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Hauptartikel   Magazin Magazin, Ausgabe 162, erschienen am 04.05.2002

Magazin  Ausgabe 162

Smokey, die gute Seele
Abschnitt Abschnitte Hauptartikel:
  1. Abschnitt  Bachblüten für Pferde
  2. Abschnitt  Barbara Hubert
  3. Abschnitt  Dr. Edward Bach
  4. Abschnitt  Erste Entdeckung
  5. Abschnitt  Methoden
  6. Abschnitt  Die Bach-Blüten-Therapie
  7. Abschnitt  Was ist Krankheit?
  8. Abschnitt  Philosophie
  9. Abschnitt  Wirkung und Ziele
  10. Abschnitt  Therapie
  11. Abschnitt  Mischung
  12. Abschnitt  Zuordnung

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Hauptartikel oben 

Smokey noch ganz dunkel, bei einem Geschicklichkeitsturnier
Bachblüten für Pferde

Hintergründe und Wissenswertes

Zum Thema
Thema  Heilung



von Autorenhinweise m_red  » Barbara Hubert


Vorwort
von Werner Stürenburg

Dieser Beitrag hat kaum geeignete Illustrationen. Weil aber Bilder so schön sind, habe ich eigene Aufnahmen herausgesucht. Nichts Besonderes, nur wunderschöne Fotos von meinen Kindern und den Pferden, die uns ans Herz gewachsen sind.

So habe ich aus diesen Aufnahmen Scans für einen Bildschirmschoner produziert und mich daraus bedient. Hoffentlich machen Ihnen die Bilder ebenfalls Freude und regen zu eigenen Schnappschüssen an: Gelegenheiten sind unwiederbringlich, wie ich wehmütig feststelle.

Zu jedem Bild kann der stolze Vater eine Geschichte erzählen, aber darum geht es heute nicht. Am 28. März bekam ich eine E-Mail:
Sehr geehrter Herr Stürenburg,

ich freue mich, dass Ihre Seiten weiterbestehen bleiben. Da ich an Tieren – speziell Pferde und Hunde – sehr interessiert bin und mir die Hilfe für die Tiere auf mein Banner geschrieben habe, würde ich Ihnen für Ihre Internet-Seiten gerne meine Serie "Bachblüten für Pferde " kostenlos zur Verfügung stellen.

Bachblüten für Hunde und Katzen stehen bereits bei einem Tiermittel-Versand im Netz.

Über einen Anruf Ihrerseits würde ich mich freuen.

Mir liegt viel daran, dass möglichst viele Tierbesitzer die Einsicht in die Heilungsmöglichkeiten der Bachblüten erhalten, denn dieser Weg ist ein sehr sanfter und segensreicher Weg in die Heilung für die Tiere – natürlich auch für die Menschen.

Alles Liebe

Barbara Hubert
Ich habe ein paar Tage später angerufen. Aus dem geplanten kurzen Gespräch wurde dann ein ganz langes, das immer interessanter wurde. Wir hatten beide in unserem Leben einiges erfahren, das diesen Austausch ermöglichte.

Barbara Hubert stellt sich selbst vor:

Barbara Hubert  oben 



Naturtierheilbehandlerin
Ich befasse mich seit meiner Kindheit mit Kräutern. Meine Urgroßmutter väterlicherseits hatte bereits ein Geschick mit Kräutern umzugehen. Als Kind habe ich eine Henne besessen, die für mich in der Nachkriegszeit jeden Tag 2 Eier gelegt hat.

Diese Henne konnte sich mit mir unterhalten .. so sagten die Erwachsenen immer. So begann es, dass ich Nachts im Traum immer zu kranken Tieren flog, um ihnen zu helfen.

Aus dieser nächtlichen Hilfe ist nach Jahren eine reale Hilfe geworden. Zuerst habe ich die Blüten bei Menschen anwenden dürfen.

Nach und nach kamen immer mehr Menschen mit ihren Tieren zu mir, damit auch den Tieren geholfen wurde. So habe ich in meiner Zeit, die ich in der Eifel verbrachte, auch Bachblüten zu Bauerhöfen bringen dürfen.

Über die Jahre hin habe ich eigene Blüten und auch Zusammensetzungen gefunden. Meine Hunde und Pferde haben mich letztendlich dabei bestärkt.

Meine erste Hündin hatte epileptische Anfälle, die mit den Bachblüten gemildert wurden. Es war dann, dass sie nur noch einen Anfall pro Jahr hatte. Sie wurde 14 Jahre.

Dann kam mein Wissen meinem Ekzemerpferd zu gute. Nach zweijähriger Blüteneinnahme ist sie – bis auf ab und zu mal einen Mückenstich – frei vom Ekzem.

Meine Erfahrungen kamen schon vielen Pferden und Hunden und Kühen und Katzen zu gute. Einmal gab es einen Schimmel, der die heutige Sunrise Mischung sich auswählte gegen seine Nervosität. Immer wenn dieser Schimmel mich sah, wieherte er und wollte die Mischung haben. Er bekam sie auch und wollte immer mehr.

Dann gab es ein Pony, das sich durch Schnuppern seine passenden Blüten aussuchte – später auch mal ein Schüßler-Salz.

Wir werden in den nächsten 20 Wochen die einzelnen Bachblüten vorstellen, je zwei auf einmal, und zwar speziell auf Pferde gemünzt – das ist das Besondere an dieser Arbeit. Die gesamte Serie wird man später auch nach Symptomen recherchieren können.

Damit man das System aber versteht, hat Barbara Hubert eine Einleitung verfasst. Und weil diese so lang ist, habe ich daraus den Hauptartikel dieser Ausgabe gemacht:

Dr. Edward Bach  oben 



Dr. Edward Bach
Die Bachblüten wurden eigentlich für Menschen publiziert. Jedoch in den 90er Jahren begannen Blütenkundige, die Blüten auch bei Tieren anzuwenden – mit großem Erfolg.

Nicht nur für Menschen sondern auch für Tiere sind die Blüten sanfte Heiler und Tröster der Seele. Wir wollen uns hier und heute auf die Pferde spezialisieren.

Sicherlich ist es zuerst notwendig, ein wenig über jenen englischen Arzt – Dr. Bach – zu erfahren.

Edward Bach wurde am 24. September 1886 in der Nähe von Birmingham geboren; gestorben 27. November 1936 in Sotwell (wo es heute noch das Dr. Bach Centre gibt).

Er befasste sich mit den Schriften der Homöopathie nach Samuel Hahnemann und fand darin die Bestätigung seines Denkens und Handelns. Hahnemann (1750 – 1832, der Altvater der Homöopathie), bei dem Dr. Bach gelernt hatte, sagte sowie Dr. Bach:

Behandle den Patienten und nicht die Krankheit.

Schon in der Kindheit zeigte Dr. Bach eine tiefe Verbundenheit mit der Natur. Er war glücklich und zufrieden, wenn er sich zwischen wild wachsenden Blumen und Pflanzen aufhalten konnte. Er hatte bereits im Kindesalter Eigenschaften wie: Mitgefühl für kranke, leidende Menschen und Tiere und eine Neigung zur Meditation.

Bereits als Jugendlicher hatte er den tiefen Wunsch, Mittel und Wege zu finden, auf einfache Weise alle Erkrankungen zu heilen zu können.

1906 begann der junge Bach sein Medizinstudium. 1913 wurde er zum Unfallamtsarzt der Londoner Universitätsklinik. Während dieser Zeit lernte er die Schriften von Samuel Hahnemann, den Begründer der Homöopathie, dessen Lehren bereits 100 Jahre alt waren, kennen.

Dr. Bach war ständig bemüht, noch bessere Möglichkeiten der Heilung zu finden. So entdeckte er dann seine eigene Therapie.

Erste Entdeckung  oben 



Cara, unvergessen, trainiert ihr Hengstfohlen Finn, auf der Weide geboren, am ersten Tag
Er widmete sich der bakteriologischen Erforschung der Darmerkrankungen. Durch den Umgang mit der Homöopathie wurde er angeregt, die Bakterienimpfstoffe zu potenzieren.

Dieses Herstellungsverfahren bewirkte eine erheblich Verbesserung der "Bachschen Nosoden" (Nosoden kommt vom lateinischen Wort nosos = Krankheit).

Zuerst entstanden 7 Bach-Nosoden zur Heilung von Darmerkrankungen. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen wurden in die Berichte der Königlichen Medizinischen Gesellschaft aufgenommen.

1928 führte ihn seine Intuition im Herbst nach Wales. Hier fand er, nachdem er unzähligen Heilpflanzen erprobt hatte, endlich Pflanzen, die seinen Vorstellungen entsprachen.

Dr. Bach konnte durch seine Sensitivität intuitiv erfühlen, für welchen Gemüts- und Charakterzug eine Blüte bei Mensch und Tier stand. Die ersten drei Blüten waren:

  • 18. Impatiens = drüsentragendes Springkraut
    20. Mimulus = gefleckte Gauklerblume
    09. Clematis = weiße Waldrebe

1930 zog Dr. Bach ganz aufs Land, denn er hatte seine ganzen finanziellen Mittel in seine wissenschaftliche Forschung gesteckt. Hier auf dem Lande widmete er sich ausschließlich der Suche von Heilkräutern und wilden Blüten und Blumen. Er fand bis 1935 insgesamt 37 Blüten und das Quellwasser. Er entdeckte seine Sonnen-Methode. Später fand er für die Bäume seine Koch-Methode.

Methoden  oben 



Leevke reitet kurz vor ihrem 4. Geburtstag ganz allein durch die Amelander Dünen
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Die Sonnenmethode

Die voll erblühte Blüte wird auf die Wasseroberfläche einer Schale mit Wasser eines Baches/Quelle gelegt. Diese Schale wird ins volle Sonnenlicht gestellt.

Sie bleibt der Sonne ausgesetzt, bis die Blüten welk geworden sind. Dieser Vorgang dauert etwa 3 – 7 Stunden.

Während dieser Zeit verlagern sich die Inhaltsstoffe und die Heilkräfte der Blüte (wir würden sagen die Seele der Pflanze) unter Mitwirkung der Sonnenkraft in die Schale.

Bei dieser Methode kann beobachtet werden, wie das Wasser nach einiger Zeit anfängt zu brodeln und Blasen zu werfen, obwohl es nicht kocht.

Sind die Blüten verwelkt, nimmt man sie aus dem Wasser, füllt die so entstandene Essenz in Flaschen und macht sie mit Alkohol haltbar.

Die Kochmethode

Es gibt Essenzen, die nicht mit der Sonnenmethode hergestellt werden können, weil die Sonne zur Blütezeit (März bis April) der Pflanze noch nicht stark genug ist. Für diese Blüten setzte Dr. Bach die Kochmethode ein.

Bei dieser Methode wird die Kraft der Sonne durch die Kraft des Feuers ersetzt. Hier bindet die Hitze die "Seele der Blüte" mit dem Wasser.

Die Blüte bleibt im köchelnden, leicht brodeln Wasser, bis sie welk geworden ist. Die welken Blüten werden auch hier aus dem Wasser entfernt und die Essenz mit Alkohol haltbar gemacht.

Die Bach-Blüten-Therapie  oben 



Smokey vor dem süßen Doktorwagen, Finn läuft frei mit, seine Mutter ist nicht weit
Diese Therapie ist eine sanfte und natürliche Methode, die besonders bei Pferden und deren hoher Sensibilität, ihrer Feinfühligkeit dem Menschen gegenüber, ihrem besonderen Ausdruck im Verhalten, ihrer Körpersprache und ihren Verständigungsmöglichkeiten mit Hilfe ihrer Stimme und ihrem offenen Wesen angewendet werden kann und darum Erfolg versprechend ist.

Diese Methode kann unterstützend eingesetzt werden, um dem Pferd das Leben zu erleichtern – aber auch dem Reiter.

Sie ist keine Wunderheilmethode und ersetzt auch nicht den Tierarzt.

Sie können die Bachblüten in die Erziehung Ihres Pferdes mit einbeziehen, als Unterstützung, zur Harmonisierung und als Hilfestellung.

Mit den Bachblüten können Sie selbst bei chronischen Erkrankungen Linderung schaffen. Beobachten Sie Ihr Pferd in seiner derzeitigen Situation und Umgebung genau, sind veränderte Umwelt und Lebensraumbedingungen eingetreten: sei es, dass der Hengst nun zum Decken eingesetzt wurde, dass die Stute zum Decken gebracht wurde, ein Stallwechsel anstand, ein Fohlen geboren oder von der Stute abgesetzt wurde, so können aus diesen einschneidenden Veränderungen im Leben des Pferdes Krankheiten entstehen.

Die Krankheit ist also immer ein Fehlen von Gesundheit und ein Warnsignal, das Sie als Besitzer oder Züchter nicht überhören sollten.

Vielfach beobachtete ich große Trauer bei Stuten, die ihre Fohlen abgeben mussten.

Es gibt aber auch Stuten, die ihre Fohlen nicht loslassen wollen (wie beim Menschen: Mütter halten ihre Kinder ein Leben lang fest – geben sie nicht frei). Hier helfen die Bachblüten mit großer Sicherheit, den Lösungsprozess zwischen Stute und Fohlen zu beschleunigen bzw. zu normalisieren.

Was ist Krankheit?  oben 



Cara folgt freiwillig
Dr. Edward Bach sagte über Krankheit:

Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein ein Korrektiv, ein Werkzeug, dessen sich unsere eigene Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen. Um uns von größeren Irrtümern zurückzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zu bringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen.

Verlauf einer Krankheit:

Das Pferd hat oder wurde dazu gebracht, gegen seine Natur zu leben. Die Folge ist, dass sich eine Krankheit ankündigt. Diese Ankündigung (Husten, Schnupfen, Heiserkeit – also noch nichts Weltbewegendes) wird überhört. Die Mitteilung wird dringender: die Krankheit bricht aus = sie wird akut.

Wird auch diese Warnung überhört = entsteht eine chronische Krankheit. Wenn sich nun eine Krankheit zurückentwickeln soll, wird der Verlauf eben rückwärts sein, d.h. die chronische Krankheit geht eines Tages in den akuten Zustand zurück und dann erfolgt die Heilung.

Wie lange jedoch die Krankheit braucht, kann keiner abschätzen, weil niemand den Zeitpunkt kennt, wann der Heilungsmechanismus eines Pferdes einsetzt. Die Blüten helfen, diesen Mechanismus zu aktivieren.

Philosophie  oben 



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Hier sei noch kurz erwähnt, dass es für jedes Pferd Heilung oder Linderung gibt, wenn es nötige Zeit zur Gesundung bekommt.

Jedes Verhalten, das ein Pferd ohne Engagement machen muss, das ihm abgerungen wird, wird zwangsläufig irgendwann eine Krankheit zur Folge haben. Manche Krankheit tritt erst später auf – viel später, so dass die Ursache bei vielem Besitzerwechsel nur schwer zu finden ist.

Es heißt beobachten, beobachten und nochmals beobachten.

Trennt ein Lebewesen einen Teil seines Wesens ab, so ist es nicht im Einklang. Neugeborene Lebewesen kommen relativ unbelastet auf die Welt – sie lernen erst, sich anzupassen und gegen ihre Natur zu leben, weil es von ihnen verlangt wird – sie sonst nicht existieren können in der Welt. So ist es auch mit unserem Begleiter – dem Pferd. Es passt sich dem Freund Mensch an, ob es nun gut ist oder nicht, stellt sich erst später heraus.

Das Leben verläuft in negativen und positiven Bahnen. Entscheidend ist, dass Körper, Gemüt und seelischer Zustand immer wieder wie eine Waage in ein Gleichgewicht kommen.

Die Ursachen der verschiedensten Krankheiten sind vielgestaltig und vielschichtig.

Es können ererbte Schwächen (Disposition und Konstitution), erworbene Abwehrschwächen, falsche Ernährung, falsch behandelte (unterdrückte) Krankheiten, falsche Lebensweise, kleine und große psychische Belastungen handeln, die Ursache der Symptome sein können.

Wirkung und Ziele  oben 



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Definition der Blüten

Die Blüten sind harmonische Energiepotentiale, die den Seelen- und Charakterkonzepten eines Pferdes entsprechen. Sie wirken als harmonisierende Katalysatoren auf das Energiefeld des Pferdes, die Aura.

Die Aura kann durch Kirlian- und Aurafotografie sichtbar gemacht werden, so dass durch die Einnahme von Blüten bereits nach ca. 20 Minuten eine Veränderung der Aura sichtbar gemacht werden kann. Die Blüten bewirken, dass der innerste Kern gelebt werden kann.

Dieser "innerste Kern" ist oft durch Umwelteinflüsse und Erlebnisse überdeckt, dass selbst das Pferd ihn nicht mehr spüren kann. Die Verbindung ins Innerste ist abgerissen, die Persönlichkeit ist geteilt und somit gibt es zur Zeit keine Einheit mehr, sondern nur gegeneinander streitende Teile, die sich behindern oder bekämpfen, ja oft gegenseitig vernichten wollen.

Ziel der Blüteneinnahme

Negative Gemütskonzepte (wie Angst, Misstrauen, Minderwertigkeitsgefühle, usw. ) sind Behinderungen und Blockaden der geistig-seelischen Entfaltung, die es gilt zu bearbeiten und abzulegen, wenn das Pferd sich verbessert bzw. harmonisiert werden soll.

Der Mensch wird diese Veränderung aus seinem eigenen Willen heraus in Angriff nehmen. Das Pferd jedoch wird seinem Freund – dem Menschen – zu liebe, seine Fehler ablegen, um zu einem besseren Einvernehmen mit seinem Ranghöheren "Artgenossen" zu gelangen.

Ein weiteres Ziel ist es, dem Pferd ein gesünderes und fröhlicheres Leben zu ermöglichen, frei von seelischen und körperlichen Blockaden. Es gibt jedoch keine absolute Gesundheit. Die einmal erlangte Gesundheit währt nicht immer.

Ihrem Pferd gegenüber tragen Sie die Verantwortung für dessen Gesundheit und haben somit auch die Pflicht, etwas dafür zu unternehmen.

Es gibt auch hier – wie bei allem im Leben – Entwicklungsphasen; aus der Kinderentwicklung weiß man, das es Phasen der Füllung und der Streckung gibt. So läuft auch im Leben des Tieres die Entwicklung nach diesem Schema ab:

  • Füllung entspricht dem Aufnehmen und Annehmen neuen Gedankenguts oder neuer Verhaltensformen.
    Streckung entspricht der Harmonisierung und der positiven Eingliederung in die eigene Einheit von Körper – Seele – Geist.

Therapie  oben 



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Auswirkung

Die Lebensenergie wird von Blockaden befreit und in richtige Bahnen gelenkt. So entsteht eine Verbindung mit dem innersten Kern, die zur Steigerung des Selbstbewusstseins und der Entfaltung führt. Die Selbstheilung des Körpers wird in Gang gesetzt. Es geschieht seelische Reinigung, Wachstum der inneren Kräfte (somit auch der ins Außen fließenden Kräfte) und Entfaltung der seelischen Kräfte. Liebe kann ungehindert fließen und wirken.

Die Beziehung zwischen dem ICH des Pferdes, was gleichbedeutend mit seinem Leben – seinem -Bewusstseinszustand – im Hier und Jetzt ist, und dem Innersten wird bereinigt, verbessert und wiederhergestellt.

Das Pferd kann leichter Vertrauen fassen und sich der Liebe des Menschen hingeben. Der Mensch kann sich leichter an das Leben in und mit der Natur anschließen. So schließt sich der Kreis zwischen Mensch und Pferd in Freundschaft und Harmonie.

Die künstlich aufgebauten äußeren Schutzhüllen werden sanft von den Blüten eingerissen. Der äußere Schutzwall fällt, und nun kann der wahren Kern des Pferdes ins Außen strahlen – sichtbar werden.

Einnahme

Es gibt keine Überdosierung. Nicht die Menge heilt, sondern das energetische Prinzip.

  • abends 10 Tropfen über das Futter oder auf ein Leckerli geben
    morgens 10 Tropfen über das Futter oder ein Leckerli geben

Im akuten Zustand können die Blüten im Abstand von etwa 5 Minuten genommen werden. Verbessert sich der akute Zustand, wird die Einnahme von 5 auf 10 Minuten bzw. auf die individuelle Einnahme zurückgeschraubt.

Für den akuten Zustand gibt es auch die Notfallmischung.

Weiterhin kann eine Creme hergestellt werden, die aus einem gut verträglichen Hautfett und 10 Tropfen (pro 50 Gramm) einer bestimmten Blütenmischung besteht.

Mischung  oben 



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Für jede Erkrankung kann eine Mischung zusammengestellt werden.

Alle Blütenmischungen werden 2 bis 3 Monate regelmäßig genommen. Bei unregelmäßiger Einnahme verlängert sich die Einnahmezeit und auch der Heilungsprozess.

Wer also intensiv bei der Blütenverabreichung bleibt, kann sein Pferd in angemessener Zeit von seinen seelischen Blockaden befreien.

12 Charaktertypen nach Dr. Bach

Dr. Bach fand heraus, dass es bestimmte Gruppen von Charakteren gibt, die mit unterschiedlichen körperlichen Erkrankungen reagieren.

[numberList] Unentschlossenheit
Selbstmisstrauen
Ungeduld
Angst
Sorgen/geistige Plagen
Gleichgültigkeit/Langeweile
Schwäche
Entsetzen/Panik
Zweifel/Entmutigung
Überbegeisterung
Überbesorgtheit um andere
Stolz/Reserviertheit [/numberList]
Aus diesen Erkenntnissen resultierte später die Differenzierung der einzelnen negativen Zustände und die Zuordnung der Blüten:

Zuordnung  oben 



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1 – Beeinflussbarkeit

  • Clematis kein Interesse an der Umwelt
    Walnut Labilität
    Centaury kein eigener Wille/Mitläufer
    Cerato mangelndes Selbstvertrauen
    Honeysucklelebt in der Vergangenheit

2 – Hoffnung aufgeben

  • Gorsealles war vergebens, kraftlos
    Gentiankein Glauben an sich
    Wild Rose apathisch, kein Interesse
    Sweet Chestnut Ausweglosigkeit

3 – Erschöpfung

  • Hornbeammentale Erschöpfung
    Elmmomentan, Licht-Aus-Effekt
    Olivetotal verausgabt, körperlich
    Oakarbeitet trotzdem weiter

4 – Innere Spannung

  • Impatiensalles geht zu langsam
    Rock Water Entspannung fehlt
    VervainExtreme, alles 150 % machen
    OakDauerstress, wie ein Roboter
    Cherry Plumkurz vor dem Überdrehen
    Beechinnerlich verspannt, verhärtet

5 – Depression

  • Mustardunbekannte Ursache
    Gentianbekannte Ursache
    Wild Oat unklare Lebenssituation
    Sweet Chestnut durch langes Leiden

5 – Sorgen machen

  • Red Chestnut um andere
    Heatherum sich selbst
    Crab Apple um eigene Reinheit, säubert sich ständig

7 – Perfektionsstreben

  • Heatheraus Selbstbezug
    Rock Waternach eigener Vollkommenheit
    Crab Applewill alles exakt machen
    Water Violet Überlegenheit

8 – Zieldurchsetzung

  • Chicory nutzt Abhängigkeit aus
    Vinezwingt anderen den Willen auf
    ImpatiensGeschwindigkeitsrekord
    Rock Water durch Selbstdisziplin

9 – Mutlosigkeit

  • Gentiangibt schnell bei Schwierigkeiten auf
    Gorsevöllig mutlos, nichts geht mehr

10 – Unentschlossenheit

  • Scleranthusweil zu großes Angebot
    Walnutwankelmütig und labil
    Wild Oat das Ziel fehlt

11 – Intoleranz

  • Heathernur sie/er selbst zählt
    Hollydurch Aggressivität
    Impatiensalles geht zu langsam voran
    Beechunnachgiebig,
    Willowdurch Verbitterung
    Vinegegenüber der Umwelt
    Rock Water sich selbst gegenüber

12 – Suizidneigung

  • Cherry Plum aus dem Affekt heraus
    Sweet Chestnut aus dem Gefühl der leeren Ausweglosigkeit


Fotos
© Werner Stürenburg
© Barbara Hubert

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Leserresonanz oben 

Notizen  Leserbrief  741 vom 06.05.2002
zu Ausgabe Magazin  162
Bachblüten bei Rosseproblemen

ich habe Ihren Beitrag mit interesse gelesen und würde gern weitergehende Informationen erhalten. Meine 13 Jahre alte QH Stute leidet an starken Unruhezuständen bis hin zu Koliken, die meines erachtens in igendeinem Zusammenhang mit ihrem Rossezyklus stehen, haben sie geeignete Literatur oder einen Rat für mich ?

Danke und einen lieben Gruß

Claudia

Ich kenne mich leider nicht aus.

Vielleicht kann Barbara Hubert Ihnen helfen: SunriseBarbara@t-online.de

Mit freundlichem Gruß
Werner Stuerenburg

Notizen  Leserbrief  743 vom 10.05.2002
zu Ausgabe Magazin  162
Kommentar zu Seite http://pferdezeitung.com/Berichte/162/Gesamttext/


2002-05-10 09:08:13

Bachblüten

Sehr geehrter Herr Stürenberg,

ich selbst habe schon Bachblütten genommen und weiß um die wunderbare Wirkung. Nach einem schweren Verkersunfall in meiner Kindheit hatte ich noch mit 40 Jahren Ängste beim Autofahren. Dank der Bach-blütten hat sich das geändert.


Deshalb nun auch nun meine Anliegen an Frau Hubert.

Ich habe seit 2 Jahren eine 5 jährige Stute. Sie lebt bei uns direkt am Haus in einem Offenstall mit zwei Ponys. Die Pferde habe direkten Weidegang und sind ruhig und ausgeglichen. Wenn mein Sohn oder ich die Stute auf unseren Reitplatz reiten, ist Sie eigentlich ruhig und nicht Ängstlich. Mein Problem fäng an sobald ich mit Ihr auch nur ein bißchen Ausreiten möchte. Ich komme höchstens 50 m weit dann liege ich in einer Pfüze. Wir haben Spaziergänge mit Ihr gemacht, die anderen Pferde mitgenommen. Selbst da hat sie meinen Sohn noch abgeworfen. Leider habe ich auch das Vertrauen verloren mit Ihr mal einen schönen ruhigen Ausritt zu machen. Wie kann ich mit Bachblüten helfen?

Mit freundlichen Gruß

W.Nordenbrock

wnordenbrock@freenet.de

Inhaltsverzeichnis Magazin oben 

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