Magazin | |
Titelblatt |
| Hier finden Sie einen Anriss der wichtigsten Unter |
ÜbersichtInhaltsverzeichnis Magazin | |||||||||||||||||||||||||||||
|
› Auf den Hund gekommen Über Dominanz, soziale Gefühle und Evolution von Die In der letzten Ausgabe haben wir ihre Verwunderung darüber zur Kenntnis genommen, daß Pferde sich überhaupt haben domestizieren und reiten lassen. Das konnte sie sich nur mit den sozialen Bedürfnissen der Pferde erklären. Pferde brauchen als Herdenwesen nicht nur die Gesellschaft, sondern können es umgekehrt auch zulassen, sich anderen Wesen anzuschließen. Durch ihre Bereitschaft, sich dem Menschen anzuvertrauen, haben sich die Pferde zweifellos verändert. Das Ausmaß dieser Veränderungen läßt sich heute kaum rekonstruieren, da es Pferde in der Wildform nicht mehr gibt. Ob aber die Menschen ihrerseits von Pferden und durch den Umgang mit ihnen beeinflusst worden sind, hat wohl noch keiner untersucht – aber bestimmt wird sich bald jemand dieser Aufgabe annehmen, da die wechselseitige Beeinflussung von Menschen und Hunden seit einiger Zeit in der Wissenschaft heiß diskutiert wird. Temple Grandin zitiert einen Artikel über die Arbeit einer australischen Forschungsgruppe, publiziert im Februar 1998, die zu dem Schluß gekommen ist, daß sich Hunde und Menschen gegenseitig beeinflusst und geformt haben, wir Menschen also so sind, wie wir sind, weil wir uns mit Hunden zusammengetan haben: » Theory suggets greater role for man's best friend (theoretische Überlegungen legen eine größere Rolle für des Menschen besten Freund nahe). Aber das ist nicht die einzige Stimme, die in diese Richtung weist: Der österreichische Verhaltensforscher |
› Schuhe von Ach wie schwach ist doch der Mensch – im Denken! Ich meine natürlich mich! Da habe ich des Langen und Breiten über Hufeisen geschrieben, über die Notwendigkeit derselben oder das durch diese verübte Verbrechen an den Pferden, und habe nur ganz hinten und unten in meinem Oberstübchen daran gedacht, daß wir Menschen ja doch nicht viel anders sind. Wer von denen, die unbedingt gegen Hufeisen sind, verzichtet denn auf Schuhe? Im englischen heißt Hufeisen einfach Hufschuh, was ja bei uns etwas anderes ist, aber letzten Endes auch ein Zugeständnis an die scheinbar unumgängliche Tatsache, daß Pferdehufe nicht für das gemacht sind, für das sie gebraucht werden. Genauso wie die menschlichen Füße, die ohne Schuhwerk geradezu undenkbar sind. Deshalb verwundert es nicht, daß auch viele Huftechniker und Hufpfleger, die durchaus gegen Eisen sind, mit Hufschuhen experimentieren und sich gut vorstellen können, daß es demnächst genauso viele spezialisierte Fußbekleidung für Pferde gibt wie für Menschen. Nach dem Motto: Der Unterschied zwischen Pferd und Mensch ist so groß nicht, also darf das Pferd auch haben, was der Mensch nicht missen mag. Du gehst falsch! » You Walk Wrong: Unter dieser Überschrift brachte das New York Magazin am 21. April 2008 einen Artikel, der mit denselben Argumenten deutlich machte, daß wir mit den Schuhen etwas grundsätzlich falsch machen, wie die Kritiker der Hufeisen und Hufschuhe: Die Natur hat dem Menschen in einem evolutionären Prozeß, der Jahrmillionen gedauert hat, perfekte Füße entwickelt, die wir durch Schuhwerk verkrüppeln und verderben. … |
› Tipps für eine pferdefreundliche Reitweise Teil 4 Von In meinen letzten Tipps haben Sie schon so einiges über mein pferdefreundliches Reiten mit Sidepull erfahren. Es ist aber keinesfalls ausreichend, eine solche gebisslose Zäumung zu verwenden, man muss auch wissen, wie man damit umgeht. Die richtige Hilfengebung beruht aber zu einem großen Teil auf unserer inneren Einstellung dem Pferd und dem Reiten gegenüber, womit wir uns nun im dieswöchigen Tipp beschäftigen wollen! Leider werfen nämlich viele Reiter mit großen Schlagworten um sich, ohne sich deren Bedeutung wirklich bewusst zu sein. Es wird von Freundschaft zum Pferd geredet, und die meisten Reiter streben eine harmonische Partnerschaft mit ihrem Pferd an – zumindest sagen sie das, wenn man das Gesprächsthema in diese Richtung lenkt. Man redet davon, mit dem Pferd seine Freizeit in trauter Zweisamkeit verbringen zu wollen, und wer auch Turnierbewerbe bestreitet, bezeichnet dies oft verharmlosend als geselliges Treffen mit Gleichgesinnten, bei dem man sich das langjährig Erlernte gegenseitig zeigen kann. Vielfach wird dabei behauptet, dass der erreichte Rang oder gar ein Sieg nur von nebensächlicher Bedeutung wäre, und dass alles nur dem Vergnügen bzw. der Beschäftigung von Pferd und Reiter diene. Bei einem geringen Prozentsatz mag dies sogar stimmen, aber in der Mehrzahl der Fälle sieht das ganz anders aus. Da wird einerseits mit sehr viel Nachdruck trainiert, denn ein hohes Leistungsvermögen ist eben in unserer Gesellschaft besonders erstrebenswert, und andererseits wird auf die Bedürfnisse der Pferde nur bedingt Rücksicht genommen. Wenn man von artgerechter Haltung, bedarfsgerechter Fütterung und sanften Reitmethoden spricht, dann ist der Grund für diese einfühlsame Rücksichtnahme leider häufig nur die Tatsache, dass viele Pferde erst unter guten Lebensbedingungen ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten. Der Rest sind übrigens die vielbegehrten, so genannten anspruchslosen Tiere, die sich auch unter weniger guten Bedingungen höchste Leistungen abverlangen lassen, ohne in unangenehmer Weise zu rebellieren. Echte Rücksichtnahme auf den vierbeinigen Reitgefährten findet man aber nur relativ selten. Auch reine Freizeitreiter wollen eben ein gesundes und gut funktionierendes Pferd, mit dem sie – wann auch immer sie wollen – Spaß haben können und das ihnen keinerlei Probleme bereitet. Man ist meist der Meinu _… |
Damen auf den Bock. Auch wenn's regnet. Die Show ist vorbei. Warten auf die Ehrung. Regenspur auf Hinterhand. Schlangestehen einmal anders. Feierlicher Einlauf. Der Nachwuchs darf mit. Außer Wertung: Aufgereihter Stillstand. Keine leichte Übung. Hoffentlich passiert nichts. |
|
|
|
| Verantwortlich i. Sinne d. Pressegesetzes: Dr.math. Werner Popken USt-Id DE270546213 · Steuernummer 331/5075/2068 |
Die Adresse dieser Seite: Diese Seite wurde generiert am 24.05.2012 00:47:44 |