sie nach Lösungen anstatt das Negative festzufahren. Stellen Sie die Fragen einfach anders, so dass Sie eine Lösung finden können – denken Sie lösungsorientiert und seien Sie dabei kreativ. Seien Sie bereit etwas zu ändern, seien Sie bereit sich selbst mit Hilfe von scheinbaren Problemen weiter zu entwickeln, sich zu entfalten. Viele Denkanstöße und Übungen zu Persönlichkeitstraining/-Entwicklung finden Sie u. a. hier » Zeit zu Leben: Alle Artikel zu persönlichem Wachstum und zur Persönlichkeitsentwicklung, außerdem gibt es viele Übungsbücher, die Ihnen helfen können, mehr Selbstvertrauen und Klarheit zu erlangen, auch immer mehr Kurse und Seminare werden von diversen Einrichtungen zu diesem Thema angeboten (Workshops sowie Buchbeschreibungen finden Sie auch bei » Zeit zu leben). Sie werden sehen, allein indem Sie sich Zeit nehmen die oben stehenden Aufgaben zu lösen, sich Gedanken zu machen über sich selbst und Ihr Handeln tun sie einen großen Schritt hin zu sich selbst. Sie bringen damit eine Entwicklung in Gang, die Sie sehr bereichern wird. Seien Sie nicht zu streng mit sich selbst, eine solche Entwicklung braucht seine Zeit. Haben Sie Geduld mit sich selbst, sehen Sie „Fehler“ als Lernhilfe, glauben Sie an sich! Es gibt immer wieder Höhen und Tiefen, mal fällt es mir leichter positiv zu denken, manchmal ist es als hätte ich einen „bösen Kobold“ im Ohr. Immer wieder gibt es Steine auf dem Weg des Lebens, doch diese halten mich nicht davon ab, meinen Weg zu gehen, auch wenn es manchmal mühsam ist. |
Zahlreiche Studien belegen, dass Menschen, die mit Tieren umgehen, wesentlich offener sind und eine stärkere Persönlichkeit besitzen als Menschen, die keinen Kontakt zu Tieren haben. Tiere lehren uns Fairness, Aufmerksamkeit, Bewusstheit, Gemeinschaftsdenken und vieles, vieles mehr. Wir müssen uns nur öffnen für die Botschaften der Tiere und ein bisschen in uns selbst hineinhören. Dazu wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute – es ist ein Weg, und dieser Weg ist das Ziel. Buchempfehlungen: Joseph Murphy: Bert Feustel, Iris Komarek: Susanne A Köster: Paul Wilson: Alfred R. Stielau-Pallas: Alfred R. Stielau-Pallas: Gabriela Bunz-Schlösser: Kurt Tepperwein: Albrecht Schottky: Wolf W Lasko: Jürgen Höller: William F. Nerin: Gerald Hüther: Michael Mary: Nikolaus B. Enkelmann: Sanaya Roman: David R. Hawkins: Fred Luskin: Ashley D Prend: Dietmar Hansch: Beatrice Raue-Konietzny: James Redfield, Carol Adrienne: Shad Helmstetter: Ilona Kröger, Christine Uhl-Kutsch: Carola Lind, Karin Müller: Nicole Truckenbrodt, Jutta Fiegler: Susanne E. Schwaiger: Diana L. Guerrero: Susanne Fischer-Rizzi: Karine Lou Matignon: |
Abbildungen Ursprünglich erschienen als "Selbsterkenntnis und persönliches Wachstum" auf » Mein Pferdetraum |
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