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Titelblatt   Magazin Magazin, Ausgabe 225, erschienen am 20.07.2003  no_comment  Erläuterung ausblenden

Zum Thema
Thema  Westernreiten

von Autorenhinweise m_red  » Werner Popken

Hier finden Sie einen Anriss der wichtigsten Autorenhinweise redaktionellen Themen der Ausgabe 225 des Magazin Magazins.

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Die jeweils aktuellen Inserate aus dem Pferde  Pferdemarkt, dem Anzeigen  Anzeigenmarkt, den Presseinfos  Presseinfos, dem Termine  Terminkalender und der Links  Linksammlung, die im Magazin Magazin präsentiert werden und im wesentlichen den nicht-redaktionellen Teil ausmachen, werden hier nicht angeboten, sondern in den eigenen Abteilungen Pferde  Pferdemarkt, Anzeigen  Anzeigenmarkt und Infos  Infos, da die in den Ausgaben aufgeführten (damals aktuellen) Inserate in der Zwischenzeit überarbeitet oder gelöscht worden sein können (was mit zunehmendem zeitlichen Abstand immer wahrscheinlicher wird).

Die Titelgalerie  Titelgalerie bietet einen systematischen Zugriff zu den Titelbildern und einen kurzen Anriß des Hauptartikels; Zufallstitel  Zufallstitel präsentiert jeweils das Titelblatt einer beliebig gewählten Ausgabe: Würfeln Sie einfach mal und lassen Sie sich überraschen von der Fülle der meist zeitlosen Themen  Themen!

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Übersicht

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Magazin  Magazin: Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 225 vom 20.05.2012
Hauptartikel  Westernreiten, aber richtigPferdemesse  Messe: KühnleRezension  Rezension: Besser Westernreiten mit…Tip  Tip: SauerGalerie  Galerie: Sintenis
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 Westernreiten, aber richtig
Ein Meister gibt seine Geheimnisse preis

von Autorenhinweise Werner Popken


In meinen Berichten vom Westernturnier zu Pfingsten in Löhne ( Turnier zu Pfingsten,  Der Charme des Westernreitens) habe ich mich gewundert, wie man Pferde zu Höchstleistungen motiviert.

Ich hatte dabei kritische Anmerkungen über zweifelhafte Methoden im Hinterkopf, die von anerkannten Meistern für unumgänglich erachtet werden, wenn man sich gegen die immer stärker werdende Konkurrenz durchsetzen will.

Manch einem mag noch der Aufschrei des Entsetzens in Erinnerung sein, der die Republik durchzog, als bekannt wurde, daß Schockemöhle seinen Pferden im Sprung an die Beine schlug (Barren), um sie zu höheren Leistungen zu "motivieren". Man war sich allgemein einig, daß das zu weit ging.

Wie weit darf man gehen? Welche Methoden sind vertretbar, welche versprechen am ehesten Erfolg? Friedhelm Splett, der in der Pferdezeitung öfter zu Wort gekommen ist, hat sich aus dem Turniersport zurückgezogen, als seine Stute aufgrund der harten Trainingsmethoden die Mitarbeit verweigerte und sein Spitzenklasse-Trainer daraufhin trocken bemerkte: "Die ist jetzt sauer, du brauchst ein neues Pferd." (Siehe dazu auch den Tip dieser Woche: Sauer)

Statt dessen hat er den Druck weggenommen und mit seinem Pferd geduldig von vorne angefangen, bis die Arbeit beiden wieder Spaß machte. Und dann beschloß er, seine Kenntnisse anderen Reitern zu vermitteln.

Man möchte annehmen, daß überall "Friede, Freude, Eierkuchen" herrscht, wenn man die Literatur durchforstet. Selbstverständlich soll man sein Pferd verstehen, selbstverständlich soll man sein Pferd nicht zwingen. Brutale Methoden sind verboten, jeder anständige Mensch würde sie ohnehin nicht anwenden. Aber das ist anscheinend nur das offizielle Erscheinungsbild. Über alles andere spricht man nicht.

Meine Überlegungen führten zu einer  Leserresonanz:

Zu Ihren Gedanken bezüglich der Stops und deren Training möchte ich folgendes sagen: diese Verhaltensweise ist zwar größtenteils erlernt, aber mein Araberhengst hat beim Rennen in der Halle offenbar grossen Spass daran ha[r]t zu bremsen, rumzudrehen und mit viel Gas in die andere Richtung loszudüsen. Bei solchen Pferden ist es sehr einfach diese Veranlagung in geregelte Bahnen zu lenken. [...] wenn ich bei irgendeinem meiner Pferde so ziehen würde wie auf ihren Bildern zu sehen, würde keines mehr überhaupt stoppen wollen, da die möglichkeit sich nach vorn auszubalancieren, fehlt.


Diese Zuschrift hat mir gezeigt, daß ich im Prinzip richtig liege. Die Frage, die ich in diesem Artikel untersuchen möchte, lautet: Warum gibt es unerfreuliche Tendenzen im Wettbewerb, und wie sollte man es richtig machen?

Wettleidenschaft…

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Tipps  Tipp

 Sauer
Von Autorenhinweise m_red  » Werner Popken

Im Buch Besser Westernreiten mit George Maschalani, das ich in dieser Woche besprochen habe und das auch im Mittelpunkt der Hauptgeschichte stand (Westernreiten, aber richtig), finde ich auch die Bestätigung für einen anderen Gedanken, den ich in meinem Bericht über das Pfingstturnier in Löhne ausgeführt habe (Methoden). Auf Seite 15 finde ich:

Im richtigen Moment aufhören

Ein wichtiger Aspekt für dauerhaften Erfolg bei der Ausbildung des Pferdes ist die Fähigkeit des Reiters, immer genau dann mit einer Übung aufzuhören, wenn das Pferd sie genau richtig ausgeführt hat.

Übt er über den Punkt hinaus, an dem das Pferd seine Sache gut genug gemacht hat, immer wieder dieselbe Lektion, so macht er das Pferd sauer.

Will er dem Pferd einen bestimmten Bewegungsablauf beibringen, sollte er immer dann aufhören, wenn das Pferd die Bewegung richtig (d. h. wie vom Reiter gewünscht) koordiniert hat.

Beispiel: Er will, daß das Pferd bei einer Hinterhandwendung bzw. dem Spin das innere Hinterbein stehenläßt. Sobald das Pferd wenige Tritte auf diesem Bein stehengeblieben ist, hört der Reiter auf, lobt und läßt es eine Weile in Ruhe.

Das Pferd merkt sich, daß die Arbeit sofort aufhört, wenn es in erwünschter Weise reagiert und bleibt das nächste Mal eher auf dem inneren Hinterbein stehen. Dann kann es der Reiter einen Schritt weiter drehen lassen – und hört dann auf.

Oder der Reiter will, daß ein (unerfahrenes) Pferd rückwärts geht. Mit dem ersten Tritt, den das Pferd aufgrund des angenommenen Zügels rückwärts geht, gibt er sofort mit dem Zügel nach und belohnt die richtige Reaktion des Zurücktretens mit dem losen Zügel.

Genau so hat George Maschalani das Training für den Sliding Stop beschrieben: Sofort aufhören, wenn der Erfolg da ist: "Der Reiter darf jedoch den Punkt, an dem das Pferd nachgibt, auf keinen Fall verpassen und weiter ziehen – denn dann lernt das Pferd überhaupt nichts aus dieser Übung – außer vielleicht, sich auf die Hand zu legen und weiter gegen die Zügel zu kämpfen."

Wir sehen hier wieder die Pawlowsche Theorie am Werk, wo ein Reiz eine Reaktion hervorruft, diese Reaktion belohnt und damit ein Verhalten eingeübt und _…

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Kunstgalerie  Kunstgalerie

 Sintenis
von Autorenhinweise Werner Popken

Copyright wie angegeben
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Frauen in der Kunst - das ist immer noch ein Thema. Seit den sechziger und siebziger Jahren, als der Feminismus wieder in eine neue Blütezeit eintrat, wurde diese Frage sehr hochgespielt. Man stellte fest, daß nach wie vor die Mehrzahl aller erfolgreichen Künstler Männer sind. Ich weiß nicht, ob auch Statistiken über die Gesamtzahl aller künstlerisch tätigen Menschen existieren und wie dort die Verteilung aussieht; möglicherweise gibt es gleich viele männliche und weibliche Künstler.

Im Zuge der gesellschaftlichen Etablierung und Unterstützung feministischer Anstrengungen wurde die Vergangenheit aufgearbeitet und die Geschichte weiblicher Künstler rekonstruiert. Es hatte zu allen Zeiten vereinzelt berühmte Künstlerinnen gegeben; in bestimmten Sparten möglicherweise sogar gleichberechtigt, etwa unter den Schauspielern oder Tänzern (aus naheliegenden Gründen, wenn Frauen überhaupt auftreten durften).

Von weiblichen Bildhauern aus der Antike wüßte ich nicht zu berichten. Nun war die eigentliche Bildhauerei ein körperlich anstrengendes und schmutziges Geschäft: Entweder mußten Steine behauen oder Bronze gegossen werden. Aus der Urzeit sind viele Kleinplastiken erhalten, sehr häufig aus Terrakotta, also gebranntem Ton.

Das Modellieren in Ton ist einfach. Die Töpferei soll von den Frauen erfunden und als weibliches Geschäft über Jahrtausende ausgeübt worden sein. Man darf also annehmen, daß nicht nur die Vasen (s_……

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Poster  Poster

 Hintergrundbilder
von Autorenhinweise Werner Popken
Unilever-Mann

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Wer will dies Pferd halten?
Unilever-Frau

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Gezähmt auf Indianer-Art
London City-Hall

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Nur nicht runterfallen!
Einweihung

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Große Parade 27. September 1875
Queen Victoria

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Sechsspännig ohne Kutscher
Vornehme Herrschaften

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Da staunt der Passant

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