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› Ein Leben rundet sich Höhepunkte und Endevon Jetzt hatte ich eine zusätzliche Beschäftigung: Lesen von "Fahren lernen" und der Test am lebenden Objekt. Das Geschirr war ihr wesentlich lieber als der Sattel und sie tat genau das, was im Lehrbuch stand. Geübt haben wir dann z.B. beim Koppelzaun bauen: Sie hat mir die Stangen dort hingezogen, wo ich sie brauchte, ich konnte sie dann samt Geschirr ohne Anbinden stehen lassen und habe mit allen Werkzeugen incl. Kettensäge Zaun gebaut. Bis wir dann die nächste Fuhre Stangen geholt haben. Im Winter war dann ein paar Mal Schlittenfahren angesagt. Dazu hatte ich eine sog. "Renngoaß" aus Österreich: ein kleiner Schlitten, einspännig und vorne mit großen Hörnern, auf dem 2 Passagiere hintereinander rittlings sitzen können. Da ging absolut die Post ab: vom Tempo Wasser in den Augen, vor einem ein Pferdehintern doppelt so breit wie normal und das zugehörige Pferd grunzend vor Spaß. Eine dieser Schlittenfahrten wäre wahrscheinlich gut genug für ein Highlight in einem Weihnachtsfilm gewesen: Heiligabend, alles weiß vom Neuschnee, ein paar einzelne Flocken, mein Pferd mit den neuen Glöckerln am Geschirr und ich mit meiner Freundin hinten drauf – so sausten wir durch die Winterlandschaft. Seitdem wirkt auf mich die allweihnachtliche, oft kitschige "Schlittenmusik" sehr intensiv... Und auf dem Heimweg, kurz vor dem Stall, hatte ich wieder Grund, mein Pferd zu loben: Meine Freundin stieg ab, damit Bella uns auf der glatten Straße nicht den Berg raufziehen musste, da klappte der Schlitten in der Art der einseitig entlasteten Bierbank hinten hoch und ich lag zwischen den Hinterbeinen und dem Schlitten. Und Bella blieb einfach stehen, als ob nichts besonderes gewesen wäre. Wanderreiten… |
› Schnappschüsse von
Wenn man aber Fotos heraussuchen soll, um eine Geschichte zu illustrieren, kommt man leicht in Verlegenheit. Für den eigenen Bedarf reicht die Qualität, zur Publikation hätte man gern etwas Besseres. Wie kann man das anstellen, wie werden die eigenen Fotos besser? Es gibt sicher viele Wege und jeder mag einen anderen beschreiten. Ich würde vorschlagen, zunächst einmal mehr zu fotografieren! Denn jedes Foto schärft den Blick, und jeder kritische Blick auf ein Foto bereitet den Boden vor für ein besseres Foto. Fotografieren heißt nämlich auch: im richtigen Moment drauf drücken. Da darf man nicht lange überlegen, Komposition und Ausschnitt werden intuitiv erfaßt und sind im Bruchteil einer Sekunde schon verändert. Hier macht Übung den Meister. Ein Foto mehr ist besser als eins zu wenig. Grundsätzlich darf man von den digitalen Kameras hier Fortschritte erwarten. Denn bei der herkömmlichen Technologie ist das Material zwar nicht teuer, geht aber doch ins Geld. Nur Profis können Filme meterweise verschießen und dann die besten Fotos heraussuchen. Digitale Kameras sind zwar noch relativ teuer, kosten jedoch kein Verbrauchsmaterial, wenn man keine Papierbilder machen will. Jedes Foto kann sofort betrachtet und notfalls gelöscht werden. Ein Foto kostet nichts, solange es digital bleibt. Und für eine Diaschau braucht man nicht einmal verdunkeln! Das Beispiel Hempfling zeigt jedoch, daß man vor Schnappschüssen keine Ehrfurcht haben muß: auch verunglückte Fotos lassen sich retten. Scanner sind sehr billig und leistungsfähig. Jedes noch so schiefe Foto kann mit entsprechender Phantasie digital leicht so aufgemöbelt werden, daß Tante Emma die Spucke weg bleibt. Man muß sich nur trauen! Die entsprechenden Programme werden dem Scanner kostenlos beigelegt. Überhaupt kann man von guten Vorlagen immer lernen, und wenn man mit seinen eigenen Erzeugnissen unzufrieden ist, sollte man einfach nach Beispielen suchen, die gefallen, und dann herausfinden, wie die Vorbilder gearbeitet haben. So funktioniert das immer: die nächste Generation lernt von den Vorgängern und trägt schließlich etwas Neues bei. Ihre F _… |
› Roosevelt von In der Geschichte der amerikanischen Präsidenten bin ich nicht besonders bewandert, aber ich hatte doch mitbekommen, daß es zwei amerikanischen Präsidenten namens Roosevelt gegeben hatte. Der zweite hieß Franklin mit Vornamen und spielte im Zweiten Weltkrieg eine große Rolle. Er versah sein Amt von 1933 bis 1945, was eigentlich laut Verfassung gar nicht geht, starb im Amt und überließ dieses seinem Vizepräsidenten Harry Truman. Das soll aber hier nicht Thema sein. Über den anderen, der hier mächtig in Szene gesetzt ist, wußte ich gar nichts. Mit Hilfe von Suche Total und Google war ich in kürzester Zeit im Bilde. Wer mehr Einzelheiten haben will, kann sich dort stundenlang informieren (z. B. www.TheodoreRoosevelt.org oder www.WhiteHouse.gov). 1898 war Roosevelt Vizepräsident von McKinley. Kuba war spanische Kolonie und wollte unabhängig werden. Roosevelt stampfte zusammen mit seinem Freund Wood, dem Arzt des Präsidenten, eine Freiwilligentruppe von 1250 Mann aus dem Boden, Indianer, Cowboys und anderen Wild West-Typen, alles Leute, die aus dem Sattel schießen konnten, ohne lange trainiert werden zu müssen (siehe Rough Riders). Der Haudegen… |
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